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Elektro-Nachfrage stagniertZwei Drittel der Österreicher würden aktuell Auto mit Verbrenner kaufen

Laut einer aktuellen Umfrage bevorzugen die Österreicher Autos mit Verbrennungsmotoren, das Interesse an Hybrid- oder Elektrofahrzeugen stagniert.

© SecondSide/stock.adobe.com
 

Auch wenn der Verkauf von Autos 2020 in der Corona-Pandemie eingebrochen ist, stellt nur jeder fünfte Österreicher den Autokauf grundsätzlich infrage. Lediglich 21 Prozent der Studienteilnehmer haben wegen der Krise ihre Kaufpläne verschoben, nur 5 Prozent entscheiden sich für ein anderes Modell. 

Dabei bleibt der Verbrennungsmotor für zwei Drittel (58 Prozent) das bevorzugte Antriebsmittel beim nächsten Kauf. Die Nachfrage nach Elektro- und Hybridfahrzeugen stagniert in der Krise bei rund 35 Prozent, zeigt eine Deloitte-Umfrage unter rund 1000 Österreichern.

Die heimischen Konsumenten kritisieren zu wenig leistbare Fahrzeuge mit alternativem Antrieb: So sind aktuell rund 41 Prozent der Österreicher bereit, maximal 30.000 Euro für ein Elektrofahrzeug auszugeben. In diesem Preissegment ist die Auswahl aber noch sehr beschränkt.

Das rollt auf uns zu: Die wichtigsten neuen Autos 2021

Neben einer Modellpflege für die Limousine Giulia und das SUV Stelvio stehen die Zeichen 2021 auf Tonale (Bild): Die Studie des Kompakt-SUV hatte Alfa Romeo bereits 2020 gezeigt. Der Tonale soll auf der Plattform des Jeep Renegade stehen und damit auch als Plug-in-Hybrid kommen.

ALFA ROMEO

Verbrennerseitig kommen heuer der RS 3 und die Coupé-Version von Audis mittelgroßen SUV Q5 neu aus Ingolstadt. Auf Seiten der Elektroautos wird der viersitzige e-tron GT (Bild) seinen Einstand geben.

AUDI

Mehr Breitenwirkung dürfte das neue, vollelektrische Kompakt-SUV Audi Q4 e-tron entwickeln. Auch davon wird es eine Coupé-Variante namens Sportback geben.

AUDI

Ende 2021 bringt BMW mit dem SUV iX das erste Modell, das auf der neuen Elektroplattform basiert. Mit einem Brutto-Energiegehalt von mehr als 100 kWh soll dessen Akku eine Reichweite von mehr als 600 Kilometern nach dem WLTP-Zyklus einfahren. 

BMW

Ebenfalls soll der Startschuss für BMWs viertüriges Coupé i4 fallen. Dessen Elektromotor kann eine Leistung von bis zu 390 kW (530 PS) abspulen und lässt den GT in rund vier Sekunden von 0 auf Tempo 100 sprinten. 

BMW

Abgesehen von den beiden neuen Elektroautos treten der neue BMW M3 und M4 (Bild) sowie das 2er Coupé in den Dienst, zudem sind die Neuauflagen des Vans 2er Active Tourer und auch ein neues SUV-Flaggschiff angekündigt - der BMW X8, eine Coupé-Variante des X7.

BMW

Der neue Citroën C4 mutiert zum Crossover, der als Benziner, Diesel und Stromer zu haben sein wird. Der Stromableger wird unter dem Namen ë-C4 firmieren und hat eine maximale Leistung von 100 kW (136 PS) und einen Aktionsradius von bis zu 350 Kilometern, gemessen nach dem WLTP-Zyklus.

CITROEN

Die Zeit, in der Renaults Diskont-Tochter Dacia die alte Technik auftragen musste, ist endgültig vorbei. Vielmehr steht der neue Sandero wie auch der neue Clio auf der modularen CMF-Plattform der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi. Hier lesen Sie den ersten Test.

