Aus für den VerbrennungsmotorAuto-Experte Dudenhöffer fordert fixen Termin für Ausstieg

Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer spricht sich für ein klares Datum für den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor aus.

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© by-studio/stock.adobe.com (by-studio busse yankushev)
 

Der Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer hat sich für einen festen Termin ausgesprochen, ab dem in Deutschland keine Neuwagen mit Verbrenner-Motoren mehr zugelassen werden dürften. Das Risiko für die Beschäftigten in der deutschen Autoindustrie sei vernachlässigbar, sagte der emeritierte Professor und Leiter des Duisburger CAR-Instituts am Mittwoch.

Ein fester Termin mache den Ausstieg für Hersteller und Energieversorger berechenbar. Das deutsche Staatsbudget werde geschont, weil Investitionen beispielsweise in das Ladestellensystem sicherer würden.

Dudenhöffer verwies auf das Beispiel Japans, das erst vor wenigen Tagen ein Verbrennerverbot ab dem Jahr 2035 verkündet hat. In Japan, der drittgrößten Autonation der Welt hinter China und den USA, wurden im Jahr 2019 fast doppelt so viele Autos gebaut wie in Deutschland. Auch zahlreiche andere Autoländer wie Großbritannien, Frankreich, Spanien oder Kanada hätten bereits Enddaten zwischen 2030 und 2040 für die Verbrennertechnologie festgelegt.

Zulassungen Jänner bis Juli 2021: Das sind die meistverkauften Elektroautos 2021

Platz 10

Der BMW i3 verbucht einen Absatz von 470 Exemplaren. Das macht Platz 10 und ein Plus von 41,6 Prozent.

BMW

Platz 9

Von der vollelektrischen Variante des Kia Niro wurden heuer bisher 631 Stück abgesetzt. Damit stromert der Koreaner auf Platz 9 und fährt ein Plus von 39,3 Prozent ein.

KIA

Platz 8

655 verkaufte Stück bringen dem elektrischen Seat Mii den achten Rang. Das macht ein Plus von 311,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

SEAT

Platz 7

Auf Platz 7 arbeitet sich der Audi e-tron vor, von dem heuer bisher 875 Stück verkauft wurden. Das bedeutet ein Plus von 162 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

AUDI

Platz 6

Ein Neueinsteiger findet sich auf Platz 6: 968 Exemplare des neuen elektrischen Fiat 500 wurden heuer bereits verkauft.

FIAT

Platz 5

1091 Fans hat der Renault Zoe gefunden. Damit holt sich die kleine Französin den fünften Rang und ein Minus von 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

RENAULT

Platz 4

Mit 1163 verkauften Stück parkt der Skoda Enyaq als Neueinsteiger auf dem vierten Platz.

SKODA AUTO

Platz 3

Platz 3 geht an einen Neueinsteiger: Das elektrische SUV VW ID.4 hat heuer bislang 1452 Kunden gefunden.

VOLKSWAGEN

Platz 2

Der VW ID.3 stromert auf den zweiten Platz: Er bringt es auf 1867 Verkäufe.

VOLKSWAGEN

Platz 1

Teslas Model 3 bringt es auf 2610 Verkäufe, damit liegt das meistverkaufte Elektroauto 2020 auf Platz 1. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum macht das ein Plus von 109,6 Prozent.

TESLA
1/10

Für die hiesigen Autohersteller sei ein deutscher Ausstiegstermin von untergeordneter Bedeutung, da ohnehin rund 75 Prozent der heimischen Produktion auf ausländischen Märkten verkauft würden, führte Dudenhöffer aus. "75 Prozent der Befürchtungen sind damit unbegründet. Wir können im Gegenteil durch ein klares Ausstiegsdatum unsere Autoindustrie stabiler machen." Notwendig seien Elektroautos aus deutscher Produktion.

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Danke für Ihr Verständnis.

franki20
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Können Sie mir bitte einen link zu diesen Studien geben.

Laut den mir bekannten Studien ist der CO2 Rucksack nach ca. 30.000 km aufgeholt, ab diesem Zeitpunkt fährt das E-Auto dem Verbrenner davon. Für Wasserstoff und eFuels gibt es im PKW Bereich nicht wirklich Argumente.

scionescio
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@franki20: Wenn sie bereit wären, sich andere Quellen als die bekannten Echokammern für Fanboys (zB Elektive auf Bild-Niveau, Lobbyistenvereine wie VCÖ, Tesla-Foren, etc.) anzuschauen, könnten sie sich die Frage auch selbst beantworten ...

