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Die WahlDie Entscheidung ist gefallen: Das Auto des Jahres heißt Toyota Yaris

59 Jurymitglieder aus 22 Staaten haben gewählt: Der Toyota Yaris ist das Auto des Jahres 2021. Auch die Kleine Zeitung saß in der europaweiten Jury. Und wir bringen die ersten Kurztests zum Yaris.

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Toyota Yaris © (c) Toyota
 

Der prestigeträchtigste Automobilpreis des Jahres ist vergeben – die Wahl zum "Car of the Year" (Coty): Der Toyota Yaris (266 Punkte) gewann vor dem Fiat New 500 (240), Cupra Formentor (239), Volkswagen ID.3 (224), Skoda Octavia (199), Land Rover Defender (164) und Citroen C4 (143).

In ausführlichen Testserien wurde der Sieger gekürt. Die Bandbreite war enorm: Letztlich machte der Toyota Yaris das Rennen. Das Auto schaffte den größten Spagat, man bietet vom Hybrid-Modell mit exzellenten Verbrauchswerten bis zum Rallye-Yaris mit Straßenzulassung eine erstaunliche Palette von Modellen an.

Der erste Test zum Yaris fiel so aus:

Alles eine Frage des Gefühls: Das Auto laufen lassen, das Gaspedal streicheln, extrem vorausschauend fahren. Unterm Strich schafften wir schon bei der ersten Testfahrt im neuen Toyota Yaris Hybrid 4,1 Liter auf 100 km. Toyota hat den Yaris neu aufgesetzt und damit vieles richtig gemacht. Das kann man schon an den ersten Verbrauchswerten ablesen.

Im Detail: Mit 3,94 Meter Länge ist er unwesentlich kürzer als sein Vorgänger, aber breiter (1745 mm, plus 50 mm), niedriger (1500 mm/–40 mm) und mit einem längeren Radstand (+50 mm). Etwas mehr Platz gibt es, aber die Position der Vordersitze hat sich geändert, was eher dem Handling (Gewichtsverteilung/andere Position) zugutekommt. Top: Auswahl an elektronischen Helferlein/Fahrassistenz.

Auto des Jahres: Finalisten und der Sieger

Zu den sieben Finalisten zählte der neue Citroën C4, der zum Crossover mutiert ist und als Benziner, Diesel und Stromer zu haben sein wird. Der Stromableger wird unter dem Namen ë-C4 firmieren und hat eine maximale Leistung von 100 kW (136 PS) und einen Aktionsradius von bis zu 350 Kilometern, gemessen nach dem WLTP-Zyklus.

CITROEN

Mit dem Crossover namens Formentor, benannt nach einer Halbinsel auf Mallorca, lieferte Seats sportliche Tochter Cupra ihr erstes eigenständiges Modell ab. Auch als Plug-in-Hybrid zu haben. Das spanische SUV im Test.

CUPRA

Der neue Fiat 500 ist rein elektrisch - und in der Version namens "3+1" bekommt er sogar eine dritte Tür. Eines ist klar: Wenn ein Auto die Elektromobilität zur Herzensangelegenheit machen kann, dann der charmante Piccolo. Der kleine Stromer im ersten Test.

FIAT

Es ist alles andere als leicht, den zufällig erlangten Kultstatus eines Autos künstlich vorzuprogrammieren, wie ihn der erste Land Rover Defender errungen hat. Aber den Briten ist die Wachablöse gelungen. Der neue Land Rover Defender im Test mit Walter Röhrl.

LAND ROVER

Er ist nicht umsonst das meistverkaufte Auto Österreichs 2019 und wohl auch 2020: Der Skoda Ocativa fährt dem konzerninternen Gegenspieler VW Golf davon. Auch in der vierten Generation. Walter Röhrl hat den neuen Skoda Octavia getestet.

