In die Saison 2021/22 starten Chefdirigent Roland Kluttig und die Grazer Philharmoniker mit dem traditionellen Eröffnungskonzert – am 25. September erklingen Richard Strauss‘ „Alpensinfonie“ und das „Concerto grosso Nr. 1“ des renommierten Grazer Komponisten Georg Friedrich Haas. Vorhang auf für die erste Opernpremiere heißt es am 2. Oktober: Giuseppe Verdis Meisterwerk „Die Macht des Schicksals“ hat nichts an Aktualität und Brisanz eingebüßt.

Befeuert durch Schuldgefühle, Rachegelüste und unglückliche Fügungen steuert die Welt auf ein verhängnisvolles Ende zu. Regisseurin Eva-Maria Höckmayr setzt das Machtspiel von Liebe, Hass und Verzweiflung mitreißend in Szene. Ab dem 6. Oktober gibt es ein Wiedersehen mit „La Bohème“ in der Erfolgsinszenierung von Dietmar Pflegerl – Puccinis Oper erzählt vom unsterblichen Lieben und erbarmungslosen Scheitern einer Generation junger Künstler im Paris des 19. Jahrhunderts und berührt immer wieder aufs Neue.

Mit Nico Dostals Operette „Clivia“ geht es in der fiktiven Bananenrepublik Boliguay schwungvoll zu. Publikumsliebling Sieglinde Feldhofer verliebt sich als Filmdiva Clivia in den Gaucho Juan Damigo. Weitere Highlights der Saison sind etwa Georges Bizets „Die Perlenfischer“, Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ oder „Morgen und Abend“ von Georg Friedrich Haas mit Cornelius Obonya. Musicalfreunde kommen mit den Wiederaufnahmen von „Anatevka“ und „Guys and Dolls“ auf ihre Kosten und das Ballett entführt mit „Undine“ in geheimnisvolle Wasserwelten.