Nur weil es ihnen nicht bekannt ist, bedeutet das noch lange nicht, dass sie mit ihren falschen Behauptungen auch nur annähernd richtig liegen.
Die wissenschaftlich belastbaren Studien werden sie nicht in ihren Echokammern finden, weil ihnen einerseits mit großer Wahrscheinlichkeit das notwendige Hintergrundwissen fehlt, um sie richtig lesen zu können und auf der anderen Seite wird dieses Fachwissen natürlich teuer verkauft, weil viel Arbeit dahintersteckt und die Gehälter der Beteilgten bezahlt werden müssen - windige Reparaturanleitungen finden sie zuhauf im Internet, für das originale Werkstatthandbuch dagegen müssen sie etliche Euros auf den Tisch legen.
Um jetzt nicht den Eindruck entstehen zu lassen, ich mache einen auf Bundeskanzler und drücke mich vor der Beantwortung einer Frage durch Herumgeeiere, habe ich 10min gegoogelt, um eine seriöse und unverdächtige Information ( Kanadischer Energie Regulator) im Internet zu finden, die den seriösen und in der Fachwelt anerkannten Fachstudien in ihrer Aussage sehr ähnlich ist. Der Einfachheit halber ist dabei sogar bei den BEVS auf das CO2 bei der Akkuproduktion verzichtet worden (und auch auf den noch höheren CO2 Ausstoss bei der thermischen Verwertung ausgedienter Akkus - allein dadurch können sie ihre Km Angaben locker verdoppeln!) - und trotzdem schneiden da BEVs und Hybride bei einem realen Strommix (obwohl Kanada zu 2/3 Strom aus Wasser- und Atomkraft bezieht!) nicht besser ab!

scionescio
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@Frankie: Die Aussage der Studie lässt sich sehr einfach zusammenfassen ...

... ziemlich unabhängig von der verwendeten Technologie, erzeugen große/schwere Autos (Tesla Model X und S sind da im negativen Sinn weit vorne) mehr CO2 als kleine/leichte Autos (Hyundai Ioniq) - was für eine Überraschung, dass die Naturgesetze auch für BEVs gelten ...;-)
Im echten Leben erzeugen ICE wie ein Toyota Corolla oder Honda Civic sogar weniger CO2 als ein in meinen Augen vernünftiger Nissan Leaf, aber etwas mehr als ein Ioniq (und natürlich viel weniger als ein Tesla).
Wenn sie immer noch auf ihren falschen Behauptungen bestehen, kann es dafür nur zwei Gründen geben: entweder wollen sie nicht verstehen und einfach den Absatz mit faktenwidriger Stimmungsmache für BEVs erhöhen oder sie sind schlicht dazu nicht in der Lage.

Miraculix11
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Ergänzung: ICE bedeutet

Internal Combustion Engine = Verbrennungsmotor

scionescio
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wehwehweh(.)cer-rec(.)gc(.)ca/en/data-analysis/energy-markets/market-snapshots/2018/market-snapshot-how-much-co2-do-electric-vehicles-hybrids-gasoline-vehicles-emit

Viel Spaß beim Lesen;-)

schadstoffarm
8
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deine Meinung ist eine Minderheitenmeinung

"Eine der wenigen Studien, die zu dem Schluss kommt, dass Elektroautos gegenüber einem Diesel keinen CO2-Vorteil haben, geht unter anderem von einer überdurchschnittlich leistungsstarken und damit besonders klimaschädlichen Batterie beim E-Pkw aus." Die Zeit hat sich einige Studien angesehen und mit welchen Annahmen sie zu den unterschiedlichen Einschätzungen kommen.

Miraculix11
4
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@ schadstoffarm

Bist ein österr. Trump?
DU bist die Minderheitenmeinung, keine Zustimmung und 5x rot bekommen bei der Abstimmung.

schadstoffarm
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Miracel

die Meinung von Fachmännern ihr Fach betreffend ist mehr Wert als von Foristen mit zweifelhafter Motivation. Ich hab nix dagegen wennst dich scios Geschwurbel anschließt, ist dein Recht.

scionescio
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@ArmerSchadstoff: kannst du nicht einmal lesen - ich habe extra den CO2 Ausstoß bei der Akkuerzeugung/-verwertung außen vor gelassen ...

