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EU-Klimaziele 2030Aus für Verbrennungsmotor und private Pkw?

Sind die für 2030 geplanten EU-Klimaziele das Ende für den Verbrennungsmotor und den privaten Pkw? Hintergründe und Analyse zum Thema, das alle bewegt.

© Markus Mainka/stock.adobe.com (Markus Mainka)
 

Am 1. Jänner 2021 soll trotz Coronakrise wie geplant Stufe 1 der türkis-grünen Steuerreform starten, wie aus dem Umweltministerium bestätigt wird. Das soll neben dem Ende des Tanktourismus, der bisher dem Finanzminister jährlich hunderte Millionen Euro brachte, jedoch rund ein Viertel der Straßenverkehrsemissionen verursacht, auch Änderungen bei der Normverbrauchsabgabe, bei „Dienstwagenprivileg“ und Pendlerpauschale bringen. Genauere Angaben werden nach der Wien-Wahl erwartet.

Kommentare (78)
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pescador
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.

Man darf nicht übersehen, dass Mobilität mit vielen Wirtschaftsbereichen verwoben ist. Man sollte nicht so kurzfristig so drastische Maßnahmen setzen, um der ohnehin geschwächte Wirtschaft nicht noch mehr Steine in den Weg zu legen.
Von Verboten bzw. hohen Treibstoffpreisen wären viele Sparten der Wirtschaft betroffen. Von der Gastronomie, Freizeit- und Veranstaltungsparte, Transportwesen bis hin zum breiten Konsum würden sich solche Maßnahmen sehr negativ auswirken.
Man muss zuerst leistbare und vernünftige Alternativen anbieten. Erst dann kann man über Verbote und Besteuerung reden.

huckg
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Angst vor Veränderung?

Richtig ist, dass die Mobilität mit vielen Wirtschaftsbereichen verwoben ist. Vergessen hast du dabei aber, dass Mobilität nicht unbedingt Individualverkehr mit Verbrennungsmotoren bedeutet.
Die globale (Automobil)Wirtschaft ist im Wandel, je länger wir an Altem, Überholtem festhalten, desto schlimmer wird das Erwachen - besonders für die europäische Wirtschaft.
Unseren Kindern und Enkel gegenüber ist es unverantwortlich zu warten, denn mit jeder Tonne CO2 die wir ausstoßen wird ihre Umwelt, ihre Zukunft ein Stück mehr zerstört. UNWIDERRUFLICH!
UNUMKEHRBAR! Wer das nicht kapiert bzw. Ignoriert soll das dann Mal seinen Kindern und Enkel erklären: "
Uns war die "Wirtschaft" (unser damaliges Luxusleben, - wird hatten ja alles, die Umwelt war noch in Ordnung) einfach mehr Wert! Die Zukunft? Das ist jetzt euer Problem!"

feringo
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@huckg : bissi mehr

Wie erklären Sie Ihre Kurzsichtigkeit den Kindern und Enkerln, wenn Sie nur auf den Straßenverkehr losgehen, der doch nur mit 18% am Ausstoß beteiligt war?
Sie werden fragen: Wieso hast du die 82% Schuldigen nicht bekämpft? Wieso hast du nur daheim bissi gespart und bist nicht international aufgetreten?

huckg
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Äh, war das Thema nicht: "Aus für den Verbrennungsmotor und privatem Verkehr"?

Aber Sie haben schon Recht, auch die Ölheizung, die Fernreisen, der Flugverkehr, die Kreuzfahrten, der übermäßige Fleischkonsum, der allgemeine Konsumwahn, die Ressourcen verschwendung, die Wegwerfgesellschaft, die Überbevölkerung, der endlose Wirtschaftswachstum, etc. gehören hinterfragt ...

feringo
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@huckg : bissi mehr 2

Ich lasse mich nicht gerne in den Frame einer Themenvorgabe sperren und versuche deshalb trotzdem umfassend zu denken.
Hinterfragen ist zu wenig. Da muss schon gerechnet werden um zu erkennen, welche Probleme zu lösen wichtig sind, 18% oder 82%?

egubg
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Wünsche und Wirklichkeiten

Wie viel Energie wird aus Erdöl/ Jahr in Österreich verbraucht, und wie kann diese Erdölenergie durch CO² freie elektr. Energie ersetzt werden, das ist bis jetzt noch nicht beantwortet. Das wäre ein Grundlage und darauf eine schlüssige Antwort wäre ein Anfang, alles andere sind Wunschvorstellungen.

