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Langsam auf Touren kommen10 Tipps für den Start in die Motorradsaison

Wie man sich nach der Winterpause für die neue Motorradsaison aufwärmt.

© Chlorophylle/stock.adobe.com
 

Vielerorts werden jetzt wieder die Zweiräder aus dem Winterschlaf geholt, fleißig gereinigt und auf Hochglanz poliert. Mit viel Liebe und Hingabe werden die Motorräder sommerfit gemacht. Doch so sehr Frühlingsluft und Sonnenschein zu Ausflügen anregen, warnt der ARBÖ vor allzu großem Übermut: Allein im Jahr 2017 gab es auf Österreichs Straßen laut Statistik Austria bei 7532 Verkehrsunfällen mit einspurigen Kraftfahrzeugen 8161 Verunglückte.

„Oftmals kann man es kaum erwarten, wieder mit dem Motorrad auszufahren. Doch nach der langen Winterpause raten wir zu erhöhter Achtsamkeit im Straßenverkehr“, sagt Sebastian Obrecht, Pressesprecher des Automobilklubs. „Auch Autofahrer sollten ihre Aufmerksamkeit wieder vermehrt auf Zweiräder lenken, denn über den Winter kann es leicht geschehen, dass man nicht mehr mit den hohen Annäherungsgeschwindigkeiten von Motorrädern rechnet.“

Zusätzlich erhöhen Rollsplit, der nach dem Winter noch nicht weggeräumt wurde, sowie Fahrbahnnässe die Unfallgefahr. Hinzu kommt, dass nach der Winterpause die Fahrpraxis fehlt. Deshalb empfehlen Experten spezielle "Aufwärmtrainings", die zum Beispiel von den Mobilitätsclubs angeboten werden.

Tipps für den Saisonstart

  • Das Pickerl (§57a) auf Aktualität kontrollieren, genauso wie die technischen Funktionen wie z.B. Beleuchtung, Flüssigkeitsstände und insbesondere Reifendruck.
  • Warm-up-Training absolvieren.
  • Gut passende Motorradbekleidung wählen.
  • Zu Beginn der Saison kürzere Touren planen und sich so wieder langsam ans Motorradfahren gewöhnen.
  • Den Fahrstil an die Straßenbedingungen anpassen und auf Fahrbahngegebenheiten achten. Besondere Vorsicht bei Rollsplit und durch Frost aufgebrochene Asphaltdecken.
  • Vorausschauend und fahrspurbehauptend (in der Fahrstreifenmitte) fahren und sich für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar machen. Wichtig auch: Abstand halten und anderen Verkehrsteilnehmern Zeit geben auf die eigenen Fahrmanöver zu reagieren. 
  • Angepasste Geschwindigkeit wählen und richtig und rechtzeitig bremsen.
  • Keine waghalsigen Überholmanöver riskieren.
  • Beladungsgewicht (Seitenkoffer und Packtaschen) beachten.
  • Wer mit Beifahrern unterwegs ist sollte den längeren Bremsweg und das veränderte Fahrverhalten der Maschine insbesondere in Kurven beachte.

 

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