... es reicht schon der reale Strommix beim Fahrbetrieb von BEVs, dass sich daraus kein Vorteil von BEVs gegenüber Verbrennern ableiten lässt ... aber alles was dem unwissenden Fanatiker nicht in den Kram passt, ignoriert er einfach - wozu gibt es sonst die schöne Illusion aus der Tesla-Marketingabteilung: endlich kann man wie ein Pubertierender in der Stadt von Ampel zu Ampel sprinten und in jede Lücke wie ein kleiner Hamilton reinschneiden (auf der Autobahn muss man sich dann eh wieder in den Windschatten von LKWs hängen, damit man noch ohne Nachladen ans Ziel kommt ...) und dabei am Stammtisch den noch Naiveren reindrücken, dass man jetzt aktiv das Klima schützt...

schadstoffarm
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Kannst

die Annahmen die zu dem Schluss führen angeben ?

mcmcdonald
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So viel rot gegen E-Autos...

....die deutschen Autohersteller sind ja ganz schön aktiv!

Blaumacher
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Ausstieg mit fixem Datum?

Was ist den das für ein Blödsinn..... ich hoffe die Menschen stehen so einen Stuss vehement gegenüber

VH7F
11
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Mein nächstes Auto wird sicher wieder ein Diesel,

Die werden immer effizienter. Stromer mangels vernünftiger Lademöglichkeit höchstens als Zweitauto in ein paar Jahren.

schadstoffarm
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Die weiterentwicklung

Von verbrennern wurde mehr oder weniger eingestellt. Und selbst wennst den Verbrauch um 5 % senkst bläst immer noch 95% co2 in die Luft.

gehtso
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egal, wie es beim Thema

Mobilität weitergeht, der Verbrennungsmotor mit seinem lausigen Wirkungsgrad von max. 40% kann nicht die Zukunft sein!!!
Wir haben mit unserer Sonne eine unerschöpfliche Energiequelle, die Frage kann also nicht mehr sein WELCHE Energie, sondern nur noch WIE nutzen wir die Energie der Sonne am besten.
Übrigens, Ende der 50-er Jahre wurden in den USA ganze Siedlungen mit einem solaren Energieanteil von ca. 75% errichtet!

Boerd240980
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Ohhh wie lächerlich

Es wird bzw ist alles zur lachbummer was diese regierung macht. Eine möchtegernregierung... bitte dringend um neuwahlen, wenn die gerüchte stimmen im frühhahr

MG1977
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Blödsinn

Das Aus für den Verbrennungsmotor wird nicht kommen. Das wird jeder verstehen der bnoch ein wenig Hirn besitzt. Da können die bezahlten Möchtegern Experten sagen was sie wollen.

peso
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MG1977

Worauf begründen Sie Ihre Meinung, selbstverständlich wird das Aus der Verbrennungsmotoren kommen. Ich bin mir auch fast sicher, dass man schon in 20 Jahren keinen mehr kaufen kann bzw. wird, weil die Alternativen zwar nicht billiger, aber einfach besser sind

robertrr
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Deutlich billiger

werden die Elektroautos werden.
Davon kann man mit Sicherheit ausgehen. Verbrenner hingegen werden eher wieder teurer aufgrund des Skaleneffekt durch sinkende Volumen.
Mich macht eher Sorge wie wir die Energiekosten in Form von Strom vs. Benzin/Diesel regeln. Normalerweise würden die Strompreise deutlich steigen und Benzin/Diesel weiter sinken. Da wird wohl die EU regulierend eingreifen vermute ich. Ob das gut ist, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht.

peso
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Ist das der Dudenhöffer, der von der Uni mit Hilfe eines 1000 Euro Gehaltsangebotes abgeschoben wurde?

Oder der Dudenhöffer, der mit allen Deutschen Autohersteller schon seit Jahren im Clinch liegt? Oder der Dudenhöffer, der CAR privatisiert hat und jetzt sehr viele Aufträge von Autohersteller braucht und da halt nur mehr die E Industrie übrig geblieben ist?

scionescio
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@peso: ... der liebe Ferdinand wird in der Branche seit spätestens 2006 nicht mehr ernstgenommen ...

... er hat sich damals von einer Leiharbeitsfirma dafür bezahlen lassen, dass er eine Studie herausgebracht hat, aus der hervorgeht, dass Leiharbeit so ziemlich optimal für die Automobilindustrie ist ...
Seitdem ist klar, dass er bei Einwurf von genug gültigen Münzen für jede gewünschte Aussage zu haben ist .... momentan "kooperiert" er gerade stark mit VW.

