Modellvorstellung Jaguar I-Pace

Jaguar bringt mit dem I-Pace ab 2018 ein Elektro-SUV mit 500 Kilometern Reichweite. Die Preise beginnen bei rund 80.000 Euro.

Der I-Pace ist der Vorbote des ersten elektrisch angetriebenen Jaguar-Modells, dessen Serienversion Ende 2017 vorgestellt, bei Magna-Steyr in Graz gebaut wird und 2018 in den Handel kommt. Preislich soll das fünfsitzige Elektro-SUV bei rund 70.000 Euro liegen, also unter dem Model S von Tesla.

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Spätestens als Jaguar 2015 angekündigt hat, in der Formel E an den Start zu gehen, war klar, dass die Briten an einem Elektroauto arbeiten und dessen Technik in der Rennserie in die Auslage stellen. Bei der Reichweite machen die Briten eine Ansage: Sie soll nach dem NEFZ bei mehr als 500 Kilometern liegen.

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In Vorder- und Hinterachse integrierte Elektromotoren (ergibt also Allradantrieb) mit einer maximalen Gesamtleistung von 294 kW (400 PS) und einem Drehmoment von 700 Newtonmetern lassen den I-Pace in weniger als vier Sekunden von 0 auf 100 km/h schnellen.

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Das seriennahe I-Pace Concept ist 4,68 Meter lang und beansprucht weniger Verkehrsfläche als ein mittelgroßes SUV, bietet aber das Platzangebot eines im nächsthöheren Segment positionierten Modells. Der Radstand von 2990 Millimeter spendet großzügige Platzverhältnisse und die Kniefreiheit auf der Rückbank liegt auf einem sonst nur in Full-Size-SUVs anzutreffenden Niveau.

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Es ist möglich, die Lithium-Ionen-Batterien mit 90 kWh an einem Gleichstrom-Anschluss mit 50 kW in 90 Minuten auf 80 Prozent ihrer Kapazität aufzuladen. In etwas über zwei Stunden sind sie wieder zu 100 Prozent gefüllt.

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Dank einer Wärmepumpe wird die Effizienz des Systems im Winter gesteigert. Sie ist weitaus wirkungsvoller als ein konventionelles elektrisches Heizgerät, weil zum Aufwärmen des Fahrgastraums Energie aus der Außenluft genutzt und nicht die Ladung der Bordbatterie angezapft wird. Als Folge kann sich die Reichweite des I-Pace Concept um weitere 50 Kilometer vergrößern; selbst bei Temperaturen von unter null Grad Celsius.

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Fahrer und Beifahrer sitzen in schlank geformten Sitzen und niedriger als in einem herkömmlichen SUV. Der Instrumententräger ist tief angeordnet, die reduzierten Bedienelemente betonen die Größe des Innenraums zusätzlich. Mit Druckknöpfen kann der Fahrer die Fahrstufen D, N, P und R einfach per Daumendruck anwählen.

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Da der I-Pace keinen Kardanwellentunnel braucht, nutzt Jaguar den Raum für eine acht Liter große Ablage zwischen den Sitzen. Anstelle des traditionellen Schaltknaufs finden sich clevere Staufächer für Smartphones, Schlüssel oder andere kleine Gegenstände. Trotz der flach und sportlich abfallenden Heckscheibe fasst der Kofferraum 530 Liter. Er wird ergänzt um einen zweiten, 38 Liter großen Stauraum unter der Vorderhaube.

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Der primäre Informations-Hub gruppiert sich um einen zwölf Zoll großen und bündig mit dem Instrumententräger eingesetzten TFT-Touchscreen. Unterhalb davon angeordnet ist ein zweiter, 5,5 Zoll großer und ebenfalls berührungssensitiver Bildschirm. Er ist angebunden an zwei lasergeätzte Aluminium-Drehregler mit darin integrierten, hochauflösenden Runddisplays. Über diese Regler können die Insassen unter anderem Infotainment- und Klimaeinstellungen vornehmen.

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Weiters findet sich im I-Pace Concept ein konfigurierbares HD-Kombiinstrument mit zwölf Zoll Diagonale sowie ein farbiges Head-up-Display. Zugleich gibt es ein Dreispeichen-Lenkrad mit kapazitiven Multifunktionstasten. Sie bleiben solange unsichtbar, bis sie berührt werden.

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