DACIA

Dacia hat das Tuch von seinem ersten Elektroauto namens Spring Electric gezogen, das um weniger als 15.000 Euro an die Steckdose gehen soll.

DACIA

Ford bringt sein Elektro-SUV Mustang Mach-E im Sommer 2021. Zwei Batterieversionen und zwei Antriebe (Heck/Allrad) stehen zur Wahl. Zudem ist ein zweites, kleineres Elektro-SUV angekündigt. Außerdem verpasst Ford seinen Vans S-Max und Galaxy Hybridantriebe. 

FORD

Mit diesem Prototypen hat Honda einen Ausblick auf die nunmehr elfte Generation des Civic gegeben, der in diesem Jahr präsentiert werden soll.

HONDA

Hyundai bringt den neuen Tucson gleich in mehreren Hybridvarianten und als Diesel. Seinen Vorgänger überragt er um 20 Millimeter in der Länge, 15 in der Breite und 10 beim Radstand (4500/1865/1650 mm L/B/H, 2680 mm). Zudem hat das Elektro-SUV Kona eine Facelift bekommen und das größte SUV Santa Fe startet als Plug-in-Hybrid.

HYUNDAI

Angekündigt ist ein neuer Crossover namens Hyundai Bayon, der in der ersten Jahreshälfte 2021 startet. Er wird sich also unter den bestehenden Modellen Kona, Tucson, Santa Fe und dem Wasserstoffstromer Nexo einordnen.

HYUNDAI

Unter der neuen Stromer-Submarke Ioniq will Hyundai bis 2024 drei neue Elektroautos auf den Markt bringen. Das erste neue Elektroauto wird ein mittelgroßes SUV-Coupé. Es hört auf den Namen Ioniq 5.

HYUNDAI

Bei Jaguar steht die Modellpflege des XF ins Haus, genauso wie die Plug-in-Hybrid-Varianten der SUV E- und F-Pace. Und dann könnte es mit der Ablöse des Flaggschiffs XJ tatsächlich etwas werden.

JLR

Die vierte Generation des Kia Sorento ist 4,81 Meter lang und das erste Modell, das auf der neuen, mittelgroßen Plattform der Koreaner basiert- Es startet auch als Plug-in-Hybrid. Zudem haben die Koreaner für den Herbst ein weiteres Elektroauto angekündigt.

KIA

Mazdas erstes Elektroauto, der MX-30 (Bild), bekommt einen Range-Extender, das SUV CX-5 bekommt ein Facelift. Angekündigt sind außerdem die Neuauflagen des Mazda6 und des CX-7.

MAZDA

Mit dem EQA (Bild) bringt Mercedes ein elektrisches Pendant zum SUV GLA. Die Reichweite soll bei rund 400 Kilometern liegen. Auch der Stromer EQB soll im kommenden Jahr präsentiert werden.

DAIMLER

Ein paar Klassen darüber machen sich mit dem EQE und dem EQS (Bild) die Strom-Versionen von E- und S-Klasse bereit, um an die Steckdose zu gehen.

DAIMLER

Auch bei den konventionellen Modellen tut sich so einiges: Die Neuauflage der Mercedes C-Klasse in allen Varianten und des SL sind angesagt, genauso wie der neue Citan, jetzt T-Klasse (Bild) genannt. Der soll auch elektrisch an den Start gehen.

DAIMLER

Das SUV-Coupé Nissan Ariya steht auf der neuen Elektroplattform der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi und wird in nicht weniger als fünf Varianten zu haben sein.

NISSAN

Die nunmehr dritte Generation des Nissan Qashqai scharrt ebenfalls in den Startlöchern. Er wird in mehreren Hybrid-Varianten zu haben sein, aber nicht mehr als Diesel.