Visionen2021
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Strategie, Fehlanzeige

.. und wieder gibt ein Experte seine theoretischen Kenntnisse weiter.

Nun, wir reden doch vom Thema Umweltschutz, und natürlich wird die EU das Weltklima retten.

Ich empfehle mal einen Blick auf einen Globus - damit mal die Relationen und die Bedeutung zurecht gerückt werden.

Es wird stets vom Auto geredet, was ist mit LKW, was ist mit Kreuzfahrtschiffen und Transportschiffen? Was ist mit dem Flugverkehr?

Ach ja, auf Kreuzfahrtschiffe und Flugreisen kann ic h ja verzichten, als Autofahrer komm ich dem Quatsch nicht aus?

Wie ist die Thematik - Umweltbelastung durch Rohstoffabbau - für die Akku´´´s? Wie ist die Umweltbelastung bei der Entsorgung? Wie ist die Lebensdauer? Oder ist es egal wenn nach 8 Jahren das Fahrzeug ein wirtschaftlicher Totalschaden ist?

Woher kommt der Strom? Wie ist die Ladeinfrastruktur in den Städten? Am Land? Ist das Stromleitungsnetz dafür ausgebaut oder blechen wir als Konsumenten ein weiteres mal - für eine mehr oder weniger optimierbare Netzinfrastruktur? Wie Umweltfreundlich wird Strom hergestellt? Oder bauen wir dann wieder Atomkraftwerke damit uns realitätsfremde Experten in Ihren fensterlosen Büros und Labors dann wieder sagen können was gut für uns ist?

Oder geht es bloß wieder um Steuererhöhungen und Einnahmen für die bankrotten Staaten?

reiner6777
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Alles gesagt

Genau so ist es.
Man kann da nichts mehr hinzufügen.

melahide
33
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Sie

haben viele Fragen. Das ist mit Öl natürlich leichter zu beantworten: Wo kommt es her? Arabien! Wie wird es gefördert? Über Bohrtürme die Ökosysteme zerstören. Wie wird es transportiert? Pipelines die sich quer durch Landschaften ziehen und Tanker die mit Schweröl fahren! Wie wird es verarbeitet? Mit hohen Energieaufwand. Da habe ich früher immer gesagt: Strom. Das war blöd. Was soll man da Strom gewinnen wenn Energie aus dem Öl gewonnen werden kann usw

Dann gehts noch weiter. Und irgendwann wird das Zeug dann mittels LKWs zu Tankstellen gebracht wo es einen kleinen Verbrenner antreibt!

Sie haben recht: E-Autos verursachen Probleme

franki20
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Mit ein wenig googeln werden Sie feststellen,

dass die genannten Probleme in Wirklichkeit keine mehr sind.

hbratschi
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wo googelst denn da, franki?

auf der tesla seite? dann solltest dich vielleicht auch mal nicht so einseitig umschauen...

franki20
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Ich lasse mich gerne auf Basis von Fakten überzeugen.

Bis vor 2 Jahren habe ich Tesla belächelt und das baldige Ende vorausgesagt. Heute bereue ich nicht schon früher auf ein E-Auto umgestiegen zu sein.

Auf welches oben angeführte Argument finden Sie denn keine Info im Netz? Brauchen Sie die Studien zum zukünftigen Strombedarf oder der Lebensdauer von Akkus? Sind für Sie die Möglichkeiten durch Recycling interessant oder interessiert Sie eher das 2. Leben der Auto Akkus?
Und die wichtigste Frage, wollen Sie das alles überhaupt wissen?

reiner6777
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Bitte kein E Auto

Offensichtlich haben sich Befürworter von E-Autos noch nie so richtig erkundigt, welche Rohstoffe in solchen Akkus verbaut werden.
Wo und wie diese abgebaut werden!!!
Laut Dokumentationen sind nur max 2% an verwertbaren Rohstoffen für einen Akku im Abbaumaterial vorhanden.
Einfach den Stecker verbinden/laden und alles ist „Grün“????
Ok, dass betrifft uns ja alles nicht, ist doch weit weg.

franki20
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1
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Bitte klären Sie mich auf.

Ich überdenke meine Meinung gerne wenn Sie mir die Infos dazu liefern.

Kristianjarnig
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@franki20....

