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E-FörderungRegierung fördert Elektroautos 2021 mit 40 Millionen Euro

Die im September 2020 neu zugelassenen 1.946 E-Pkw würden in Summe bereits rund neun Prozent aller neuzugelassenen Pkw in Österreich entsprechen.

PREVIEW-TAG-VIENNA AUTOSHOW 2020
© APA/HANS PUNZ
 

Die Bundesregierung fördert Elektroautos im nächstens Jahr mit 40 Mio. Euro. Das teilte Umwelt- und Verkehrsministerium Leonore Gewessler (Grüne) am Sonntag mit. In den Jahren 2019 und 2020 standen - zusammen mit den Automobilimporteuren - insgesamt 93 Mio. Euro zur Verfügung. Diese Fördermittel sind, wie es zur APA hieß, mittlerweile fast zur Gänze ausgeschöpft. In der Coronakrise hatte das Ministerium die Förderung pro E-Auto von 3.000 auf 5.000 Euro aufgestockt.

Das Ministerium verzeichnete bisher rund 11.800 Anträge auf E-Mobilitätsförderungen, davon 7.300 seit der Aufstockung im Juli. Die Anträge teilen sich grob zu gleichen Teilen zwischen Betriebe und Privatpersonen auf. Gefördert wurden rund 7.800 Pkws mit reinem Elektroantrieb, knapp 1.100 Plug-In-Hybride und über 1.500 E-Motorräder und E-Mopeds. Auch der Kauf von Lastenfahrrädern und die Errichtung von Ladeinfrastruktur wird finanziell unterstützt.

"Grüner Umbau"

"Mit den weiteren 40 Millionen Euro für die E-Mobilitätsförderung 2021 schaffen wir einen grünen Umbau", erklärte Gewessler in der Aussendung. Mit den Förderungen werde die E-Mobilität deutlich angekurbelt. Die im September 2020 neu zugelassenen 1.946 E-Pkw würden in Summe bereits rund neun Prozent aller neuzugelassenen Pkw in Österreich entsprechen.

Für die grüne Ministerin ist der Verkehr in Österreich nach wie vor das große Sorgenkind im Klimaschutz: Während die CO2-Emissionen in den anderen Bereichen sinken, sind sie im Bereich Verkehr im Vorjahr weiter gestiegen.

Kommentare (55)
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Stratusin
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Danke für die Info

Ich fahre 40.000 im Jahr mit meinem Elektroauto und wusste von den Problemen bis heute nichts. Und das es nicht geht. Weil ich keine hatte bisher. Dann werde ich mir wohl sicherheitshalber einen Diesel kaufen müssen.

feringo
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@Stratusin : keine Probleme

Wie ist der Umgang mit Ihrem E-Fahrzeug organisiert?
Wo parken Sie? Wo laden Sie auf? Wie viele Ladestationen gibt es noch in Ihrer Nähe?

melahide
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Es ist

egal. Man ist aus mir unerfindlichen Gründen einfach gegen E-Mobilität und paar Vorurteile mit Halbwissen ... leider. Was möchten sie denn in der Tiefgarage installieren? Eine Schnellladestation? Für einen 16 Ampere Stecker braucht man keine Zustimmung. Die kostet ab 400 euro

scionescio
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"Man ist aus mir unerfindlichen Gründen einfach gegen E-Mobilität und paar Vorurteile mit Halbwissen"

Jemand der sich völlig zu Recht selbst als unwissender Laie bezeichnet hat, redet plötzlich vom Halbwissen anderer ... nur weil man sich selbst ein BEV eingetreten hat und es nicht mehr los wird, ist man nicht automatisch ein Mobilitätsexperte.
Nur weil jemand im Flugzeug mitfliegt, ist er nicht gleich ein Luftfahrtsexperte ...

feringo
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@melahide : 16 Ampere