NISSAN

Wie im PSA-Konzern derzeit üblich, wird es den neuen Opel Mokka (Bild) sowohl rein elektrisch als auch mit Benziner und Diesel geben. Außerdem werden in diesem Jahr das Facelift der SUV Crossland und Grandland sowie der ganz neue Astra an den Start gehen.

OPEL

Peugeot hat seinen SUV 3008 (Bild) und 5008 einem Facelift unterzogen, wichtigste Neuheit 2021 wird aber die Neuauflage des Kompakten 308 sein.

PEUGEOT

Volvos elektrische Tochtermarke Polestar startet mit dem neuen Kompaktmodell mit dem recht pragmatischen Namen 2 den Frontalangriff auf Tesla. Zudem soll 2021 der Polestar 3 präsentiert werden.

POLESTAR

Aus der Studie Mission E Cross Turismo (Bild) soll 2021 die "Kombi-Version" des Porsche Taycan werden.

PORSCHE

Die dritte Generation des Renault Kangoo (Bild) kommt im Frühjahr 2021 zu den Händlern. Und mittelfristig auch wieder elektrisch. Unter dem Kangoo stößt der Express zur Sippe.

RENAULT

Renault bringt mit dem Arkana sein erstes SUV-Coupé nach Österreich. Mit 4,57 Metern Länge reiht sich der Arkana zwischen Kadjar und Koleos ein. Marktstart ist im ersten Halbjahr 2021. 

RENAULT

Mit dem Showcar Mégane eVision gibt Renault einen schon  recht konkreten Ausblick darauf, was sich bei den Franzosen in Sachen Stromern ab 2021 in der Kompaktklasse tun wird.

RENAULT

Seat holt das mit Abstand kleinste Modell der Marke vor den Vorhang: den Minimó. Die verwegene Kreuzung aus Auto und Motorrad ist ein elektrischer Zweisitzer und hat eine Reichweite von mehr als 100 Kilometern. 

SEAT

Bei Skoda kommt mit dem Enyaq (Bild) das erste Elektromodell, das auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten des Volkswagenkonzerns basiert. Erwartet wird auch die Neuauflage des Skoda Fabia.

SKODA

2021 soll Teslas Model Y in Europa auf den Markt kommen. Dabei handelt es sich um ein Kompakt-SUV, das technisch auf dem Model 3 basiert.

 

 

TESLA

Subaru und Toyota haben gemeinsam eine Elektroplattform entwickelt, auf der 2021 die ersten Modelle anrollen. Und die sind mittelgroße SUV. Während Toyota jetzt einen schemenhaften Teaser veröffentlicht hat, ist Subaru schon einen Schritt weiter und hat den Namen seines SUV bereits verraten: Evoltis.

TOYOTA

Toyotas neues SUV im Kleinformat Yaris Cross, kommt 2021 und – wie sollte es bei den Japanern auch anders sein – auch als Hybrid auf den Markt.

TOYOTA

Auf eine Länge von knapp fünf Metern erstreckt sich die elegante Neuauflage der Wasserstoff-Limousine Toyota Mirai. Der Hecktriebler soll es auf Reichweiten von bis zu 650 Kilometern bringen.

TOYOTA

2021 bringt Toyota das siebensitzige SUV Highlander (Bild) in Europa auf den Markt. Mit Hybridantrieb. Diesel? Fehlanzeige. Und: Das Sportcoupé GT86 soll einen Nachfolger bekommen, der auch wieder als Subaru antritt.

TOYOTA

Volkswagen hat den ID.4 (Bild), das erste vollelektrische SUV der Marke, präsentiert. Er startet in verschiedenen Batterievarianten mit Reichweiten von bis zu 500 Kilometern. Auch das SUV-Coupé ID.5 soll 2021 an die Steckdose gehen.

VOLKSWAGEN

Bei den Modellen mit konventionellen Antrieben steht die Neuauflage des VW Bus, also der T7, ins Haus sowie die Coupé-Variante des SUV T-Cross. Zudem startet der überarbeitete Arteon inklusive neuer Variante als Shooting Brake.