SagServus
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das ist bis jetzt noch nicht beantwortet.

Inwiefern soll das noch nicht beantwortet sein?

huckg
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Graz vergiftet sich selbst

Ich will gar nicht auf den CO2 Ausstoß und die Zerstörung der Lebensgrundlage unserer Kinder eingehen. Mir reicht es schon im Grazer Morgenverkehr die Abgase der tausenden Pendler einzuatmen. An manchen Tagen wird mir beim Atmen schlecht und ich habe mir schon überlegt die Stadtregierung wegen Gesundheitsgefährdung zu verklagen. Es kann doch nicht Rechtens sein, wenn die Gesundheit durch den Autoverkehr derart gefährdet wird? Vor allem Kinder, ältere Menschen und chronisch Kranke mit Lungenproblemen und Asthma werden hier extrem gefährdet. Wir haben einen Langzeitbürgermeister, der das Thema sauber Atemluft seit Jahren konsequent ignoriert.

feringo
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@huckg : warum?

Warum leben Sie in Graz, warum fahren Sie in diese Stadt?

huckg
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@herwig67: Wie Schlimm ist es keine Luft zu bekommen?

Frag' doch Mal einen Asthmakranken! Für einen jungen, gesunden Menschen der in Graz wohnt und die Stadt vielleicht nur hin und wieder verlässt, fühlt es sich vielleicht nicht schlimm an. Vielleicht riecht er die Abgase gar nicht mehr?
Ich kann nur meinen Eindrücke schildern: "Ich habe das Glück im sogenannten Speckgürtel von Graz zu wohnen, und wenn ich nach Graz kommen, nicht mit einem Verbrennerfahrzeug zu fahren. Also dann merkst du erst wie die Luft in Graz stinkt. Jedes 2-Takt Moped, jeder Stau, zwischen den Hausmauer der Elisabeth Strasse, ich Empfinde die Luft oft zum kotzen.
Wie schlimm ist es für dich? Beantworte die Frage selbst und frag' den Arzt deines Vertrauens.

Ragnar Lodbrok
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...gut 110.000 Pendlerautos sind das Problem!

Alle ziehen ins Grüne - aber jeder muss seinen Popo dann mit dem eigenen Gefährt in die Stadt fahren - denn arbeiten - das tun sie ja trotzdem in der Stadt. Also bis zu einem Gewissen Grad Wirtschaftsflüchtlinge...

Reipsi
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Vielleicht sollte man

die vielen Roten Ampeln, die nur 3-4 Autos über die Kreuzung lassen umstellen , in Wien nachschaun da fahren bei Grün 20-25 Autos drüber Beim Stau entstehen durch Gasgeben Abgase, aber das begreift man ja nicht. Das ist ja typisch wie beim Strom, Atomstrom ist besser , Horror.

herwig67
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Und trotzdem

gibt es in der Früh sehr viele Jogger neben den Haupteinzugsrouten (siehe die Straße zum Kunsthaus). Entweder sind dies Abgas-Junkies oder doch nicht so schlimm wie von Ihnen geschildert.

Ifrogmi
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da haben sie einerseits vollkommen recht.

aber sie können auch in die Peripherie oder ganz aufs land ziehen und dann den anderen Pendlern zeigen wie man die luft nicht verschmutzt.

herwig67
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Sicher nicht

Klimaziele kann man nur gemeinsam, also Bevölkerung und Politik, erreichen. Mit Verordnungen, Ändern der Pendlerpauschale etc. erreicht man nichts. Eines steht fest, wenn Pendeln massiv teurer wird, gibt's noch mehr Arbeitslose, denn dann kann man sich den Weg zur Arbeit nicht leisten (vor allem für Teilzeitarbeitskräfte uninteressant). Oder man zwingt alle, in der Nähe des Arbeitsplatzes zu wohnen, was ebenso enorme Verluste für Arbeitnehmer bringt und ein Sinken des viel gerühmten Eigentums inkludierend eine Erhöhung der Altersarmut auf Grund zu hoher Mieten. Die Behindertern mit Steuer- und Parkgebührenbefreiung sind dann die großen Verlierer (vorallem die Pendler) oder man schürt für diese Gruppe Ausnahmen.

Ifrogmi
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und noch einmal:

es geht nicht um klimaschutz, der ist zweitrangig und ein gut vermarktbarer Nebeneffekt.
es geht darum, dass man an unser erspartes kommt, unsere Autos und Heizungen entwertet.
die Idee private PKWs zu verbieten setzt dem ganzen die krone auf: wer, aufgrund seiner Wohnlage, nicht ohne Auto auskommt, der muss dann sein mühsam erarbeitetes Eigenheim quasi verschenken (ist ja dann de facto gegen null entwertet) und wird zahlsklave von immobilieninvestoren in einem Ballungszentrum.
man macht Tiere aus uns, wir sollen nur arbeiten und abliefern.
man denkt nicht einmal mehr daran, dass die leute, im falle einer krise, wenigstens ein paar Quadratmeter zur Selbstversorgung haben.
wer immer solche Ideen wälzt ist unverantwortlich und rücksichtslos gegenüber der Bevölkerung.

gof1234
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Aha

...Änderungen bei der Normverbrauchsabgabe, bei „Dienstwagenprivileg“ und Pendlerpauschale bringen...
Also durch neue Steuern sinken die Co2 Emmissionen...Hmmm. Bravo Umwelt- und Verkehrsministerium. Tolle Leistung!

hakre
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Klimaziele

Wieder einmal, die Hatz auf die Pkws. Auf der anderen Seite wird protestiert, dass die Regierung nichts unternimmt gegen die Schließung von Man...

glashaus
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Dort bleiben

wenn all die Städter sich so für die Öfgis stark machen weil er dort eben vorhanden ist und die Autofahrer schlechtreden, bitte auch am Wochenende in der Stadt bleiben oder eben mit den Öffis den Ausflug oder die Fahrt zum Zweitwohnsitz bestreiten. Ach das funktioniert nicht!

Reipsi
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Da werden die

Zweitwohnungen billiger oder unverkäuflich.

Sam125
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Nsja,wenn jetzt noch immer die Menschen GRÜN wählen,dann kann ich es einfach

nicht mehr verstehen! Denn statt in dieser noch NIE dagewesenen und durch Corona herbeigeführten Wirtschaftskrise müsste müsste es einfach jeden Menschen,der mit einem ganz normalen Hausverstand bestückt ist wirklich klar sein,dass man weder die Wirtschaft mit allen nur möglichen Klimavorgaben noch mehr Schwächen darf und vorallem muss man versuchen jeden NUR möglichen Arbeitsplatz zu retten,statt diese auch noch wegen des WELTKLIMAS zu vernichten!Österreich ist so klein wie ein Stecknadelkopf auf diesem Planeten und wenn sich in China, Amerika,Afrika,Asien kein Umdenken einstellt,dann hilft es ganz Europa nichts,wenn sie alles in den Boden stampfen und aus unseren ein freien Demokratien,marxsistische Diktaturen gemacht werden!

Sam125
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Sam125 Sorry, sollte heißen: Österreich ist so klein wie ein Stecknadelkopf auf

diesem Planeten und wenn sich in China,Amerika, Afrika, Asien kein Umdenken einstellt, dann hilft es ganz Europa nichts,wenn sie alles in den Boden stampfen und aus unseren EINST freien Demokratien,marxistische Diktaturen gemacht werden! SORRY

feringo
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82 % CO2

"...Pkw .. 61 Prozent der Straßenverkehrs- und 18 Prozent der gesamten CO2-Emissionen in Österreich. ..."

Ich sags immer wieder:
Die Autos sind schon sehr sauber.

Reinigt doch endlich genauso intensiv die restlichen Verbrenner, die 82% verursachen.
Baumaschinen, Rasenmäher, ... und bitte weltweit !!!!!!

LaPantera69
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.

Als ich noch in Graz lebte, war es für mich selbstverständlich eine GVB Jahreskarte zukaufen und nur in Ausnahmefällen mit dem PKW zu fahren. Jetzt wohne ich im Nordburgenland und muss täglich 60km zu meinem Arbeitsplatz pendeln. Wenn man schulpflichtige Kinder hat, ist ein Pendeln mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sinnbefreit, da diese lediglich „alle heiligen Zeiten“ verkehren – statt mit den Kindern zu lernen, sitzt man bis spät Abends im Bus. Die hochgelobten BEV sind ökologisch und wirtschaftlich ein Nonsens und kommt, wie es derzeit praktiziert wird, für mich nicht in Frage. Anstelle mit Verboten zu drohen, sollte man lieber Optionen schaffen, wie zum Beispiel Firmen, die auf Homeoffice setzen, entsprechend zu fördern.

petera
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Da ist man eh d Jon beim nächsten Problem

Der Zersiedelung. Es darf zukünftig nur noch Baugrund gewidmet werden, wenn zuvor für Anbindung an den öffentlichen Verkehr garantiert ist.

feringo
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@petera : bauen nur ...

Sprechen Sie es ruhig deutlicher aus, petera: Sie meinen doch: Wohnen darf man nur in Städten, denn sonst macht Ihre Forderung keinen Sinn.

KarlZoech
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Und wenn die Menschen nicht mehr bei der Durchreise durch Österreich tanken, hören sie dann auf, Auto zu fahren?

Wenn sie bei der Durchreise durch Österreich tanken, resultiert daraus dann "böses" CO2 und "gutes" CO2, wenn sie zu Hause tanken oder sonst in einem anderen Land? Das sind doch irrige Annahmen!

Und wenn die Politik einen Volksaufstand riskieren will, dann möge sie versuchen, Pkw mit Verbrennungsmotor völlig zu verbieten.

Schön langsam wird es Zeit, dass Klimapolitik realistischere Züge annimmt!

PS. Jede mittelgroße chinesische Provinzsstadt hat mehr Einwohner als unser Österreich, aber unsere Grünen führen sich auf, als könnten wir alleine das Weltklima beeinflussen.

PPS. Im Laufe der Erdgeschichte gab es vielmals Klimawandel.

petera
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Bei der Durchreise vermeidet eh jeder

In Österreich zu tanken, da die Preise unverschämt hoch sind an den Autobahnen.

Es geht eher um den Tanktourusmus an den Grenzen.

KarlZoech
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@ petera: Dass die Spritpreise an Autobahntankstellen viel zu hoch sind ist bekannt;

doch ob ausländische Fahrzeuge an Autobahntankstellen oder abseits betankt werden, das ändert nichts an meiner grundsätzlichen Frage, welche ich in meinem Posting stellte.

frako
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Was ist mit den Kreuzfahrtsschiffen??

Die im europäischen Bereich herumkurven verursachen mehr Schadstoffe als alle PKW in der EU zusammen, da tut keiner was.

Edlwer
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Und was ist mit den unnötigen LKW-Fahrten?

Es wird nur von den privat-PKW geredet, aber was ist mit den LKW's. In der Obersteiermark ist gerade Hochsaison von Holztransporten, die Fahren hier den ganzen Tag kreuz und quer, an den Sägewerken vorbei . einmal in die eine, die anderen in die gegengesetzte Richtung. Das ist doch ein Irrsinn. Und von diesen, nur der Geldgier der Konzerne geschuldeten, Sinnlos-KM redet niemand!

altbayer
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Genau...

...... es gibt überall Bahn-Terminals.
Von dort aus mit "Nahverkehrskutscher" , dafür eigenen sich auch gut E-LKWs (vielleicht eine Überlegung für den Standort Steyr), die Waren verteilen.
Das können wir locker in Kauf nehmen, dass die Designerbrille aus Frankreich , das Hemd aus Mailand oder das Kastl aus Schweden einen Tag später bei uns ankommt.
Ich denke, dass den Speditionen, die dieses System anwenden, die Zukunft gehören könnte.

fwf
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Zu kurz gedacht

Die Idee ist gut, dich ihr vergesst alle die Reise und mangelnde Flexibilität der Bahn.

CloneOne
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und was ist

dem Motorsport, zu Wasser, Land und Luft?

kreima
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Kreuzfahrtschiffe !!!!!!

Flugzeuge .....

Woher werden wir denn den ganzen Strom nehmen
um alles damit zu betreiben??????
Da beißt sich die Katze in den Schwanz!

em1962
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Wasserstoff

die Grazer TU hat ein tolles System für Fracht- und Kreuzfahrtschiffe entwickelt

Plantago
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Das "Klima" muss herhalten

für die Umsetzung marxistischer Ideen.

