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Schön im LockdownGeschlossene Beauty-Einrichtungen? Das sind deine SOS-Tipps für daheim

Müde Haut, ausgewachsene Gelnägel, zentimeterdicke Hornhaut: Der Lockdown macht uns auch in Beauty-Hinsicht ganz schon zu schaffen. Das sind deine SOS- und Entspannungstipps für daheim.

Nimm dir Zeit für dich! © fizkes
 

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Hand aufs Herz: Wer hat im vergangenen Jahr nicht (auch aufgrund der geschlossenen Dienstleister) seine Beautyroutine schleifen lassen? Damit ist jetzt aber genug - verwöhne dich mal wieder so richtig! Gerade im Winter solltest du deine Haut, Nägel und Co. nicht vernachlässigen. Wenn du auf deinen Körper achtest, tut das auch deiner Seele gut. Jeder sollte sich in seiner eigenen Haut wohlfühlen.

Das macht deine Haut im Winter glücklich

Der Winter ist eine stressige Zeit für deine Haut. Denn immerhin laufen 30.000 Wärme- und 300.000 Kälterezeptoren auf Hochtouren, um die ständig wechselnde Temperatur in der Umgebung (eisige Kälte im Freien, trockene und warme Luft in Innenräumen) zu verarbeiten und auszugleichen. Unser Organismus versucht mit allen Mitteln, die Wärme im Körper zu halten. Andererseits sollte aber auch möglichst wenig Feuchtigkeit verlorengehen. Dadurch kommt es zu einer Verengung der Blutgefäße und die Haut wird dementsprechend schlechter durchblutet. Aber auch die warme und trockene Heizungsluft ist nicht unbedingt ein Wellnesserlebnis für unsere Haut. Pflege ist jetzt daher umso wichtiger. Probiere es etwa mit der 10-Step-Routine der K-Beauty. Diese 10 Schritte aus Korea helfen dir, deine Haut bestmöglich zu pflegen und mit allem zu vorsorgen, was sie braucht. Und keine Angst: Es geht um einiges schneller, als du dir vielleicht vorstellst!

An die Herren der Schöpfung: Auch Männerhaut will gepflegt werden, allerdings bitte nicht mit den Pflegeprodukten der Freundin, sondern mit eigenen speziell für Männer.

Wenn du deine Hautpflege gerne auf ein höheres Level legen möchtest, besuche ein Kosmetikfachinstitut, sobald diese wieder geöffnet haben, und lass dich dort professionell beraten.

Im Winter braucht deine Haut nochmal eine Extraportion an Pflege Foto © Strelciuc - stock.adobe.com (STRELCIUC)

Zeig her deine Füße

Nein, Hornhaut ist definitiv nichts Schönes. Bei gepflegten Füßen geht es jedoch nicht nur um die Optik, sondern auch um die Gesundheit. Eine klassische Pediküre ist also das A und O und sollte zur Schönheitspflege dazugehören. Sie beginnt üblicherweise mit einem wohlriechenden Fußbad zur Reinigung und Aufweichung der Hornhaut und der Zehennägel. Das dauert etwa fünf bis zehn Minuten und entspannt ungemein. Danach geht es der Hornhaut an den Kragen. Beim Profi werden zuvor noch deine Füße professionell analysiert und Hornhaut sowie Schwielen und Hühneraugen mit einem Skalpell entfernt. Von letzterem solltest du dringend die Finger lassen. Hast du deine Haut versorgt, wende dich deinen Zehennägeln zu. Deine Nägel solltest du nur gerade abschneiden und nicht zu kurz, um ein Einwachsen zu verhindern. Danach kannst du deine Zehennägel noch lackieren und als letzten Schritt deine Füße mit einer speziellen Creme mit Urea-Anteil verwöhnen.

Mit wohlduftenden Ölen wird dein Fußbad nochmal etwas entspannender Foto © Pixel-Shot - stock.adobe.com

Pflege für deine Hände

Zeig mir deine Hand und ich sag dir, wer du bist. Dazu muss man nicht erst in den Handflächen lesen. Das Aussehen der Hände verrät viel über einen Menschen. Ob er körperlich hart arbeitet, das Alter und auch wie penibel man mit der eigenen Körperpflege ist. Dreckige Fingernägel machen schnell einen schlampigen Eindruck. Deine Hände sind quasi deine Visitenkarte und sollten daher von dir auch gut gepflegt werden. Grundlegend gehört dazu die Maniküre. Eine einfache Maniküre kannst du ganz leicht selbst zuhause machen. Bereite dir dafür ein wohltuendes Handbad vor und weiche deine Hände einige Minuten in warmem Wasser ein. Dadurch kannst du im nächsten Schritt deine Nagelhaut besser zurückschieben und an der Nagelseite entfernen. Mit der Feile werden die Nägel gekürzt und in Form gebracht. Dabei feilen Profis immer von außen nach innen. Ist dieser Schritt getan, kann ein pflegendes Öl und danach auf Wunsch Nagellack aufgetragen werden.

Tipp für extra Streicheleinheiten für deine Hände: Handmasken! Diese gibt es entweder als Tuchmaske oder als Serum. Für gewöhnlich wirkt eine solche Maske feuchtigkeitsspendend und revitalisierend.

Bist du übrigens Besitzerin von Gelnägeln, die bereits bis ins Unendliche gewachsen sind: Versuche lieber nicht, sie dir selbst wieder aufzufüllen. Dabei kann einiges schief gehen. Lieber mit einer speziellen Feile extra für Gelnägel zurückfeilen und darauf warten, dass du wieder ins Nagelstudio kannst.

Tob dich bei deiner Maniküre so richtig kreativ aus Foto © Galina Atroshchenko

Gut geknetet – Massage für einen

Du vermisst das wohltuende Gefühl einer Massage? Das richtige Wohlfühlpaket und das Knowhow für entspannungslösende und schmerzlindernde Massagen gibt es natürlich nur beim ausgebildeten Masseur. Dein Gesicht oder deine Hände kannst du dir zum Beispiel aber auch mit Leichtigkeit selbst massieren. Durch eine Gesichtsmassage etwa wird die Durchblutung angeregt und Schwellungen verringert. Übrigens: Eine Massage der Schläfen mit kreisenden Bewegungen mildert auch leichte Kopfschmerzen.

Für deine Gesichtsmassage kannst du auch einen Gesichtsroller zur Hilfe nehmen Foto © Elena - stock.adobe.com

Schönheit und Entspannung für dich

Home Spa schön und gut, aber etwas fehlt dir? Klar: Am besten machts natürlich der Profi. Einen Überblick, über alle Fachinstitute findest du hier. Beschenke dich einfach selbst mit einem Besuch bei deinem Fachinstitut für Fußpflege, Massage oder Kosmetik, sobald diese wieder geöffnet haben.

Übrigens: Dazu zählen auch Tattoostudios. Der Beruf des Tätowierers zählt zum seriösen Kreis der Fußpflege, Kosmetik und Massage. Daher werden Tattoo-Studios in Österreich auch einmal pro Jahr durch ein akkreditiertes Hygiene-Institut überprüft. Zudem müssen Tätowierer in der Meisterprüfungsstelle der WKO Steiermark eine Befähigungsprüfung ablegen, um den Beruf überhaupt ausüben zu dürfen.

Entstanden in Kooperation mit der WKO, Landesinnung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure.