Sanfter bzw. nachhaltiger Tourismus klingt schön und gut. Doch was versteht man darunter überhaupt? Das Ziel von nachhaltigem Tourismus ist, einen positiven Einfluss auf die Umwelt, die lokale Bevölkerung und die ökonomische Wertschöpfung vor Ort zu nehmen. Mit anderen Worten: Kultur und Natur vor Ort sollen erhalten werden – der Urlaub sollte sich zudem möglichst ressourcenschonend gestalten.  Ein wichtiger Punkt fürs nachhaltige Reisen ist nicht zuletzt die Distanz zum Urlaubsort, Hotels in der Nähe sind im Vorteil.

Auf den Umgang mit natürlichen Ressourcen kommt es an!

Es sind Großteiles die alltäglichen Dinge, die ein Hotel nachhaltig machen – oder eben nicht. So mag man vielleicht beim Schlagwort „grüner Tourismus“ nicht zuerst an die Reinigung der Zimmer denken. Doch auch mit einem klugen Housekeeping-Konzept kann viel bewirkt werden. Wie werden Putzmittel und Chemie eingesetzt, wie wird die Wäsche gewaschen, wie steht es generell mit dem Wasserverbrauch? Auch das Angebot an Pflegemittel für die Gäste ist wichtig. Handelt es sich bei Seifen, Cremes etc. um nachhaltige Produkte – im besten Fall auch noch um vegane und tierversuchsfrei.

Biologische, vegane und tierversuchsfreie Amenities in Großgebinden tun der Umwelt gut
© Jenni Koller for Reiters

Schau dem Küchenchef über die Schulter

Die Küche eines Hotels – ein wichtiger Punkt in Sachen Nachhaltigkeit. Ob auf Saisonalität bei den Zutaten geachtet wird und diese von lokalen Herstellern bezogen werden, ist meist schnell erkennbar und vor Ort dann auch schmeckbar! Noch einen Schritt weiter geht hier zum Beispiel das Reiters Reserve: Fleisch und Fleischwaren, Säfte, Brot, Marmelade, Soßen und Weine kommen von den eigenen Feldern und Gärten – vorbildhaft!

Eine regionale und saisonale Küche ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern weiß dir auch mehr Genuss zu bieten
© Jenni Koller for Reiters

Über die Ausstattung …

Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Art und Weise, wie ein Hotel designt, gebaut und ausgestattet wurde. Ein Hotelbetreiber, der hier auf Nachhaltigkeit setzt, wird zu Möbel aus regionalen Materialen greifen bzw. diese von Tischlern aus der Region fertigen lassen und beim Bau so weit als möglich auf umweltfreundliche Materialen setzen. Eine Alternative zu neuen Möbeln aus der Region sind Secondhand-Möbel, die etwa upgecycelt werden.

Moderne Kinderstockbetten nach eigenem Design aus Vollholz und natürlichen Materialien, gefertigt vom Regionalen Tischler
© Jenni Koller for Reiters

Durch den Siegel-Dschungel

Nicht nur bei Lebensmitteln – auch bei Urlaubsanbietern sind Umweltsiegel überaus beliebt. Leider wird der Konsument hier mit einem wahren Dschungel an verschiedenen Siegeln konfrontiert. Und wie bei jedem anderen Siegel gilt: Um als Hotel ausgezeichnet zu werden, muss man sich grundsätzlich anmelden. Worauf kannst du achten? Europaweit zeichnet etwa die EU-Blume umweltorientierte Unterkünfte und Campingplätze aus. Hierzulande hat sich das österreichische Umweltzeichen durchgesetzt. Achtung – die Liste der ausgezeichneten Hotels ist jedoch nicht mit einer Liste aller nachhaltigen Unterkünfte des Landes zu verwechseln. Gerade beim Urlaub im eigenen Land kann man meist anhand der oben genannten Punkte gut abschätzen, ob ein Hotel nachhaltig agiert, oder eben nicht.

Entstanden in Kooperation mit Reiter Hotels.