Ragnar Lodbrok
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für einen einzigen Akku verschwinden bis zu 80.000l Wasser für immer.

Die argentinische Regierung versteigert gegen den Willen der eigenen Bevölkerung Landstriche in Grössen des Bodensees einfach an die Industrie. Die Akku-Industrie indes reagiert auf die Frage "Woher kommt denn die Rohstoffe?" mit "Die werden geliefert!" Sie nimmt billigend in Kauf, dass ganze Landstriche veröden, Trinkwasser einfach verschwindet, ähnlich wie Nestlè in Afrika.
Die Energie für die Herstellung der Akkus, die zu 90% aus China und Korea kommen, stammt aus Kohlekraftwerken.
Wenn also ein E-Auto mit einen 100KWh- Batterie, so gross ist etwa jede in einem deutschen E-Auto, vor dem 1. Losfahren schon 17Tonnen CO2 verbraucht hat, ist ein Verbrenner mit ca. 6l Verbrauch bereits 100.000km gefahren.
Dazu kommt der Vergleich des Abbaus von Rohstoffen für die Herstellung: Das E-Auto braucht fast doppelt so viele Ressourcen seltener Rohstoffe und Wasser, wie die herkömmlichen Fahrzeuge. Das liegt vor allem an der Batterie.
Ökologisch gesehen also völliger Unsinn! (Beitrag im ARD)

franki20
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falsche Zahlen

Im Grunde sind Ihre Bedenken richtig, nur leider argumentieren Sie mit falschen Zahlen. Der CO2 Rucksack ist wesentlich kleiner als von Ihnen angegeben, aktuelle Studien gehen von 20.000-30.000 km aus. Hersteller wie VW wollen in einigen Jahren CO2 neutral produzieren, Tesla ist mit der eigenen Akku Herstellung bereits auf einem guten Weg.
Der Wasserverbrauch für einen E-Auto Akku ist geringer als für die Herstellung einer Jeans. Täglich werden Milliarden Liter Wasser durch die Ölindustrie verseucht, das spielt keine Rolle.
Das E-Auto wird unsere Probleme nicht lösen, aber es ist um ein vielfaches Umweltfreundlicher als die ganzen Verbrenner.

KarlZoech
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@ Ragnar L: Danke für das Aufzeigen dieser Fakten.

So einfach ist die Sache mit den E-Autos nicht; diese machen bestenfalls halbwegs Sinn, wenn der Strom dazu aus Solar- oder Windenergie kommt oder aus Wasserkraftwerken. Und dann bleibt immer noch die von Ihnen angesprochene Problematik.

DP2GC9QZ0B65VJJE
10
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Verbote nehmen überhand !

Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgendein Verbot der herrschenden Politikerkaste ausgesprochen oder angedroht wird. Alles zum Wohle der Menschen, nur sie selbst und Vermögende trifft es zumeist nicht !

RonaldMessics
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Verbote...

....und Gebote sind zielführend

steinmhe
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Technologie

Die Energieerzeugung muss immer gleich dem Energieverbrauch sein. Im Winter gibt es weniger Energieerzeugung aus Wasser und von Sonnenpaneelen, im Sommer umgekehrt. Um den Ausgleich zwischen Sommer und Winter zu ermöglichen, sind Medien zur Speicherung von großen Mengen von Energie erforderlich. Aus heutiger Sicht sind dies E - fuels und Wasserstoff. Die Erzeugung von E-fuels und grünem Wasserstoff erfolgt bereits in kleinen Anlagen, großtechnisch gibt es noch keine Anlage. Für die Umwandlung von Wasserstoff in Energie werden Technologien voraussichtlich bis 2030 entwickelt sein, e-fuels können jetzt schon problemlos verbrannt werden.
Die Wirkungsgrade für die Umwandlung und Zurückwandlung beider Brennstoffe werden sich voraussichtlich bei 15 - 20% bewegen. Es ist daher notwendig, die alternativen Energien in Österreich exzessiv auszubauen , um die vorgegebenen Klimaziele zu erreichen.

shorty
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Im Bericht steht,

dass 18% der CO2 Belastung durch den Strassenverkehr verursacht ist. Zur Verringerung werden aber nur Maßnahem, welche den Straßenverkehr betreffen angesprochen. Was passiert bei den restlichen 82% ? Und wieviel % der Erdbelastung fallen in der EU an? Denn ich befürchte, dass der Mehrausstoss durch den Rest der Welt bis 2030 selbst die geplanten Einsparungen der EU um ein Vielfaches übertreffen wird.