VOLKSWAGEN
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Neben den hohen Anschaffungskosten äußern die Befragten auch Bedenken hinsichtlich Reichweite und Sicherheit. Vorteile der Elektromobilität sehen die Österreicher vor allem die geringeren Treibstoffkosten, den Kampf gegen den Klimawandel sowie staatliche Förderungen.

Das Vertrauen in öffentliche Strom-Tankstellen scheint noch nicht sehr ausgeprägt. Lediglich 27 Prozent der Befragten wollen diese nutzen. Wer ein E-Auto kaufen will, plant in der Regel dieses zu Hause oder am Arbeitsplatz aufzuladen. Schon alleine die lange Ladedauer lässt dies zur beliebtesten Variante werden, schreibt Deloitte-Partner Matthias Kunsch.

Österreicher sind auch sonst beim Auto konservativ: 87 Prozent wollen ihr nächstes Fahrzeug physisch beim Autohändler ihres Vertrauens erwerben. Die Angst, dass selbstfahrende Autos nicht sicher sind, hat im Vergleich zum Vorjahr sogar spürbar zugenommen, fast die Hälfte der Befragten hat Zweifel. Nur knapp ein Viertel der Studienteilnehmer glaubt an Vorteile von mit dem Internet vernetzten Autos - da haben sogar 64 Prozent ernste Sicherheitsbedenken.

Im Rahmen der Global Automotive Consumer Study analysiert das Beratungsunternehmen Deloitte jährlich die Konsumentenmeinungen zu Entwicklungen in der Automobilbranche. Die aktuelle Ausgabe beinhaltet die Einschätzungen von über 24.000 Personen aus 23 Ländern, darunter auch 1046 Befragte aus Österreich.

Kommentare (50)
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Kristianjarnig
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@der geerdete...

...so wie Sie schon so schön schreiben, es sei jedem selbst überlassen wo er sein Geld beim Fenster hinauswerfen will. Es prallen hier Anschauungen aufeinander die sich auch durch Diskussion(bei den meisten) nicht bereinigen lassen werden. Soweit dazu.

Was nun die PV Anlage in einem Land wie Österreich in einem Winter wie diesen genau bringen soll sei dahingestellt. Auch hier muß jeder mit sich selbst im reinen sein und Vater Staat spendet ja auch noch was.

So oder so - in der o.g. Konstellation lasse ich mir ein E-Auto für Kurz und Mittelstrecken noch einreden. Da kann dann im Jahresschnitt noch funktionieren, ein Kollege von mir hat auch noch so eine dieser Tesla Wall "Storage Units"(Speicher) in Planung und will sich dann auch ein E-Auto zulegen. Warum nicht.

Bei den Allermeisten wird das so nicht möglich sein("Sternderlgarage"/Tiefgarage/Wohnung/Miete usw.).

Auf der "Energiebilanz" eines E-Auto Akkus will ich nicht weiter drauf rumreiten. Für die einen wird dieser Akku im Himmel von Engerln mit einer Nuller Billanz zusammengebastelt(und auch so entsorgt), für die anderen ist das ein riesiger schwarzer Fleck der sich erst gut erklären muß. Vom zusätzlichen Gewicht und dem damit höheren Energieverbrauch eines E-Mobils will ich ebefalls gar nicht erst anfangen.

Alles Super. Aral. Ahh, sorry, Elektro.;-)

SagServus
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Bei den Allermeisten wird das so nicht möglich sein("Sternderlgarage"/Tiefgarage/Wohnung/Miete usw.).

Ab nächsten Jahr sind Steckdosen in Tiefgaragen bei Neubauten und Sanierungen verpflichtend vorgeschrieben.

