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Genfer Autosalon Jetzt wird's wild

Sie sind das Salz in der Suppe jedes Autosalons: Die Kleinhersteller sorgen für Staunen – und manchmal auch für Verwunderung.

Koenigsegg Jesko

Eine Höchstgeschwindigkeit von 400 km/h? Das war einmal cool, gilt heute bei den Hypercars aber fast schon als Industriestandard. Aber 300 mph, also 482,8 km/h, das ist doch einmal ein Wert, den es erst einmal zu schaffen gilt – und genau das hat sich der Koenigsegg Jesko vorgenommen. Wobei: Unternommen hat die neueste Kreation des schwedischen Supersportler-Herstellers diesen Ausflug ins physikalische Niemandsland nämlich erst theoretisch.

KOENIGSEGG

Koenigsegg Jesko

Aber zumindest gibt es schon Simulationen, in denen dieses Vorhaben gelungen ist. Und von den Zutaten her könnte es auch in der Realität durchaus funktionieren – wenn man eine Gerade findet, die lang genug ist. Als Antrieb dient weiterhin der hauseigene Fünfliter-V8 mit doppelter Turboaufladung, der nun bis 8500 Umdrehungen dreht und dank neuer 180-Grad-Kurbelwelle drehfreudiger sein soll.

KOENIGSEGG

Koenigsegg Jesko

Das Ergebnis: 1298 PS mit Benzin, 1622 PS, wenn man mit E85-Bioethanol unterwegs ist. Damit diese wahnwitzige Power nicht nur in Rauch aufgeht, gibt es zudem ein nur 90 Kilogramm schweres Getriebe mit sechs (!) Kupplungen, weiter verbesserter Aerodynamik und konsequenten Leichtbau, der das Gewicht auf knapp 1400 Kilogramm drückt.

KOENIGSEGG

Aston Martin Vanquish Vision Concept

Aston Martin hat das Tuch von einer Studie gezogen, die den ersten Supersportwagen mit Mittelmotor der Briten in Serie vorwegnimmt. An sich die Spezialität des Hauses bei McLaren, Ferrari und Lamborghini, sehen die im Vergleich zum Vanquish Vision Concept mit einem Schlag ziemlich alt aus. Die Ernsthaftigkeit der Engländer unterstreicht auch, dass sie mit dem Namen Vanquish ein Kronjuwel herausgekramt haben, dass bisher immer nur dem Topmodell vorbehalten war.

ASTON MARTIN

Aston Martin Vanquish Vision Concept

Insofern ist zu erwarten, dass das Modell den Aston Martin Valkyrie für die Straße destillieren wird. Der Look ist weniger technoid, aber immer noch extrem für ein Auto, dass man ab 2022 auf der Straße antreffen könnte. Beispiel gefällig? Die vorderen Kotflügel haben Öffnungen, durch die man auf die Reifen sehen kann. Im Gegensatz zur kompletten Kohlefaser-Konstruktion des Valkyrie zeichnet den Vanquish ein Verbundaluminium-Chassis aus.

ASTON MARTIN

Aston Martin Vanquish Vision Concept

Detaillierte technische Informationen? Da genießen die Gentlemen von Aston Martin lieber und schweigen. Bestätigt ist nur, dass die Serienversion mit einem von zwei Turboladern beatmeten V6-Benziner befeuert wird.

 

ASTON MARTIN

Bentley Continental GT Number 9 Edition

Bentley hat sich anlässlich des 100. Firmenjubiläums ein Sondermodell des Continental GT geschenkt. Der Number 9 Edition von Mulliner ist eine Hommage an Sir Henry Ralph Stanley „Tim“ Birkin – einen der ursprünglichen Bentley Boys der 1920er- und 1930er-Jahre. Erkennen kann man den Continental an der Startnummer, den Lackfraben Viridian Green oder Beluga Black und Zierrat in Schwarz und Carbon.

BENTLEY

Bentley Continental GT Number 9 Edition

Für das Interieur kann die traditionelle Lederausstattung in Cumbrian Green oder in Beluga gewählt werden. Die Armaturentafel ist an der Mittelkonsole mit Engine-Spin-Dekor (gedrehtem Aluminium) verkleidet. Ein besonderes optisches Highlight in der Mittelkonsole des Fahrzeugs ist die exklusive Analoguhr der Marke British Jaeger. 100 Stück des Continental GT Number 9 werden gebaut.