...letztes Jahr wollte ich auf ein E-Auto umsteigen weil eine Neuanschaffung nötig war.

Kurzes Fazit: Die E-Auto Branche ist (noch?) nicht soweit, speziell wenn man harte Fragen stellt(die sie dann nur sehr schwammig und ungern beantworten).

Bei Hyundai waren die Fahrzeuge alle nicht lieferbar, Probefahrten sowieso nicht, nebenbei der Verkäufer inkompetent(letzteres ist ein Problem für seinen Boss, nicht für mich). Also dann nicht, auch gut.

Bei Tesla darf man sich das alles sowieso nur auf der Website anschauen und dem ganzen blabla glauben oder eben nicht. Nebenbei konnte mir keiner die extremen Preisunterschiede zwischen Österreich und Deutschland erklären(die NoVA wird es kaum sein, lol, die MwSt wohl auch kaum, also werden kleine Märkte bewußt ausgenutzt, das mag Fans egal sein, mir als "Otto Normalkäufer" stößt sowas sehr sauer auf). Ersatzteile - tja. Viel Glück.

Letztlich ging ich zur (deutschen) Marke meines Vertrauens, wechselte in ein anderes Autohaus weil auch in dem mir am nächsten gelegenen ein bißchen "Traumstimmung" herrscht und wurde dort sehr kompetent beraten und bestellte mir einen weiteren - DIESEL.
Letztlich DAS Langstreckenfahrzeug mit sehr guter Laufleistung und wenig Verbrauch. Bereits sehr ausgereift und da ich die Marke bereits sehr lange fahre weiß ich das die Autos auch nach 12 Jahren noch ohne Probleme zum Pendeln taugen.

Wie das wohl mit einem E-Auto aussehen würde? 12 Jahre+(so wie mein "alter", durchaus noch ansehnlicher, Diesel)?

franki20
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Mit den etablierten Autohäusern habe ich die gleiche Erfahrung gemacht.

Leider haben viele Verkäufer wenig Wissen bezüglich Elektroautos, oft hat man das Gefühl die wollen gar keines verkaufen. Wahrscheinlich fehlt vielen die eigene Erfahrung mit einem solchen Fahrzeug.

scionescio
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@frankie: gute Autohändler haben tatsächlich ein Problem damit, ihren langjährigen Kunden ein BEV einzureden ...

... weil die natürlich auch das nächste Auto wieder bei ihnen kaufen sollen - und das funktioniert natürlich nicht, wenn die dann bald im echten Leben feststellen, dass die tatsächlichen Reichweiten bei Normalbetrieb kaum die Hälfte der lächerlichen WLTP Prospektangaben ausmachen (nicht jeder ist bereit, auf der Autobahn mit 80km/h hinter einem LKW zu schleichen), jede längere Fahrt eine Planungsaufwand wie früher eine längere Urlaubsreise verursacht, damit man noch die nächste Ladesäule erreicht und nicht Stunden mit unnötigen Umwegen und Nachladen vergeudet, das Nachladen bei Roamingladesäulen ein teurer Spaß werden kann und sie für diesen Komfortverlust noch viele Tausend Euros mehr hinlegen mussten.

franki20
7
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Meine Erfahrung zeigt etwas anderes.

Wer einmal elektrisch fährt will nicht mehr zurück zum Verbrenner. Reichweitenangst gibt es nicht, 400 km bei zügiger Fahrweise sind kein Problem, 80 km/h hinterm LKW sind kompletter Blödsinn. Die Planung einer längeren Reise nimmt genau 1 Minute in Anspruch, Navigation starten, Ziel eingeben und Ladepunkte auswählen, fertig.

Für die klassischen Autohäuser wird es in Zukunft natürlich ein Problem da der Wartungsaufwand minimal ist. Keine defekte Kupplung, kein gerissener Zahnriemen, kein defektes AGR Ventil, kein geplatzter Wasserschlauch, etc., etc...

scionescio
1
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@franki: Ihre Behauptungen sind schlicht falsch und reines aber faktenwidriges Marketing!