Das Problem wird mit der Zeit eher der normale Parkplatz auf der Straße sein.

styrianprawda
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@DergeerdeteSteirer

Was Sie vergessen haben zu erwähnen:
Neben "gesundem Idealismus , Logik und auch Flexibilität" gehört eben schon auch das entsprechende Kapital dazu. Und da ist das Haus auch mit einzuberechnen.

Denn in einer Wohnung können Sie nicht einfach so locker das Zweitauto für die Gattin (à propos: wie sieht es mit dem Erstauto aus?) unterstellen. Und wo installiert man da die PV-Anlage und die Batterie? Am Balkon bzw. unter dem Bett eher nicht.

DergeerderteSteirer
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Zusatz ................

wir fahren dadurch neben einem Verbrenner auch ein E-Fahrzeug welches durch diese Vorteile auch in den Genuß des selbsterzeugten Stromes kommt !!
Durch gute durchdachte wie gelebte Koordination im Gebrauch bleibt so einiges erspart dadurch !

melahide
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Verbrenner Schwachsinn

Es hat sich noch nie jemand darüber Gedanken gemacht, woher das ganze Benzin kommen soll um diese Sondermüllkisten anzutreiben. In Europa gibt es da nichts. Das ganze Zeug muss von irgendwo hergeschifft werden damit wir Arbeitsplätze im Ausland damit subventionieren.
Und wo sollen diese Verbrennungsmotoren dann hin? Landen im Müll! Weil nochmal verwenden kann man die nicht. Nein, also so lange das nicht geklärt ist kauf ich mir sicher keinen Verbrenner!

Shiba1
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Aha, in Europa wird also kein Öl gefördert?

Sie haben eine Ahnung. Da weiß man ja gleich, was wovon dem übrigen Geschwafel zu halten ist. Noch nie was von Öl aus der Nordsee gehört??

Alfa166
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Aja und die Batterien im E-Auto sind nach der Nutzungsdauer kein Sondermüll?

So ein schwachsinnige Kommentar wie das Ihrige liest man sehr selten hier herinnen.

melahide
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Ja e

War ja auch bewusst schwachsinnig. Denn GENAU SO schwachsinnig argumentieren E-Auto-Gegner jeden Tag hier. Nett, dass Ihnen der Schwachsinn auffallt :)

lenkradl
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kaffefahrt

Eine zukunftside für Hausfrauen , Streckenprofiel Kaffehaus zu Kaffehaus .

Fuxbau
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Elektroautos Schwachsinn

Es hat sich noch nie jemand ernsthaft Gedanken gemacht woher der ganze Ladestrom für die hoch gepriesenen Autos kommen soll. Wir springen immer auf den Zug auf der momentan als gut erscheint. Wir werden schon noch dahinter kommen wenn wir merken werden das viele geliebte Geräte vom Netz gehen müssen damit die E-Kübeln laden können. Soviel man hört hat auch noch keiner einen Gedanken für die Entsorgung der AKKU s verloren, das würde wieder negatives Licht drauf werfen.
Alleine die CO2 Belastung für die Erzeugung eines E-Autos verbraucht so viel wo ich mit einen herkömmlichen schon 100000 km gefahren bin.
Hoffentlich denken die verantwortlichen mal vorher nach bevor sie etwas hochloben.
Ich kaufe mir nur altbewährtes mit neuester Technik, bring viel mehr.

franki20
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...

schade dass nur Sie sich Gedanken machen. 🤦‍♂️

Lamax2
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Richtig

Da hilft die ganze Werbung und Förderung nichts. Die Leute sind schlau genug, solche Umwelt-Zerstörer (e-Autos) nicht zu kaufen.Bis die einmal CO2 mäßig besser sind, als ein guter Verbrenner dauert es sicher acht Jahre- aber dann brauche ich eh schon wieder neue Akkus und die alten müssen teuer entsorgt werden. e-Autos sind eine Sackgase.