BENTLEY

Bugatti La Voiture Noire

Mit dem Einzelstück „La Voiture Noire“ hat sich Bugatti zum 110-jährigen Juliläum wohl selbst das schönste Geschenk gemacht. „Das schwarze Auto“ ist eine Reminiszenz an das seit dem Zweiten Weltkrieg verschollene „La Voiture Noire“ des Typ 57 SC Atlantic, der von Jean Bugatti – Sohn des Firmengründers Ettore – kreiert wurde und eines der berühmtesten Fahrzeuge der Welt ist.

BUGATTI

Bugatti La Voiture Noire

Im Mittelpunkt der Schöpfung steht der 16-Zylinder-Motor. Mit seinen acht Litern Hubraum leistet er 1500 PS sowie ein Drehmoment von 1600 Newtonmetern. Von der unbändigen Kraft zeugen sechs Auspuffendrohe am Heck.

BUGATTI

Bugatti La Voiture Noire

Bevor wir jetzt über einen Banküberfall nachdenken: „La Voiture Noire“ ist längst verkauft. Das Unikat ging für sage und schreibe elf Millionen Euro (vor Steuer) an einen Bugatti-Enthusiasten. Damit ist er der teuerste Neuwagen aller Zeiten.

BUGATTI

Morgan Plus Six

Die britische Automanufaktur Morgan scheint über die Zeit erhaben. Aber selbst dort ist es irgendwann einmal Zeit für einen Modellwechsel: Der neue Plus Six ersetzt das Urgestein Plus 8. Der Sportwagen steht auf einem neuen, geklebten Chassis aus Aluminium. Der Rahmen besteht noch immer aus Eschenholz.

MORGAN

Morgan Plus Six

Beim Antrieb bedient sich Morgan bei BMW: Unter der Haube arbeitet ein Reihensechszylinder mit drei Litern Hubraum und Turboaufladung. Die Leistung liegt bei 340 PS und maximalen 500 Newtonmetern. Auch die berühmte Achtgang-Automatik kaufen die Briten von den Bayern ein.

MORGAN

Morgan Plus Six

Da der Plus Six nur 1075 Kilogramm wiegt, fliegt der Roadster in nur 4,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Topspeed liegt bei beängstigenden 267 km/h. Bedenkt man, dass das einzige Regelsystem an Bord ABS ist.

MORGAN

Pininfarina Battista

Oh Italien! Deine Farben, Formen, und dann noch die Sprache. Und all das auch noch verpackt in ein Automobil – das war die hohe Kunst des italophilen Designs, dessen Altmeister Battista „Pinin“ Farina genau deswegen seine Firma Pininfarina gründete. Und zu dessen Ehren jetzt der Supersportler aus eigenem Haus seinen Namen trägt. Das war es aber auch schon mit der Tradition bei dieser ab 2020 erhältlichen Flunder.

PININFARINA

Pininfarina Battista

Denn als Antrieb bekommt der Zweisitzer einen Elektromotor mit 1900 PS und 2300 Newtonmetern Drehmoment, was genügend Leistung für mehr als 400 km/h Höchstgeschwindigkeit ist. Beschleunigung? Zwölf Sekunden, und zwar bis 300 km/h. Davon konnten die Pininfarina-Klassiker Cisitalia, Modulo und Sintesi, an dessen Formen der Battista erinnern soll, höchsten träumen.

PININFARINA

Pininfarina Battista

Der Innenraum gibt sich schlicht und elegant. Sofort stechen die zwei links und rechts vom rechteckig geformten Lenkrad positionierten Displays ins Auge. Zu sehen bekommen diese aber nur 150 Augenpaare, denn mehr Stück wird es von diesem Italiener nicht geben. 50 bleiben in Europa, 50 gehen in die USA und die restlichen 50 in den nahen Osten. Stückpreis? Je nach Version bis zu 2,2 Millionen Euro – immerhin spart man ja beim Tanken.

