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Autojahr 2019 Jahresrückblick

Zum Jahreswechsel werfen wir wieder einen Blick in den Rückspiegel. Hier lesen Sie, wie die Autobranche heuer taumelte, wer aufzeigte oder für Gesprächsstoff sorgte.

Flop des Jahres. Der I-Pace wurde zum Auto des Jahres gekürt. Doch der elektrische Jaguar ist ein Ladenhüter. Pro Tag werden in Graz nur noch 25 Stück gebaut.

JAGUAR

Marke des Jahres. Lange war Seat das Sorgenkind von VW. Jetzt wächst die spanische Marke zweistellig und fährt heuer erneut einen Rekordabsatz ein.

SEAT

Elektriker des Jahres. Er setzt die Branche unter Strom: Volkswagen-Boss Herbert Diess (61) macht bei der Elektromobilität Druck wie kein anderer Automanager. Der Bayer mit dem österreichischen Pass fährt mit dem größten Autobauer der Welt einen ziemlich riskanten Kurs.

AP (Michael Sohn)

Abschied des Jahres. Er war der letzte Patriarch. Mit
Ferdinand Piëch verlor die Autoindustrie den wohl genialsten Kopf. Der Österreicher verstarb im August im Alter von 82 Jahren. Piëch zog zwei Jahrzehnte lang die Fäden in Wolfsburg und brachte Volkswagen an die Spitze.

AP (Thomas Kienzle)

Scherz des Jahres. Frank Stronach ist auch im Alter von 87 Jahren noch für so manche Überraschung gut. So ließ der Magna-Gründer kürzlich wissen, dass er noch eine automobile Großtat plane und ein einsitziges Elektroauto für 2500 Euro bauen will. Ach Frank, lass es gut sein.

APA/AFP/ALEXANDER KLEIN (ALEXANDER KLEIN)

Sterndeuter des Jahres. In turbulenten Zeiten trat Ola Källenius (50) seinen Job als Vorsitzender des Vorstandes von Daimler und Mercedes an. Der groß gewachsene Schwede muss vor allem einige Baustellen schließen, die ihm sein Vorgänger Dieter Zetsche hinterlassen hat.

AP (Paul Sancya)

Aufsteiger des Jahres. Er galt immer schon als Edelreserve. Als sich BMW im Sommer von Harald Krüger trennte, holten die Bayern Oliver Zipse (55) als Vorstandschef nach. Der Stratege fährt nun einen knallharten Sparkurs und muss die Premiummarke zugleich wieder auf die Überholspur bringen.

BMW

Manager des Jahres. Carlos Tavares (60) steht im Ruf, der härteste Sanierer der Branche zu sein. Jetzt steht der Chef von PSA vor der größten Herausforderung seiner Karriere. Die Fusionierung mit Fiat-Chrysler ist eine Herkulesaufgabe. Der Portugiese wird Chef des viertgrößten Autokonzerns.

APA/AFP/SEBASTIEN BOZON (SEBASTIEN BOZON)

Umsteigerin des Jahres. 21 Jahre lang war Hildegard Wortmann (52) bei BMW, leitete das Marketing und hoffte auf ein Vorstandsticket. Stattdessen wurde sie nach Singapur beordert. Bis sich Audi meldete: Seit Sommer ist die Vertriebsspezialistin die erste Frau im Audi-Vorstand.

AUDI

Absteiger des Jahres. Die Schuhe des Vorgängers waren ihm einfach zu groß. Harald Krüger (53), der 2015 dem übermächtigen Norbert Reithofer als Vorstandschef bei BMW folgte, fehlte es an Visionen und Stärke. Krüger kam an der Spitze nie zur Geltung und agierte auch glücklos.

APA/AFP/ROBYN BECK (ROBYN BECK)

Comeback des Jahres. Eigentlich wollte Design-Star
Jozef Kaban (46) nicht mehr weg Skoda. Doch dann rief BMW an. Glücklich wurde er in München offensichtlich nicht. Jetzt holte ihn Herbert Diess in den Konzern zurück, wo er künftig der Kernmarke Volkswagen das Gesicht gibt.

SKODA

Durchstarter des Jahres. Michael Lohscheller (50) ist der Mann, der es geschafft hat. Seit 2017 Chef von Opel, hat der passionierte Marathonläufer die deutsche Traditionsmarke nach 20 Jahren zurück in die Gewinnzone gebracht und meldete den höchsten Gewinn der Firmengeschichte.

Adam Opel AG
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