Kritisch sein heißt nicht automatisch gegen E-Mobilität. Es werden halt Probleme aufgezählt.
Und: 16 Ampere Steckdose; der Strom kommt dann aus der Wand?
Wie viele solcher Steckdosen dürfen Sie auf die Hauptstromleitung draufschalten, ohne das diese zusammenbricht?
16_Ampere x 230_Volt = 3680_Watt. Nehmen Sie einen Durchschnittsverbrauch von 20.000_Watt pro 100_km = 200_Watt pro km, dann können Sie, wenn Sie 10_Stunden laden, 36.800:200= 184 km fahren.
Von Graz bis Salzburg sind es ca. 270_km. Was nun Melahide?
In einem Wohnhaus mit ca. 50 Wohnungen will jede Partei eine 16er-Dose als Minimalanschluss.

herwig67
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Stimmt nicht

Man muss ein Stromkabel vom (eigenen)Keller in die Tiefgarage legen. Gemäß Brandschutzvorschriften muss dies unter Putz erfolgen. Dazu benötigt man die Zustimmung aller Bewohner, da es sich dabei um Gemeinschaftdflächen handelt. Aber sinnvoll ist natürlich eine Schnellladestation, man muss ja auch mal tagsüber nachladen und nicht nur nachts. Von einer ständigen Aufladung über die Steckdose wird in führenden Fachzeitschriften abgeraten.

schadstoffarm
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Wenn der herwig nicht Laden will

Muss er die 2000km halt zu Fuß gehen, Diesel ist keine Alternative. Es geht nicht darum deine fragwürdigen Vergnügungen nebenwirkungsfrei umzusetzen sondern den co2 Ausstoß zu verringern.

herwig67
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Derzeit keine Alternative

zum Diesel. Und der österreichische Tourismus wird dann schön jammern, wenn keie Holländer mehr kommen oder die Camper ausbleiben. Ebenso werden die Supermärkte oder andere Shoppingcenter ohne LKWs ein Problem mit der just in time Lieferung bekommen. Alles noch so unausgegoren. Und wenn mal ein schwerer Autounfall mit E-Autos passiert, kann man nur hoffen, dass nichts zu brennen anfängt und die KFZ nicht unter Strom stehen. Sonst is nix mit Rettung und Versorgung.

schadstoffarm
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Wenns so iss

Mach a weiter wie bisher, ist eh lässig so wies ist. Sollen die gschrappen zum Mars fliegen wenn wir die Erde durch haben.

melahide
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Man

kann sich - wenn man Kommentare zum Thema „E-Auto“ liest echt immer nur auf den Kopf greifen. Der geneigte Österreicher ist einfach dagegen. Egal. Man schimpft über die Akkus, hat die gleiche Technologie aber im Smartphone, im Laptop, in der Zahnbürste.... natürlich sind E-Autos nicht perfekt. Sie sind aber weniger schädlich als Verbrenner. In jeder Studie, auch wenn man von Well-to-Wheel rechnet. Immer! Alternative ist nur den Individualverkehr auf das Fahrrad zu beschränken!

scionescio
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"natürlich sind E-Autos nicht perfekt. Sie sind aber weniger schädlich als Verbrenner. In jeder Studie, auch wenn man von Well-to-Wheel rechnet. Immer! Alternative ist nur den Individualverkehr auf das Fahrrad zu beschränken!"

Jemand, der sich selbst als Laie bezeichent, wiederholt permanent den gleichen Schwachsinn aus der Echokammer der fanatischen BEV-Boys ... da diese substanzlose Behauptung schon xfach widerlegt wurde, kann es sich um keine offensichtlichte Ahnungslosigkeit mehr handeln - fast hat man den Eindruck, dass da ein bisschen Bösartigigkeit mit ihm Spiel ist: da man selbst jeden Tag mit den Unzulänglichkeiten eines BEV leben muss, möchte man es möglichst vielen anderen auch schmackhaft machen, damit man nicht als alleiniger Naivling dasteht!

Popelpeter
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Der Strom dafür

wird aus den Bäumen angezapft! Die Energie die für die Akkuproduktion anfällt ebenso?! Die Resourcen dafür kommen aus dem Weltall!? Fragen Fragen...

unterhundert
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Die Resourcen Popoelpeter,

kommen auch aus dem Bergwerk der 7 Zwerge. Schneewittchen kocht mit (Atom)Strom.

