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ModellpflegeElektronikinfusion für den Renault Espace

Der überarbeitete Renault Espace kommt Anfang 2020 zu den Händlern.

Der aufgefrischte Renault Espace © RENAULT
 

Dass er nicht mehr vorsteuerabzugsberechtigt ist, hat dem Renault Espace in Österreich vom Thron der Großraumlimousinen gestürzt. Aber ihm global mit seiner Verwandlung zum Crossover das Leben gerettet. Überall fressen SUV den klassischen Vans die Marktanteile weg.

Aber zurück zum Espace, den die Franzosen gerade überarbeitet haben: Zu erkennen ist der neue Jahrgang an der neuen Frontschürze und einer über die gesamte Fahrzeugbreite verlaufenden Chromleiste. Je nach Ausstattung wären da noch die neuen LED-Matrix-Scheinwerfer: Wenn man mit Fernlicht unterwegs ist, schalten sie genau die Leuchtdioden ab, die den Gegenverkehr blenden könnten.

Im Cockpit prangt ein neues Infotainmentsystem Foto © RENAULT

In neuem Look präsentiert sich auch der Unterfahrschutz am Heck und neue Räder in der Größe von bis zu 20 Zoll. Newcomer auf der Liste der erhältlichen Lackierungen ist „Mangostan Rot“ - wahrlich keine schlechte Wahl.

Im Cockpit fällt zuerst das neue Multimediasystem „Easy Link“ ins Auge, das jetzt Navigations- und Software-Updates „over the air“ wie bei einem Smartphone erledigen kann.

Modellvorstellung: Renault Captur

Dem kompakten Crossover Captur wird eine große Ehre zu teil: 2020 fährt er als Plug-in-Hybrid vor, der erste in den Geschichte von Renault. Und auch davon abgesehen hat sich bei der Neuauflage so einiges getan: Der ist vom Design nahe beim Vorgänger, aber mit 4,23 Metern übertrifft er ihn in der Länge um ganze elf Zentimeter. Auch der Radstand wächst um zwei Zentimeter auf 2,63 Meter.

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Die Hauptscheinwerfer sind bereits ab der Basisausstattung in Voll-LED-Technik ausgeführt. Eingerahmt werden sie von weit nach unten gezogenen LED-Tagfahrlichtern in der markentypischen Form eines asymmetrischen „C“.

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Die Kunden haben die Auswahl zwischen zehn Karosserielackierungen, vier Kontrastfarben für das Dach und drei Individualisierungspaketen für das Exterieur – das macht 90 Kombinationsmöglichkeiten.

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Zum Marktstart ist der neue Captur in vier Turbomotorisierungen verfügbar: Einstiegsbenziner ist der Dreizylinder mit einem Liter Hubraum, 100 PS und Fünfgang-Schaltgetriebe. Das 1,3-Liter-Aggregat TCe 130 mit vier Zylindern lässt sich sowohl mit Sechsgang-Schaltbox als auch mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe kombinieren.

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Ebenfalls 1,3 Liter Hubvolumen weist die neue Spitzenmotorisierung TCe 155 auf, die nur mit dem automatischen Schaltbox erhältlich ist. Hinzu kommt noch der 1,5-Liter-Diesel mit 95 und 115 PS.

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Ab 2020 wird der bereits erwähnte Plug-in-Hybrid namens „E-Tech“ vorfahren: Er stetzt auf einen 1,6-Liter-Benzinmotor, zwei Elektromotoren, eine Batterie mit 9,8 kWh Kapazität und ein Multi-Mode-Getriebe. Bis zu 45 Kilometer weit und bis zu 135 km/h kann er rein elektrisch fahren. Der Akku lässt sich mit einem Mode-2-Ladekabel an Haushaltssteckdosen und einem Mode-3-Kabel an öffentlichen Ladestationen und privaten Wallboxen aufladen.

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Im Innenraum verfolgt Renault wie schon beim Schwestermodell Clio das „Smart Cockpit“-Konzept: Schlüsselelement ist die leicht dem Fahrer zugewandte Mittelkonsole mit Bedienelementen für häufig genutzte Funktionen wie etwa die Klimatisierung und dem Touchscreen des Multimediasystems „Easy Link“. Alternativ zur 7-Zoll-Variante der zentrale Bildschirm auch mit 9,3 Zoll zu haben. Software-Updates werden „over the air“ eingespielt. Ebenfalls neu ist das Kombiinstrument in TFT-Technik, das je nach Ausstattung 7 oder 10 Zoll misst.