PININFARINA

Touring Sciàdipersia Cabriolet

Dieses Auto ist nicht einfach nur ein offener GT, sondern eine rollende Geschichtsstunde. Carrozzeria Touring war eine der Topadressen des zwanzigsten Jahrhunderts, wenn es um den besonderen automobilen Geschmack ging. In der letzten Zeit wurde es zwar etwas ruhiger um die Meisterschneider des geschwungenen Blechs, doch das Sciàdipersia Cabriolet ist dafür mehr als nur ein elegantes Lebenszeichen.

CAROZZERIA TOURING

Touring Sciàdipersia Cabriolet

Vielmehr ist es die Cabrioversion des letztes Jahr vorgestellten Coupés, basierend auf dem Maserati GranCabrio, bestückt mit dem gleichen V8-Saugmotor. Das Design soll an den legendären Maserati 5000 GT erinnern, von dem gerade einmal drei Stück für den Schah von Persien, Mohammed Reza Pahlavi im Jahre 1958 hergestellt wurden.

CAROZZERIA TOURING

Touring Sciàdipersia Cabriolet

Im Vergleich zu dieser Miniminiauflage wirkt das Vorhaben von Touring, den Sciàdipersia als Coupé und Cabrio in einer Auflage von 15 Stück zu bringen, schon richtig ambitioniert. Aber eines muss man dem Team rund um Designchef Louis de Fabribeckers lassen: Nicht nur das Design ist eine Hommage an die goldenen Zeiten, auch ihre Arbeitsweise. So wurde das Ausstellungsstück nicht in einem gesicherten Transporter über die Alpen nach Genf geschickt. Der Chefzeichner ließ es sich nicht nehmen, es persönlich auf Achse zu überstellen.

CAROZZERIA TOURING

Giugiaro Kangaroo Concept

Bevor jetzt blöde Witze kommen, dass ein SUV von Lamborghini genau so hätte aussehen müssen – zumal Giugiaro ja ohnehin zu VW, also zu Audi, also zu Lamborghini gehört: Der Kangaroo Concept erschafft eine Nische, die bis jetzt tatsächlich noch niemand beackert hat. Nämlich jene der Hyper-SUV! Was das sein soll? Vereinfacht gesagt die Kreuzung aus flachem, ultraschnellem Supersportler und, ja, aus einem SUV.

GIUGIARO

Giugiaro Kangaroo Concept

Die knackigen Formen inklusive Flügeltüren (ja, genau, wie beim Lamborghini Countach) treffen auf einen Alu-Spaceframe-Rahmen, eine Karosserie aus Kohlefaserlaminat, große Räder, erstaunlich viel Bodenfreiheit und Allradantrieb. Und auf gleich zwei Motoren mit jeweils 180 kW Leistung. Ja, richtig vermutet: Der Kangaroo ist ein Elektroauto, dessen 680 Newtonmeter Drehmoment nicht nur für einen Sprint auf 100 km/h in nur 3,5 Sekunden sorgen.

GIUGIARO

Giugiaro Kangaroo Concept

Zugleich bietet der 90 kWh große Akku genügend Amperereserven für 450 Kilometer Reichweite. Möglich macht das alles Technologie aus China. Denn nur das Design stammt aus einer italienischen Feder, CH Auto nennt sich jene Firma, die die Elektroplattform zu diesem Projekt beigesteuert hat. Und diese inkludiert auch ein verstellbares Fahrwerk, mit dem die Bodenfreiheit von 140 auf 160 Millimeter angehoben werden kann. So sollen die 250 km/h Spitze auf jedem Untergrund möglich sein.

GIUGIARO

Italidesing DaVinci

In Genf stehen nur Studien von elektrisch angetriebenen Sportwagen? Falsch! Dort stehen nämlich auch Studien von elektrisch angetriebenen Gran Turismo. So wie der DaVinci von Italdesign – einem bildhübschen Viersitzer von fünf Metern Länge, über zwei Metern Breite, 22 Zoll großen Rädern und verdammt knackigen Proportionen.