Paizoni
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Entsorgung

Ganz besonders gespannt bin ich dann auf die Entsorgung der Batterien nach der Nutzungsdauer. Aber das interessiert ja jetzt anscheinend niemanden was dann in ca. 7 oder 8 Jahren ist.

styrianprawda
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@Paizoni

Aber geh, wenn die in einem Fahrzeug nicht mehr verwendet werden können, dann installiert man sie einfach in einer großen Elektro-Speicheranlage.
Da zögert man dann die Entsorgungsfrage locker um noch ein paar Jahre hinaus. ;-)

schadstoffarm
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Co2 ist viel einfacher zu entsorgen

Ab in die Atmosphäre und gut ist.

Mezgolits
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Vielen Dank + Antworten Antworten:

Der Strom dafür wird aus dem Atomstromwerk Temelin importiert!
Die Energie für die Akkuproduktion wird aus dem Weltall angezapft
= alle unbelehrbaren Ahnungslosen sind sehr zufrieden. Erfinder M.

Pablo63
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Fragezeichen! Fragezeichen! Fragezeichen!

Die Ressourcen kommen aus zertifizierten Quellen und deren Abbau bringt Wohlstand hilft die Umwelt- und Sozialstandarts in den Herkunftsländern zu verbessern. Strom ist ausreichend aus erneuerbaren Quellen verfügbar und muss nur geerntet werden. Die Tage der Verbrenner-Motoren sind gezählt. Gott sei Dank.

styrianprawda
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@Pablo63

Herrlich, Ihre Ironie!

Popelpeter
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Dann rate

ein wenig über Lithiumabbau nachlesen oder ansehn! Youtube! Dort findet sich auch ein interessantes Interview mit Hr Ing Indra!

mcmcdonald
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Genauso...

...kommt Benzin aus der Quelle unter der Tankstelle?

WASGIBTSNEUES
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Elektroschrott

Ist sehr populär auf den Autoverkehr loszugehen. Das E-Auto`s kein CO2 verursachen ist ein Mythos. Das wir aber tonnenweise billigen E-Schrott importieren, speziell aus Asien (billige Akku-Gartengeräte, e-Scotter etc.) daran ändert sich nichts. Die Dinge werden schnell kaputt, danach entsorgt. Abgesehen von den Transportwegen.
Heute ist alles nur mehr e-, Kids können nicht mehr zu Fuss gehen, die Menschen bewegen sich weniger

Pablo63
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Der Import von billigen Verbrennerschrott

verursacht riesige Müllhalden. Hinzu kommt, dass man giftige, schwarze Brühe aus dem Boden zieht, diese ineffizient in Bewegung umsetzt um den Dreck anschließend in die Atmosphäre zu jagen. So kann es nicht weitergehen!

melahide
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Ein

weltoffener Experte wie man sieht ...

WASGIBTSNEUES
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Das

hat mit Weltoffen nichts zu tun. Waren Sie schon einmal in Asien und haben Sie Produktionsstätten gesehen? Ich schon und das nicht einmal sondern zigmal und wenn Sie sich mit Supply Chain Management etc. auskennen werden Sie wissen welchen Wahnsinn wir betreiben. Abgesehen davon das bei uns in Europa 10-tausende Arbeitsplätze vernichtet wurden und nach wie vor werden

HeWa66
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Masse bringt Kasse

war ja schon immer so, die Melkkuh Österreichs bringt halt doch am schnellsten viele Einnahmen.
Allein das die Grünen die E-Mobilität so hoch fördern, sagt alles.

schadstoffarm
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Die melkkuh ist noch lange nicht abgemolken

Bei Spritpreise 4€ ändert die Kuh ihr Verhalten. Jahrzehntelang ist der Spritpreis im verhältnis zum Lohn nicht teurer geworden.

feringo
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Sorge um 18% ...

Wenn der Straßenverkehr nur zu 18% am CO2-Ausstoß beteiligt ist, warum macht sich Gewessler dann nicht mehr Sorgen um die 82% der Verursacher. Baumaschinen, Rasentraktor, Motorsäge, ...

Pablo63
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King of #Whataboutism

Jeder wird seinen Beitrag leisten. Auch Sie!

feringo
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Pablo63 : Wer spart mehr ein?

Bin vermutlich missverstanden worden. Es reicht nicht, nur bei den 18% einzusparen. Bei den 82% muss angesetzt werden. 10% von 82% sind weitaus mehr als 10% von 18%, oder Pablo63?

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