WeltpremiereAlles anders: Warum der Elektro-Q4 für Audi einen Neustart bedeutet

Q4 e-tron und der Q4 Sportback e-tron: Audi präsentiert sein erstes Elektromodell auf einer E-Plattform. Wir wissen was der Q4 kann, warum das Auto keine Kopie ist und Audi Fahrzeuge jetzt von innen nach außen entwickelt.

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Der neue Audi Q4 e-tron © AUDI
 

"Wir wollen unsere Audi-DNA in die Zukunft bringen", betont Technik- und Entwicklungsvorstand Oliver Hoffmann im Interview zur Weltpremiere des Audi Q4 e-tron und Q4 Sportback e-tron mehrfach - und das hat einen guten Grund: Auch der Q4 steht auf einer Plattform des Volkswagen-Konzerns, und die relativ ähnlichen E-Antriebe erschweren zusätzlich die Differenzierung, die Audis Credo lange bestimmt hat: Vorsprung durch Technik.

Kommentare (5)
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VW und Audi

haben mittlerweile stark aufgeholt. Die werden auch bald den Markt dominieren. Zumindest in Europa. Auch wenn Tesla mit Software, Sensorik und Ladeinfrastruktur noch weit überlegen ist, ist das dem Konsumenten egal. Der will einfach nur fahren, selber.

Kristianjarnig
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Naja @Ralf1985, naja....

...da lehnen Sie meiner Meinung schon sehr weit aus dem Fenster wenn man sich die VW/Audi Modelle im Detail einmal ansieht(Gewicht/Akku/Verbrauch).

Ich mache das gerade da ich damit liebäugle einen der 2 Diesel durch einen "Stromer" zu ersetzen. Zum Pendeln und Nahverkehr eben.

Dabei waren auf meiner Liste - Audi e-tron, BMW i3(s), BMW iX3, VW id3.

Nachdem ich mich doch sehr mit den Modellen beschäftigt habe blieb der i3 als einziges vernünftiges E-Auto übrig(es gibt andere Hersteller aber die habe ich hier nicht in Betracht gezogen) - WARUM?
Alle anderen Autos sind Panzer. Sogar der VW id3 ist schwer. Zu schwer. Das alles muß erstmal beschleunigt werden, sieht man ja auch an den Verbrauchswerten aller anderen Autos. Da liegt ebenfalls der BMW mit seiner Plattform von 2013(die allerdings dauernd modernisiert wurde) weit vorne.
Welch absurde Akkugrößen da verbaut werden(vor allem Audi und VW) um gute Reichweiten zu erziehlen, das ist schon etwas haaresträubend wenn man sich das im Detail ansieht.
Leider macht BMW mit seinen neuen Modellen iX3 und i4 wohl den gleichen Fehler, es sind Verbrennerplattformen und somit schwer auf die sie hier aufbauen.

Wie es dann beim (sauteuren, so wie bei Audi auch) iX aussehen wird muß man sehen. Aber nicht jeder will für ein Auto soviel Geld wie für eine halbwegs günstige Wohnung ausgeben, mich eingeschlossen.

Ich mag Tesla nicht. ABER - das Model 3 ist hier in den relevanten Punkten besser als alles was Audi und VW bieten können

Kristianjarnig
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Der kommende Q4 mag interessant sein.

Man kann ihn derzeit noch nicht konfigurieren, darum weiß man hier auch nur das was ein paar Autozeitungen schreiben.

In Österreich wohl um die 43.000 Euro zu bekommen, jeder der Audi kennt weiß(ist bei BMW, Mercedes nicht anders) das man hier nochmals MINDESTENS 10.000 Euro drauflegen muß um ein halbwegs anständiges Auto zu bekommen.
So oder so dürfte die Fuhre trotzdem gut 2000-2200 kg wiegen, vor allem wenn man die größten Akkus für Reichweite reinpackt.
Von der Enegiebilanz her dürfte es also beim Q4 ähnlich aussehen wie bei den bereits erhältlichen e-tron 50/55.

VW/Audi haben ja bereits die BEV Plattform, mM. ist das alles aber viel zu schwer. Der Feind eines jeden Autos das mit beschränktem Energievorrat auskommen muß. Aber Hauptsache es sind 245er Reifen drauf(macht ja bei einem E-Auto auch nicht wirklich viel Sinn).

Leider wurde der konsequente Weg des Leichtbaus den BMW gewählt hat(zumindest am Anfang der i Serie) nicht weiter optimiert und begangen. Ein E-Auto in der 4m Klasse ist einfach Top mit 1360 kg.
Stattdessen wiegen die "Panzer" mit 4,50 bis 4,70m Länge nun 2100 bis 2400 kg(e-tron). Absurd.

Kristianjarnig
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Warum also keinen Tesla werden sich viele Fragen?

Ich gebe zu, das Model 3 gefällt mir. Auch Reichweite(LR) ist gut.

Das realistisch gesehen nicht vorhandene Werkstättennetz(und ich bin mir sicher, auch Telsa brauchen ab und zu eine Werkstatt, das geht nicht alles per Ferndiagnose, das glaube ich einfach nicht) und noch wichtiger - die fragwürdige Ersatzteilversorgung haben mich immer wieder daran gehindert so ein Auto zu kaufen.

Das ist so wie wenn man sich früher einen "Exoten" in die Garage gestellt hat. Man wußte wenn man ein Ersatzteil braucht das es lange dauern und teuer sein wird. Muß nicht sein bei einem Auto.

Kristianjarnig
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Nachtrag:

Mir ist bewußt das Meinungen unterschiedlich sind, auch in Punkto Elektromobilität. Darum sind auch "Daumen runter" ok, allerdings würde es mich freuen wenn dann auch der/die jenige so freundlich wäre die Meinung zu begründen. Ist ja anonym hier für die furchtsamen unter uns ;-) .

Meine rein persönliche Meinung warum sich bei den großen Deutschen 3(und Vw, ok lol) im Autobau so wenig innovatives tut - die Firmen werden alle von "alten Männern" gesteuert. Sei es in wirklichen Lebensjahren, sei es im Geiste.

Man merkt den "neuen" deutschen Modellen einfach an das sie keinen Mut in der Entwicklung hatten. Das sind die typischen alten Verbrenner auf "E" umgestellt. So funktioniert das aber nicht erlaube ich mir hier zu posten. Ich bin mir sicher das in in JEDER dieser Firmen junge Entwickler gab die einen komplett anderen Weg vorschlugen, rausgekommen sind dann die typischen Radpanzer Q4, e-tron in seinen verschiedensten Variationen, ja auch der id3 und 4, iX3 und i4(von dem ja noch nicht weiß). Der iX "basiert" von der Größe her auf einem X5, selbst bei Leichtbau kann da nichts leichtes rauskommen. Halllllllllllo Entwickler? Was ist los bei Euch?

Traurig das die Presse das immer alles so unkritisch und wenig hinterfragend hinnimmt.
Neue Antriebstechnologie(von 1920, lach, immerhin ist die Technik jetzt neu) erfordern auch umdenken beim Rest des Autos. BMW hat ja gut begonnen, um dann dann den Schwanz einzuziehen. Schade.