WintertestAuf Eis ist der Audi RS Q3 in seinem Element

Audi hat das Hollywood-Musical „La La Land“ neu inszeniert. Wir tanzten in Lappland mit dem neuen RS Q3 über Schnee und Eis.

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Der auf dem Eis tanzt– der neue Audi RS Q3 © AUDI
 

Dieser Motor braucht keine Lobeshymne, er wurde durch Audi in den letzten 40 Jahren zur Legende: Der 5-Zylinder-Turbobenziner mit der Zündreihenfolge 1-2-4-5-3. Es ist der Sound der „Quattrophonie“, der Audis Allrad-Aufstieg seither begleitet.

Ein Sound, der folgenden Textzeilen vermittelt: Ich bin gewaltig, aber sicher nicht unberechenbar. Wenn du mich reizt, kann ich den neuen RS Q3 in 4,5 Sekunden von 0 auf Tempo 100 bringen. Da spitzten beim Test auf einem zugefrorenen See in Lappland sogar die Elche ihre Ohren.

Audi RS Q3

Preise. Das Kraftpaket hat seinen Preis: Der RS Q3 kostet ab 71.441 Euro, der RS Q3 Sportback ist ab 73.940 Euro zu haben.
Motor. Der 5-Zylinder-Turbo-Benziner mit Direkteinspritzung leistet 400 PS. Mit einem Drehmoment von 480 Newtonmetern, 7-Gang-S- Tronic und Allradantrieb beschleunigt der Wagen in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Driften, bis der Traktor einen aus dem Tiefschnee zieht. Ja, trotz Spikereifen, tiefergelegten Fahrwerks, Keramikbremsen, Progressivlenkung, der 21-Zoll-Räder, Sportsitze, zahlreicher Assistenzsysteme (beim Driften wird ESP aber ausgeschaltet!) und bis zu sechs verschiedener Fahrmodi – die Physik hat bei allen Fahrbedingungen ihre Grenzen.

Modellvorstellung: Audi RS Q3

Nein, mit einer Neuauflage des RS Q3 gibt sich Audi Sport diesmal nicht zufrieden. Vielmehr stellen sie ihm mit dem SUV-Coupé Sportback auch gleich ein kesses Geschwisterl zur Seite.

AUDI

Neu ist bei beiden der Singleframe ohne farblich abgesetzten Rahmen. Durch die boomerangförmigen Blades im Stoßfänger und die Schlitze über dem Kühlergrill schnaufen sie exklusiv.

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Der Sportback ist mit einer Höhe von 1557 Millimetern 45 Millimeter niedriger, was im Zusammenspiel mit der zum Heck hin abfallenden Dachlinie und den um 10 Millimeter ausgestellten Radhäusern auch optisch schnell ausschaut.

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Aber schnell, das sind sie beide: Verantwortlich dafür ist der Fünfzylinder-Benziner mit 2,5 Litern Hubraum, 400 PS und 480 Newtonmetern maximalem Drehmoment, das die kompakten Kraftpakete in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h stürmen lässt. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 250 km/h abgeregelt, Audi macht gegen Aufgeld aber auch Tempo 280 möglich.

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Den einzigartig und vom Aussterben bedrohten Sound des Motors intoniert die zweiflutige Abgasanlage. Aber auch da kann man mit dem optionalen Sportauspuff noch nachschärfen.

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Über eine Siebengang-Automatik fließt die Kraft an den Allradantrieb und die Progressivlenkung kümmert sich um angemessenes Feedback.

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Das serienmäßige RS-Sportfahrwerk legt die Karosserie im Vergleich zu den zivilen Versionen um 10 Millimeter tiefer. Gegen Aufpreis kann man auf adaptive Dämpfer aufrüsten.

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Hinter den serienmäßigen 20- oder optionalen 21-Zoll-Rädern arbeitet die neuentwickelte Sechs-Kolben-Stahlbremsanlage mit innenbelüfteten, gelochten Scheiben.

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Angeworfen wird der Fünfzylinder über einen Start-Stop-Taster mit rotem Ring. Spezielle RS-Anzeigen der digitalen Armaturen informieren über Drehmoment, Leistung, Rundenzeiten und g-Kräfte und ermöglichen eine Beschleunigungsmessung. Gesessen wird auf Sportsitzen, die zum Beispiel mit schwarzem Leder und Alcantara bezogen sind.

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Bei der Wahl eines der beiden RS-Designpakete in Rot oder Blau sind Akzente an Lenkradkranz, Gurtbändern, Fußmatten und Schalthebel farbig sowie Lenkrad und Wählhebel in Alcantara ausgeführt. Erstmals kann das Interieur auch vollständig in Schwarz gehalten sein.

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1/10

Soll auch heißen: Knapp 200 km/h waren auf dem gesperrten Eiskurs für Profis möglich, die Höchstgeschwindigkeit gibt Audi beim RS Q3 bzw. RS Sportback mit 250 km/h an.

Der Laie stimmt beim Driften so oder so zunächst einmal ein „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ an. Nach einigen Runden kam aber schon ein „Born to Be Child“ über die Lippen. So oder so ähnlich hieß doch der Hit von „Steppenwolf“ im Filmklassiker „Easy Rider“. Oder nicht?

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