SKODA

Der Sieger: Der neue Toyota Yaris ist kleiner geworden, bietet dennoch mehr Platz – und ein neues Hybrid-System, mit dem sich sehr gute Verbräuche realisieren lassen. Der Kleinwagen im ersten Test.

TOYOTA

Er soll nicht weniger als der VW Golf unter den Elektroautos werden - und es schaut nicht schlecht aus: In der österreichischen Zulassungsstatistik hat sich der ID.3 seit September 2020 auf Platz vier vorgearbeitet. Der VW ID.3 im ersten Test.

Der 69-köpfigen Coty-Jury gehören drei Österreicher an: Susanne Hofbauer (Autorevue), Horst Bauer (Kurier), Didi Hubmann (Kleine Zeitung).

VOLKSWAGEN
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Herzstück ist neben zwei Benzinern (72, 121 PS) der Benzin-Hybrid (116 PS Systemleistung), der neu konstruiert wurde: Drei- statt Vierzylinder, eine leichtere Lithium-Ionen-Batterie, insgesamt schaffte man 20 kg Gewichtsersparnis. Rein elektrisch wird man auf ein, zwei Kilometer kommen (je nach Batterieladezustand), aber es geht um etwas anderes: Toyota hat das Wechselspiel der Antriebe weiter perfektioniert, auch das CVT-Getriebe wirkt entspannter, der Benziner schaltet überhaupt oft ab. Wenn man es ausreizt, kommt man auf 80 Prozent ohne Verbrenner. Dann steht wohl ein Dreier beim Verbrauch. Wir bemühen uns beim nächsten Mal, versprochen. Ach ja, preislich legt der neue Yaris bei 16.990 Euro los, der Hybrid ab 20.990 Euro.

Auch das Rallye-Modell haben wir schon getestet:

Es muss schon etwas passieren, dass man sich gerade jetzt nach Schnee und Eis sehnt: Grund für den Sinneswandel ist der Toyota Yaris GR, eine Rennsemmel, auf unter vier Meter komprimiert, mit 261 PS befeuert. Ein Paket (ab 37.890 Euro), das die auf die Frage, ob Autofahren noch Spaß bereiten darf, nur eine Antwort kennt: Ja, natürlich! Wir notieren: Permanenter Allradantrieb mit elektronischer Steuerung (man kann die Kraftverteilung in unterschiedlichen Fahrmodi variieren); im Performance-Paket gibt’s Sperrdifferenziale für Vorder-/Hinterachse und eine besondere Fahrwerksabstimmung, exzellente mechanische Traktion: Das muss man sich geben, wie der Kleine lenkt, auf kleinste Befehle reagiert und artig folgt, und was man aus einem Dreizylinder (trotz kleiner Anfahrschwäche) herausholen kann – das ist Ingenieurskunst zu unserer Unterhaltung.

Der europäischen 59-köpfigen Coty-Jury gehören drei Österreicher an: Susanne Hofbauer (Autorevue), Horst Bauer (Kurier), Didi Hubmann (Kleine Zeitung).

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Danke für Ihr Verständnis.

Mezgolits
12
5
Lesenswert?

... der Benzin-Hybrid ...

Vielen Dank - ich meine: Dieses Auto, werden sich wirtschaftlich
rechnende Personen, höchstwahrscheinlich nicht kaufen. Erf. M

wirklichnicht
1
8
Lesenswert?

Würde ich so nicht sagen

Etwas mehr Aufpreis anfangs für den Hybrid, dafür spart man später sehr, weil der Verschleiß viel geringer ist. Kupplung, die zu tauschen wäre gibt es nicht, genauso Zahnriemen, wartungsfreies Getriebe, sogar die 12V-Batterie hält viel länger, weil sie nicht immer bei Starten so extrem ausgesaugt wird.
Sieht man ja bei den Prius-Modellen, wo es Fahrzeuge gibt die 1 Mio km schaffen. Nicht umsonst setzen die sehr wirtschaftlich denkenden Taxiunternehmen diese Fahrzeuge ein.