Starfox
30
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Das ist richtig

aber trotzdem sollten wir mit gutem Beispiel vorangehen.

altbayer
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Eben....

.... wenn wir unsere Autos nicht mehr fahren dürfen, schiffern wir die "alten Rostschüsseln auf Schwerölfrachter von Hamburg nach Afrika", damit sie dort noch lange weiter fahren können.
Also sicherheitshalber die Visitenkarten, die manchmal in der Seitenscheibe des Autos stecken, nicht gleich wegschmeißen...

hakre
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58
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Klimaveränderungen

Wer glaubt, dass durch die Abschaffung der privaten Autos, das Klimaziel erreicht werden kann, irrt sich gewaltig. Ein Großteil der Klimaveränderung geschieht naturbedingt ohne Zutun der Menschheit. Es gab und wird immer geben, ein auf und ab auf unserer Erde. Eiszeiten - Hitzeperioden gab es auf unserer Erde immer wieder.

Starfox
8
7
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Bitte befassen sie sich genauer mit dem Thema.

Den Klimawandel welchen wir seit den letzten 100 Jahren verursachen dauert auf natürliche Art und Weise tausende von Jahen. Der Wissenschaftliche Konsens ist hier eindeutig.

scionescio
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„Sündigt“ Österreich, muss es als Ausgleich CO2-Zertifikate von Staaten kaufen, die die Klimaziele übererfüllen. Das sind in der EU Staaten mit sehr hohem Atomstrom-Anteil.

Der Atomlobby und der Gier der Energieversorger, die es gar nicht mehr erwarten können, endlich mit ihren Ladestellen die Autofahrer auszusackeln, haben wir es zu verdanken, dass dumme Politiker uns ein sauteures und unpraktisches Gefährt aufs Auge drücken, das im Kampf gegen den Klimawandel nichts bringt - lokal emissionsfrei ist ein Werbeschmäh, wenn das CO2 schon bei der Produktion entsteht... in China werden nach wie vor jährlich zig Kohlekraftwerke gebaut, damit sie genug Energie haben, um den Sondermüll zu produzieren, den wir ihnen teuer abkaufen und um die halbe Welt schippern!
China allein ist für ein Drittel des weltweiten CO2 Ausstoßes verantwortlich und tut kaum was - Europa ist mit ein paar Prozent beteiligt, aber wir sparen uns zu Tode und schicken die Bevölkerung in die Arbeitslosigkeit.
Wie wollen wir unsere sozialen und medizinischen Standards finanzieren, wenn wir statt Lohnsteuer einzunehmen, die Arbeitslosenunterstützung finanzieren müssen?

melahide
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Jetzt

rufen sie: „bis 2030 geht sich das nicht aus“. Es ist sich noch nie irgendwo irgendwas ausgegangen. Der Mensch wurde mit dem Auto übermobil. Es gibt Exemplare die 20 km zum nächsten Supermarkt fahren weil dort die Milch 20 Cent billiger ist. Das einzige was man machen kann ist es, den Menschen das Auto wieder einzuschränken. Pendlerpauschale gehört sowieso reformiert - nur wer öffentlich fährt soll diese Kosten von Sozialversichetung und Steuer absetzen können. Mopeds ab gleich verbieten und nur noch E-Roller, die bitte irgendwo in Österreich gefertigt werden. Das sollten wir hinbekommen! Endlich eine CO2 Steuer einführen! Und wir Konsumenten bitte wieder regional einkaufen. Nur so halten wir regionale Jobs. Ohne regionale Jobs hört das Pendeln nie auf

derschwarze
15
98
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Sehr gutes Ziel

die Insolvenzen werden auf Grund Corona stark steigen und dies wird vor allem das Aus des Tourismus und des Handels bedeuten. Als Draufgabe in den nächsten fünf Jahren produzieren wir - die Politik - eine Schließungswelle bei der Autoindustrie. Wir werden wieder in die Höhlen zurückkehren.

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