ITALDESIGN

Italidesing DaVinci

Wer im fünfhundertsten Todesjahr Leonardo DaVincis dessen Namen trägt, der muss natürlich auch etwas Besonderes an sich tragen. Da stechen einem sofort die großen nach oben öffnenden Flügeltüren ins Auge, die sofort den Weg zu den beiden Sitzreihen frei geben. Eine B-Säule gibt es somit auch nicht, dafür hält man sich beim Antrieb quasi alle Richtungen offen.

ITALDESIGN

Italdesign DaVinci

Grundsätzlich konzipiert als Elektromobil mit jeweils einem Motor an der Vorder- und Hinterachse, könnte sich die Chefetage aber durchaus auch vorstellen, einen vier Liter großen V8-Biturbobenziner unter die Haube zu packen. Die Lufteinlässe in der vorderen Haube wären dafür ja schon einmal da. Nur wenige Änderungen wären dafür nötig, sollte es ja doch einmal zu einer Serienfertigung kommen – zum Beispiel das Weglassen der Flügeltüren.

ITALDESIGN

Ginetta Akula

Kennt noch jemand Ginetta? Das ist ein Kleinsthersteller aus dem englischen Leeds, die früher einmal kleine Sportler aus GFK herstellten. Heute sind sie wieder da mit dem Akula, das aus dem Russischen kommt und übersetzt Hai bedeutet. Nomen est omen, wenn man sich den Akula etwas näher ansieht. Die Kohlefaser-Karosserie strotzt nur so vor aggressiven Formen und Kanten. Zudem gibt es fiese Lufteinlässe an der Front, die auch dringend notwendig sind.

GINETTA

Ginetta Akula

Unter der Haube schlummert nämlich ein sechs Liter großer Alu-V8, der nicht nur aus dem Vollen gefräßt wurde. Ginetta produziert das Triebwerk sogar komplett selbst. Das Ergebnis: 600 PS, 700 Newtonmeter und wohl atemberaubende Fahrleistungen, wenn man bedenkt, dass der Akula nur 1150 Kilogramm wiegt. Mindestens so beindruckend: Der Kofferraum fasst 675 Liter, die Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse liegt bei sportlichen 49:51 und die aufwändige Pushrod-Aufhängunge könnte auch bei einem Formel-1-Renner verbaut werden. Preise? Rund 470.000 Euro – nach dem Brexit aber vermutlich empfindlich mehr.

GINETTA

Hispano Suiza Carmen

Damit keine Verwissrung aufkommt: Derzeit bemühen sich gerade zwei Unternehmen darum, die alte spanische Automarke Hispano Suiza (1904 bis 1946) wiederzubeleben. Zum die Familie Mateu, in deren Händen die Marke seit vier Generationen ist. Zum anderen der Österreicher Erwin Himmel, der unter dem Logo in Villach Supersportwagen bauen will.

HISPANO SUIZA

Hispano Suiza Carmen

Auf dem Autosalon in Genf zeigten jedenfalls die Spanier einen Retro-Renner namens Carmen in spektakulärem Blechkleid, dass sich am Einzelstück des Hispano Suiza H6C Dubonnet Xenia aus dem Jahr 1938 orientiert. Allerdings hat er keinen Verbrennunger, sondern zwei Elektromotoren, die für 750 kW (1019 PS) gut sein sollen. Damit ist der Sprint von 0 auf 100 km/h in weniger als drei Sekunden abgehakt.

HISPANO SUIZA

Hispano Suiza Carmen

Die Pläne der Spanier sind ehrgeizig, wollen sie doch im Juni 2020 mit der Produktion starten und auf der Plattform nicht weniger als 19 Modelle hochziehen. Falls jemand daraüber nachdenkt, den Carmen zu bestellen: Er kostet ab rund 1,8 Millionen Euro.

HISPANO SUIZA

Arcfox ECF

Wenn Ihnen Arcfox nichts sagt – nicht so schlimm, denn dabei handelt es sich um eine Tochterfirma von BAIC BJEV, dem chinesischen Autoriesen, der unter diesem neuen Label den Markt der Elektro-SUV von hinten aufrollen möchte. Und um einmal vorsichtig vorzufühlen, stellt man mit dem ECF jetzt einmal eine Studie dem kritischen Urteil der Öffentlichkeit. Man darf das Design also als bewusst übertrieben bezeichnen – es soll ja schließlich auffallen. Und außerdem steckt dahinter einer, der sich nach einem Leben voller Serienautos vermutlich einfach einmal austoben wollte: Walter da Silva.