Es gibt derzeit kein einziges BEV, mit dem sie 400km Reichweite bei zügiger Fahrweise (= Autobahngeschwindigkeit) erreichen!
Als Beleg reichen minimale Physikkenntnisse aus der Haupschule: allein um den Luftwiderstand bei 130km/h zu überwinden, braucht man je nach Stirnfläche und Luftwiderstandsbeiwert mindestens 25kWh - bei einem 100kWh Akku mit einer Nettokapazität von kaum 80 kWh reicht eine einfache Division um zu erkennen, dass sie mit Fake News operieren (die realen Verluste durch Reibung und interne Verluste auf dem Weg vom Akku bis zu den Rädern kommen im echten Leben noch dazu - und im Winter kann man gut 40% von Haus aus abziehen!)

schadstoffarm
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Sagt die ratio

Aber auto ist mehr. Ein sekundäres Geschlechtsmerkmal, markenbindung, Ausdruck der persönlichkeit, Waffe, dominanzsignal, der Grund warum chrom erfunden wurde, der soundtrack unseres Lebens.

8e84347fb96cb29a9017f31e88396dff
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Stimmt.

Fragt der eine den anderen "wo stehst Du?", dabei steht ER ihm 30 cm gegenüber! Schon allein die Personifizierung des PKW sagt immens viel über die Einstellung zu diesem GEBRAUCHSGEGENSTAND aus. Und zu den Fahrzeugweihen denke ich mir nur meinen Teil.

8e84347fb96cb29a9017f31e88396dff
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Die Tumulus

runter Drücker verstehen nichts von Soziologie. Schönen ruhigen Abend, detto
gilt für die morgige Nacht. - diese wird endlich ganz leise über die Bühne gehen.

Kristianjarnig
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Nein @Jungsteirer...

...wenn Sie wirklich jung sind sei Ih´nen Ihre Ignoranz verziehen. Als Junger meint man immer alles zu wissen, war bei uns(nun alten) nicht anders.

ABER - ein Leben gibt Zeit um Wissen und Erfahrungen zu schaffen. Etwas was der Jugend, natürlich, fehlt. Es wird kommen. Allerdings mit dem Preis des Alters.

Mir geht es persönlich(und hoffentlich vielen anderen auch, das ist eher bei Jungen so die was "zeigen" müssen) um QUALITÄT, um etwas das lange hält und noch wichtiger, mich zuverlässig(auch wenn mal ein unwichtiges System ausfällt) von A nach B bringt.

Das können NICHT alle Hersteller. Die Amis noch am allerwenigsten, ich hatte mal das Vergnügen ein US amerikanisches Produkt mit 4 stark angetrieben Rädern(nicht in Österreich, das wäre närrisch, sondern im mittleren Osten wo es das Benzin um einen Appel und ein Ei gibt, nach wie vor)zu besitzen, die hatten z.b. kein Getriebeöl eingefüllt - bei einem Neufahrzeug. Spaltmaße u.ä. sind sowieso Fremdworte(auch wenn man es ins Englische übersetzen würde) bei den Amis. Das geht "Auge mal pi" und es paßt(irgendwie).

Nein, mein guter junger Steirer. Die meisten kaufen Autos aus verschiedensten Gründen - aber sicher nicht um irgendwelche "Egos" auszufüllen. Eher eine Nische der Jungen(man fragt sich oft wo das Büberl das Geld für so eine Flunder hergenommen hat^^) und der der "Mid Life Crisis"(wäre in dem Alter, fühle mich nicht angesprochen).

Krautwickel
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Umweltsünder

Wer sich mal den Beitrag „Umweltsünder Auto?“ auf ARTE anschaut muß Elektroautos ganz klar ablehnen. Welche Alternative gibt es dann noch?

malsehen
5
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bin sofort für E-Autos

aber nur in Verbindung mit einer Brennstoffzelle. Vorteil: 0,8 Liter Wasserstoff auf 100Km, schnelles Auftanken, große Reichweiten, geringes Fahrzeuggewicht, keine unnötige schwere und umweltschädlichen Akkus (ca. 400kg) mitbewegen. Aber dagegen ist eine bestimmte Lobby.... leider

franki20
14
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Eine Doku mit uralt Daten...

Ich schätze den Sender ARTE für seine Dokumentationen, leider hat man bei diesem Beitrag sehr schlecht recherchiert. Es wird grundsätzlich jede „grüne Energie“ schlechtgemacht - E-Auto, Windräder und PV alles fürchterlich für die Umwelt. Man zeigt Kupferminen die seit den 50er Jahren bestehen und Landwirte die seit Jahrzehnten unter den Umweltbelastungen durch den Abbau seltener Erden leiden.