Vernaderer
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Naja

... moderne Akkus halten mittlerweile länger als das Auto. „Entsorgen“ heisst übrigens recyclen. Schon klar, das E-Autos keine fahrenden Gänseblünmchen sind, aber es muss wohl klar sein, dass wir nicht auf ewig weiter Erdöl in die Atmosphäre blasen können.

Mezgolits
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Neben den hohen Anschaffungskosten ...

Vielen Dank - ich meine: Die Mehrheit will aber hohe Anschaffungskosten. Erf. StM

scionescio
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"Vorteile der Elektromobilität sehen die Österreicher vor allem die geringeren Treibstoffkosten, den Kampf gegen den Klimawandel sowie staatliche Förderungen"

Selbst diese paar wenigen, scheinbaren Vorteile sind nicht richtig:

Die geringeren Treibstoffen können nur realisiert werden, wenn ausnahmlos zuhause geladen wird (unterwegs ist es um ein Vielfaches teurer als bei einem Diesel!). Bei einer PV Anlage am Dach muss man aber dann noch 20-30.000€ Euro Anschaffungskosten dazurechnen dh mit 25.000Litern Diesel kann ich ca. eine halbe Million Kilometer zurücklegen bevor ich pari bin. Für den Durchschnittsfahrer sind das 20 Jahre - und dann ist die nächste Anlage fällig.
Beim Laden mit billigen Haushaltsstrom wird es mit der Umstellung auf einen Spitzenstromtarif vorbei sein (alle Energieversorger haben das vor und warten nur mehr auf den besten Zeitpunkt!).
Da das CO2 schon bei der Akkuproduktion anfällt und später im Fahrbetrieb durch den Kohlestromanteil im Strommix noch etwas dazukommt, ist im Kampf gegen den Klimawandel gar nichts gewonnen!
Die Subventionen sind in erster Linie ein Geschenk an die Wirtschaft, weil 82% der BEVs Firmenfahrzeuge sind - aber selbst wenn man als Privater ein paar Tausender bei der Anschaffung spart, sind sie immer noch viel zu teuer.
Man braucht sich nur die Taxis anschauen und die Frage stellen, warum die nicht elektrisch fahren - die Antwort ist einfach: zu teuer in der Anschaffung, zu teuer im Betrieb, viel zuwenig Reichweite, kaputte Akkus durch Schnellladen, zu viele ungeplante Werkstattaufenthalte - die Praxis hält eben bei weitem nicht, was die Fanboys am Stammtisch versprechen.

franki20
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@scionescio

Glauben Sie den Blödsinn den Sie unter jeden Artikel schreiben eigentlich selbst?

Don Papa
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@franki

Scio weiß wenigstens was er schreibt und das ist fundiert. Er scheint sich wenigstens wirklich auszukennen und nicht irgendeiner Marketingstrategie hinterherlaufen zu müssen. Keine Ahnung ob sie sich jemals intensiver mit der Materie auseinander gesetzt haben.

franki20
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Fundiert wäre es...

... sachlich zu argumentieren, das passiert hier überhaupt nicht. Ich nehme beim E-Auto den worst case, beim Verbrenner den best case und vergleiche dann. Ist das fundiert? Nein das ist bewusste Meinungsmache in eine Richtung.

scionescio
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@Franzi: Ich muss im Gegesatz zu den Fanboys nichts glauben, weil ich es weiß und mit Fakten operieren kann, die jeder Interessierte leicht nachprüfen kann ...

.... und das Wissen in meinem Fachgebiet reicht sogar, dass ich sehr gut davon leben kann - die einen schauen, dass sie sich die Leasingraten für ihr Angeberspielzeug zusammenkratzen können, die anderen bekommen sie als Testfahrzeug zur Verfügung gestellt;-)

Balrog206
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Naja

Viel Arbeit dürftest in letzter Zeit nicht haben ! Lockdown ?

styrianprawda
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@Balrog

"Wir alle leben unter dem selben Himmel.
Es haben nur nicht alle den gleichen Horizont,"
Gell, Balrog?

franki20
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Ihre Fakten:

1. eine PV Anlage kostet zwischen €20.000-30.000.
Anlagen in dieser Größe erzeugen soviel Strom damit können Sie 3 BEV das ganze Jahr betreiben.