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Die Rückbank lässt sich um 16 Zentimeter in Längsrichtung verschieben, in fünfsitziger Konfiguration fasst der Kofferraum 536 Liter. Hinzu kommen 27 Liter Stauvolumen im Innenraum. Eine praktische Lösung, die für eine ebene Ladefläche sorgt, ist der flexible Gepäckraumboden.

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Und der neue Captur steigt auch in das Geschäft mit den Assistenzsystemen ein: Erstmals ist der Autobahn- und Stauassistent verfügbar, der auf mehrspurigen Straßen autonom beschleunigen, bremsen und dem vorausfahrenden Fahrzeug folgen kann. Der adaptive Tempopilot hält den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Im Stau bremst das System bis zum Stillstand ab und fährt selbstständig wieder an, sobald sich der Vordermann in Bewegung setzt.

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Dazu kommen noch ein Assistent für das Notbremsen mit Fußgängererkennung, einer für das Fernlicht, das Spurhalten und, und, und. Eine weitere Neuheit für den Captur ist die 360-Grad-Kamera, die das Einparken erleichtert.

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Der nunmehr 9,3 Zoll große Touchscreen bringt eine neue Mittelkonsole mit sich, die bei der Gelegenheit auch ein zusätzliches, geschlossenes Ablagefach bekommt. Auch die Bedienelemente der Klimaautomatik zeigen sich optisch erfrischt. Unterhalb des scheinbar frei schwebenden unteren Mittelkonsole verbirgt sich jetzt ein Fach zum induktiven Laden von Smartphones. Und dann gibt es je nach Ausstattung auch noch digitale Armaturen im Format von 10,2 Zoll.

Modellpflege: Renault Koleos

Renault lüftet bei seinem großen SUV Koleos einmal gehörig durch: Kennzeichen der jüngsten Evolutionsstufe ist zum Beispiel der Kühlergrill mit noch stärker profilierten Chromspangen.

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Sowie die neue, über die gesamte Fahrzeugbreite verlaufende Chromleiste in der Frontschürze.

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In modifiziertem Design präsentiert sich ebenfalls der Unterfahrschutz vorne und hinten.

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Den neuen Look unterstreichen die glanzgedrehten 18-Zoll-Räder „Atalante“.

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Die neue Karosseriefarbe „Chestnut-Red“ rundet die Liste der Neuheiten für das Exterieur ab.

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Als Motorisierungen dienen die zwei neuen Turbodiesel: Der Blue dCi 150 für die Frontantriebsvariante und Blue dCi 190 für das Modell mit dem variablen Allradantrieb.

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Sie ersetzen den bisherigen 175-PS-Selbstzünder und stoßen mit 143 beziehungsweise 152 Gramm pro Kilometer deutlich weniger CO2 aus als ihre Vorgänger.

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Beide Triebwerke sind mit dem stufenlosen CVT-Getriebe kombiniert.

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Den Reisekomfort im Koleos steigern, je nach Ausstattung, neue Vordersitze mit ausziehbarer Oberschenkelauflage und Massagefunktion für den Fahrer.

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Weiteres Novum ist die in der Neigung verstellbare Rückbanklehne.

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Bei den elektronischen Helfern haben die Franzosen ebenfalls tief in die Trickkiste gegriffen: Der Autobahn- und Stauassistent lässt den Espace auf mehrspurigen Straßen mit Fahrbahnmarkierungen im Rahmen gewisser Grenzen komplett übernehmen, beschleunigen, bremsen und selbstständig lenken.

Neu ist ebenfalls der Querverkehrswarner, das beim Rückwärtsausparken durch optische Signale in den Außenspiegeln vor Fußgängern und Fahrzeugen warnt, die von der Seite kommen. Außerdem erweitert der Notbremsassistenten sein Repertoire um die Fußgängererkennung sowie den Spurhalte-Warner um den Spurhalte-Assistenten, der korrigierend in die Lenkung eingreifen kann.

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