AP

Arcfox ECF

Niemand geringerer also als der ehemalige Designchef des Volkswagen-Konzerns konnte von BAIC für dieses Projekt gewonnen werden, dessen spärlich gesäten technischen Daten fast noch mehr beeindrucken als da Silvas Fingerfertigkeit. Dank des üppigen Radstands von 2,9 Metern gibt es genügend Platz für vier Erwachsene und einen riesigen Akku, der für eine Reichweite von 600 Kilometern gut sein soll. Außerdem steckt Autonomes Fahren auf Level 3 im ECF. Der Fahrer kann also die Hände vom Lenkrad nehmen, muss aber immer noch das Verkehrsgeschehen im Auge behalten.

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Piech Mark Zero

Er wäre kein Piëch, hätte er das Tuch vom ersten Prototypen unter seinem Familiennamen nicht mit einem Tusch gezogen. Hinter dem Elektrosportwagen Mark One steht Anton, Sohn des einstigen Volkswagen-Patriarchen Ferdinand Piëch. Der Sportwagen soll weniger als 1800 Kilogramm wiegen und damit für einen Stromer vergleichsweise leicht ausfallen. Möglich machen das Zellen eines neuen Typs im Akku, der deutlich schneller geladen werden kann, dabei aber wesentlich weniger Wärme entwickelt.

AP

Piech Mark Zero

Die Batterien, die für 500 Kilometer Reichweite gut sein sollen, sitzen nicht wie bei den meisten Elektroautos im Fahrzeugboden, sondern im Mitteltunnel und über der Hinterachse für eine Gewichtsverteilung nach dem Lehrbuch.

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Piech Mark Zero

Ein interessantes Stück Technik ist auch die Fahrzeug-Architektur, die neben einem Elektroantrieb auch Verbrennungsmotoren, Hybrid-Kombinationen oder Brennstoffzellen aufnehmen kann. Zu drei Modellen gibt es bereits konkrete Pläne: einem Zweisitzer, einem Fahrzeug mit vier Plätzen und einem SUV.

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e.Go Life

Eigentlich sollte der eGO Life schon längst bei den Händlern stehen. Aber gut Ding braucht nun einmal Weile, aber jetzt ist es endlich so weit. eGO nennt sich ein Startup, das aus einem Forschungsprojekt der Hochschule RWTH Aachen hervor ging. Und der Life ist ihr erste Modell – ein zweisitziges Elektromobil in mehreren Ausbaustufen, dessen Einstiegspreis bei nur 16.000 Euro liegen soll. Ironischerweise war ausgerechnet der Dieselskandal mit Schuld an der Verzögerung: Ein Zulieferer wurde verkauft, deswegen kam es auch bei eGO zu Lieferproblemen.

E.GO

e.Go Life

Was kann der Life nun also? Genau die richtige Menge Mobilität für die Großstadt bieten: Mit 3,35 Metern Länge nicht zu groß außen, riesige Türen für den bequemen Ein- und Ausstieg und dazu Technik von Bosch. Diese wurde erst in der letzten Entwicklungsstufe von 48 auf 230 Volt umgestellt, die Motoren gibt es in drei Leistungsvarianten mit 20, 40 und 60 kW, und die Akkus gibt es mit 14,9, 17,9 und 23,9 kWh Fassungsvermögen.

E.GO

e.Go Life

Je nach verbauter Batterie schwankt das Leergewicht zwischen 880 und 950 Kilogramm, die Ladezeit liegt bei gut zehn Stunden, und wer einen Schnelllader zu Rate zieht, kann nach nur 3 bis 4,5 Stunden wieder vom Stecker abfahren. Reichweite? höchstent 154 Kilometer. Das eigentliche Geheimnis für den niedrigen Preis liegt aber nicht an den verhältnismäßig kleinen Akkus, sondern an den verbauten Motoren. Da ein so winziges Stadtmobilchen mit wenig Leistung auskommt, reichen stinknormale, entsprechend preiswerte Startermotoren.

E.GO
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