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Tesla Model 3Verbrauchermagazin zieht Kaufempfehlung wieder zurück

Das einflussreiche US-Verbrauchermagazin "Consumer Reports" hat seine Empfehlung für das Model 3 zurückgezogen - bereits zum zweiten Mal. Vor allem die Elektronik bereite Probleme.

Tesla Model 3 - "Kaufen Sie ihn lieber nicht"
Tesla Model 3 - "Kaufen Sie ihn lieber nicht" © AP
 

Wenig Glück bringt das Model 3 Tesla-Chef Elon Musk.  Das einflussreiche US-Verbrauchermagazin "Consumer Reports" hat seine Empfehlung für das Model 3 zurückgezogen.

Es gäbe immer mehr Beschwerden über die Karosserie, das Innere, die Fenster und den Lack, heißt es in dem Magazin. Vor allem die Elektronik bereite Probleme. So tritt das auch in anderen Modellen beobachtete „Screen Freezing“ offenbar verstärkt auf, bei dem sich der Bildschirm plötzlich nicht mehr bedienen lässt und das System neustarten muss. Zudem soll der Bildschirm hin und wieder auch Phantom-Eingaben verzeichnet haben, obwohl er nicht berührt wurde, sodass plötzlich die Lautstärke der Musik oder die Klimaanlage rauf- und runtergeregelt wurde.

Die Nachricht kam an der Börse nicht gerade gut an. Die Tesla-Aktie fiel sofort um bis zu zwei Prozent ins Minus.

Auto-Experte Jake Fisher von "Consumer Reports" kommentiert die Entwicklung so, dass Tesla eine begeisterte und nicht zu kleine Anhängerschaft habe. Diese neige dazu, Schwächen einfach zu übersehen. "Wir haben das auch bei Jeep Wrangler und Chevrolet Corvette gesehen".

Probleme bei Notbremsungen

Bereits im Mai 2018 entzog man aufgrund von Problemen bei Notbremsungen dem Fahrzeug die Empfehlung. Tesla besserte per Update nach, weswegen man wieder eine Empfehlung aussprach – die nun wieder dahin ist.

Tesla zeigte in einem Statement Unverständnis für die Entscheidung von Consumer Reports.  Tesla will mit dem Model 3 die Kundenbasis für seine E-Autos erweitern. Um den Absatz zu erhöhen, überlegt Tesla auch Leasing-Angebote.

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Danke für Ihr Verständnis.

fwf
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Modern way of life

Wo ist die Unzerstörbarkeit und Zuverlässigkeit von mechanischen Schaltern im Auto ? Alleine die alten Drehknöpfe für die Heitung und Lautstärke sind an Funktionalität nich zu übertreffen. Wann wird man endlich wieder von der Hyper-Elektronik zu sicher bedienbaren Knöpfnen zurückfinden.
Da reden wir von Ablenkung durch Handy im Auto und bauen dieselbe Ablenkung in die Armaturenbretter ein ? Bürger zu Schilda sind am Werk ! Ich würde mir wieder Armaturenbretter wie in den Saab-Modellen ehemaligen 900 und 9000 wünschen.

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scionescio
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@fwf: Beim Tesla Model 3 ist selbst die Geschwindigkeitsverstellung für die Scheibenwischer in einem mehrstufigen Untermenü im Touchpad versteckt ...

... stell dir vor, dass du auf der Autobahn bei Schneematsch einen LKW überholst, nicht auf die Fahrbahn schauen kannst, weil du aufs Touchpad schauen musst und im Blindflug unterwegs bist ....
Das passiert halt, wenn unerfahrene Großmäuler 5 Dollar für einen Schalter einsparen wollen und glauben, dass es überall wie in Kalifornien ist ...

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scionescio
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Was erwartet man sich von einem technisch veralteten Fahrzeug, dass von ungelernten Hilfskräften in einem Zelt in immer kürzerer Zeit zusammengeschustert werden muss?

Lackierung und Spaltmaße auf Bastlerniveau bei einem Fahrzeug um 60.000€ sind das eine, dass beim Öffnen des Kofferraumschlitzes das Wasser in den Kofferraum rinnt und bei einem fetten Brocken von 2,5Tonnen nur zwei Passagiere komfortabel sitzen können (hinten passen nur Zwerge rein...) das andere - aber der Tesla Model 3 rostet ja schon bei der Auslieferung, weil es keine Hohlraumversiegelung gibt (It never rains in California...)
Das chinesische RiesenIpad in der Mitte fällt nicht nur regelmäßig aus, sondern ist auch ein enormes Sicherheitsrisiko bei einem kleinem Unfall, weil bei einem Aufprall die Hände/Gesicht des Passagiers durch das splitternde Glas zerschnitten werden - ein Wahnsinn, dass so Schwachsinn in Holland eine EU-weite Zulassung bekommt (in Deutschland undenkbar!)
Die Angeberkiste für Spätpuberdierende kann zugegebenermaßen sinnlos schnell beschleunigen- aber das kann eine Sylvesterrakete auch ...

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duesentrieb1
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Großartiger Kommentar

Die ganze E-Mobilität ist eine Modeerscheinung, die irgendwann zu Ende gehen wird. Es ist so ein Schwachsinn, dem ahnungslose, von Industrie gesteuerte Politiker nachlaufen. Und es ist völlig richtig: wer braucht eine Auto mit diesen Beschleunigungswerten im öffentlichen Verkehr. Niemand.

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undhetz
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die Welt der feigen Hasenfüße: lustig wie das alles abläuft ...

der musk soll volles risiko gehen, alles reinwerfen was er hat und die "investoren" handeln wie feige hasenfüße ... wenn´s mal ein bisserl wackelt ... eine komische welt ist das ...

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scionescio
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Der liebe Elon hat sich sehr früh bei Tesla um ein Spottgeld eingekauft und kontrolliert mit seinen 20% die Firma ...

Er hat also kaum was reingeworfen, sondern vom Anstieg des Aktienkurses massiv persönlich profitiert.
Sein Verdienst liegt alleine darin, dass er mit seinen nie gehaltenen Ankündigungen andere dazu gebracht hat, viele Milliarden zu investieren. Mit diesem Geld hat er sinnentleerte, lebensgefährliche und umweltschädliche Beschleunigungsmobster für Angeber mit wenig Wissen und dafür viel Geld gebaut - und dabei bisher zwei minimal positive Quartale und mehr als 12 Milliarden Schulden zusammengebracht - und obwohl er den versprochenen Verkaufspreis fast verdoppeln hat müssen und das versprochene Gratisladen beendet hat, legt er nach wie vor bei jedem produzierten Fahrzeug drauf, weil die Autoproduktion halt sehr komplex ist und flotte Sprüche da nicht reichen, wenn das Know-how und die Erfahrung fehlen.

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