MODELLPFLEGE MERCEDES G 350d PROFESSIONAL

Robuster, zweckmäßiger, höhergelegt – der G 350 d Professional ist bestens gerüstet für den Geländeeinsatz, und zusätzlich komfortabler als sein Vorgänger.

Mercedes G Professional

Die G-Baureihe zieht ihre unvergleichliche Magie aus ihren rauhen Wurzeln. 1979 für den harten Einsatz bei diversen Armeen konzipiert, wirkt sie auch heute noch als luxuriöser AMG ernsthafter und authentischer als der schickste Hochglanz-SUV. Und dennoch hat das seit Anfang an in Graz gefertigte Urgestein seine Herkunft nicht vergessen: So gibt es nun die Neuauflage des Professional.

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Professional, das steht bei Mercedes für das abgespeckte Modell ohne unnötigen Schnickschnack, optimiert für das harte Leben in den Bergen und auf den Feldern dieser Welt. Im Vergleich zum Vorgänger, dem G 300 CDI Professional wurde der G 350 d Professional aber nicht nur im Detail verbessert. Sein Dreiliter-V6-Dieselmotor leistet nun 245 PS, das sind gleich 33 Prozent mehr.

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Das Drehmoment liegt bei stattlichen 600 Newtonmetern, die bereits bei 1600 Umdrehungen an liegen. Gleichzeitig konnte der Verbrauch um über 15 Prozent auf 9,9 Liter auf 100 Kilometer gesenkt werden. Mitverantwortlich dafür: das serienmäßige Siebengang-Automatikgetriebe 7G-Tronic Plus, das zudem für höheren Fahrkomfort sorgt als die alte Fünfgang-Schaltbox.

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Der Professional heißt aber nicht grundlos so. Neben dem bewährten Leiterrahmen, dem permanenten Allradantrieb inklusive drei elektrisch zuschaltbaren, 100-prozentigen Differenzialsperren, verfügt der kernige G über eine sanfte Fahrwerkshöherlegung von immerhin einem Zentimeter auf 245 Millimeter.

(c) Daimler AG

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Klingt nicht nach viel, sorgt in Verbindung mit den Allterrain-Reifen im Format 265/70 R 16 aber für souveräne Kraxel-Eigenschaften. 100 Prozent Steigfähigkeit muss ihm erst einmal einer nachmachen, ebenso wie Böschungswinkel von 36 Grad vorne und 39 Grad hinten. Zum Vergleich: Die zivile Version des 350 d schafft es nur auf jeweils 30 Grad.

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Auch was die Nutzlast betrifft, ist der Profi-G auch ein echtes Arbeitstier geworden: 592 Kilogramm können zugeladen werden, und die Anhängelast beträgt stattliche 3,2 Tonnen. Optional kann ein robuster Dachgepäckträger sowie ein Lade-Schutz-Paket dazugeordert werden. Letzteres beinhaltet etwa ein Lastschutznetz, eine Laderaumabdeckung und eine starr montierte Anhängekupplung.

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Wer wirklich ins Gelände möchte, kann seinen Professional noch weiter gezielt aufrüsten: Das optionale Offroad-Paket beinhaltet zum Beispiel ein Steinschlagschutzgitter für die Bixenon-Scheinwerfer, auf Wunsch sogar für die Blinker. Dazu gibt es getönte Seitenscheiben, einen mit Holz beplankten Laderaum sowie eine Freisprecheinrichtung. Nicht zu vergessen natürlich die Trittbretter, die zugleich einen angenehmen Nebeneffekt bieten: Sie erlauben ein bequemes Verzurren von Gegenständen auf besagtem Dachgepäckträger.

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Diese robuste Herangehensweise äußert sich bis zum Antirutschbelag anstelle eines Teppichs im Fußraum, der über einen Ablauf verfügt und somit bei starker Verschmutzung einfach ausgespritzt werden kann. Bei so viel praktischen Nutzen hat sich der Professional ein wenig Komfort ja wohl verdient. Und hier unterscheidet sich der G 350 d von seinem Vorgänger deutlich. Als Basis dient nämlich nicht mehr die sehr spartanische Bauform W461, sondern der deutlich luxuriösere W463. Das heißt: Ein Multifunktionslenkrad ist ebenso verbaut wie eine vielfach verstellbare Lenksäule.

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Gleichzeitig überarbeitet Mercedes alle Versionen ihrer am längsten laufenden Baureihe technisch: Das Infotainment-System COMAND bekommt ein hochauflösendes 8-Zoll-Display, einen WLAN-Hotspot, das Mercedes-Benz-Notrufsystem und Live-Traffic-Information, das Verkehrsdaten in Echtzeit liefert. Ach ja, Smartphone-Anbindung via Apple CarPlay und Android Auto sind nun auch verfügbar.

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Neben zwei Uni- und elf Metallich-Farbtönen ist der Professional zudem in exklusiven Sonderlacken mit den bezeichnenden Namen Wüstensand und Chinablau erhältlich. Letztere gilt als Reminiszenz an Otto, der G-Klasse von Gunther Holtorf, der bereits eine Weltreise hinter sich hat. Der Verkaufsstart ist für September 2016 anberaumt, die Preise beginnen bei über 80.000 Euro.

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gratej
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