2. mit den Kosten der PV-Anlage kann man 25.000 Liter Diesel kaufen.
Diesel hat in der Vergangenheit mehr als €1,- gekostet und wird in Zukunft deutlich darüber liegen.

3. E-Autos stoßen mehr CO2 aus.
Es gibt so viele Studien die das klar widerlegen. Mit den neuen Akku Fertigungsprozessen wird der CO2 Rucksack auf einen Bruchteil reduziert.

4. E-Autos sind im Betrieb zu teuer, Beleg dafür sind die fehlenden E-Taxis.
Es gab bisher einfach kein Angebot für entsprechende Taxifahrzeuge, das ändert sich gerade. Ein € 100.000 Model S hat es bei einem fix verordneten Tarif schwer seine Kosten wieder rein zu fahren.

Ich hoffe Sie agieren in Ihrem Job gewissenhafter.

schlauer77
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@franki

Naja eine PV mit ca 12000kw/h Erzeugung mit Speicher kostet nun mal ca. 25000€ da hat scio schon recht. Aber auch Sie haben recht man kann dann ca. 3 BEVs betreiben irgendwo pro BEV bis 25000km beim Durchschnitts BEV. ungefähr.
Im Winter nehmen wir den Strom der in Polen dann aus den 6 neuen AKW´s kommen, oder Krsko welches verlängert wurde. Das mit dem zuhause laden funktioniert wohl nur zu max. 30% mal nur so geschätzt. Also braucht man Schnellladestationen weil nur diese sind rentabal also mal ab 100kw/h aufwärts. Die kosten dann richtig.......
3. es gibt Studien wobei in verschutzen Städten neue Diesel Autos die Luft reinigen hurra, das macht dann ihr Elektroauto wohl nicht, das produziert noch Feinstaub dazu! (natürlich will keiner in so einer dreckigen Stadt leben!!!)
4. Ein Taxler hat mir erst erzählt er hatte ein e auto aber im gehen dadurch so viele fahrten verloren die gewinn bringen die er aufgrund der kurzen reichweite nicht durchführen kann. er arbeit 3 stunden und bekommt dann die lukrative längere fahrt, kein accu......

die übergangstechnologie wäre das cng fahrzeug gewesen, aber es gab da so rot grüne flügeln die extrem angst vor russland hatten, jetzt werden die tankstellen abgebaut. somit kein biogas, keine h2 beimischung von ca. 15% und keine reduktion von co2. besser stroh am acker zu methan umwandeln und in die luft schicken als in den tank. besser h2 in die mur zu leiten als in den tank..... BEV haben schon ihre Berechtigung nur nicht so....

Miraculix11
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In Wien ist ja das Elektrotaxiprojekt gescheitert

Im Dezember 2020 war Schluß. In Graz fährt noch einer mit einigen Teslas.

scionescio
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@Druide: der bekommt die Teslas nicht los und müsste sie komplett abschreiben ...

... die Grazer Taxler waren die Ersten, die einen regelrechten Aufstand gemacht haben - denen sind schon im ersten Jahr durch das ständige Schnellladen am Supercharger die Akkus reihenweise zerbröselt - wenn du einen triffst, frag ihn nach der Anzahl der auf Kulanz ausgetauschten Akkus und Antriebseinheiten und die wirst dich nur mehr wundern ;-)
Wenn die BEVs nur annägernd das halten würden, was die Werbung verspricht, würden die Taxler, wenn sie nicht der Feind ihres eigenen Geldes wären, nichts anderes mehr fahren - tun sie aber aus guten Gründen nicht (weil es bei ihnen nicht um das sinnlose Beschleunigen, sondern um ihren Lebensunterhalt geht!).

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