Kann es sein dass die Rohstoffe schon vor der E-Mobilität benötigt wurden und es einfach niemanden interessiert hat? Der Schluss aus dieser fürchterlichen Doku kann nur sein, weiter Verbrenner zu fahren und Kohlekraftwerke zu bauen. Denn wir machen alles richtig und sind auf einem guten Weg.

Visionen2021
1
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spannende Sichtweise

Ich persönlich finde, dass generell die Fakten von neutralen Personen/Institutionen geprüft gehöre.

Das Auto/PKW ist letztendlich nicht der Hauptverursacher der Umweltmisere, da gibt es ganz andere Verursacher - Frachtschiffe, Tanker, Flugzeuge, wärmetechnisch schlecht gedämmte Häuser, der Wahn, für ein paar cent Waren durch halb Europa oder die ganze Welt zu karren? Ach ja, da steckt ja eine Lobby dahinter,

Da kann nachhaltig mittelfristig viel mehr geschaffen werden und - eine Kombination - sprich Hybridantriebe, neue Treibstoffe etc.

Dieses ewige machst Du dies, bist Du gut, machst Du nicht mit bist Du schlecht ist einfach unpassend.

franki20
24
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Ich gebe Ihnen recht dass es in vielen Bereichen eine Kraftanstrengung benötigt.

Aber am E-Auto führt in den nächsten Jahren kein Weg vorbei, weil schlicht die Alternativen fehlen. Die einzige Möglichkeit wäre auf den eigenen PKW zu verzichten.

feringo
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@franki20 : Ich gebe Ihnen ...

franki20, Visionen2021 weist auf den Effizienz-Aspekt hin. Zur Unterstützung dieser Ansicht nochmals:
"Das Auto/PKW ist letztendlich nicht der Hauptverursacher der Umweltmisere, da gibt es ganz andere Verursacher - Frachtschiffe, Tanker, Flugzeuge, wärmetechnisch schlecht gedämmte Häuser, der Wahn, für ein paar cent Waren durch halb Europa oder die ganze Welt zu karren? Ach ja, da steckt ja eine Lobby dahinter,

Da kann nachhaltig mittelfristig viel mehr geschaffen werden und - eine Kombination - sprich Hybridantriebe, neue Treibstoffe etc."
Um tiefes Einsinken der Hufe eines schwer beladenen Esels zu verhindern, bringt es wenig ihm Schuhe anzuziehen. Seine Last muss verringert werden. Das ist effizientes Handeln.
Am wirksamsten Punkt muss angesetzt werden und das ist nicht der PKW-Fahrer. Geht man nur auf die Autofahrer los, ist die E-Diskussion darüber unglaubwürdig.

franki20
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Diese Entwicklung kann doch auch parallel erfolgen.

Der Weg zur Energiewende ist doch ein laufender Prozess. Sollen wir warten bis ein Problem gelöst ist bevor wir uns an das nächste machen?

feringo
0
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@franki20 : Ich gebe Ihnen ...2

Es ist nur ein Problem und es eilt. Es muss international angepackt werden oder wenigstens europaweit. Das verkehrsaufwendige Herumkarren in LKWs ist zu verändern. Das erfordert einen tiefen Eingriff in die Wirtschaftsorganisation. Solche, wirkungsvolle, Maßnahmen sind nötig. Parallelität ist Verschwendung.

franki20
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Aber was spricht dagegen auch den Individualverkehr zu verbessern?

Das es einen gewaltigen gemeinsamen Kraftakt benötigt steht ja außer Frage, und das es größere Hebel als den PKW gibt ist auch klar.

feringo
1
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@franki20 : Ich gebe Ihnen ...3

Ich spreche nicht gegen die Verbesserung des Individualverkehrs, es ist halt nur ein aufwendiger viel Kraft verbrauchender Mucknschritt, wie die Schuhe für den Esel. Dafür brauchen wir keine Steuererhöhung für die Autofahrer. Ich möchte umfassend stark wirksame Eingriffe.

schadstoffarm
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Turnschuh

.

einmischer
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Windradl am Autodach

Entweder ist der Prof. Indra ein Ewiggestriger, oder Dudenhöffer auf der Gehaltsliste der Stromlobyisten.

checker43
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Indra

ist ein Ewiggestriger, ja. Aber kann man ihm aufgrund seines Alters und seiner Historie nicht zum Vorwurf machen. Mit 70 lässt man sich ungern sagen, dass man eine Umweltsau war und ist auch nicht mehr so offen für Neues.

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