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Hilfe für GründerFünf wertvolle Tipps für das Finanzieren deines Startups

Du suchst noch nach einer Finanzierung für dein Startup? Diese fünf Tipps helfen dir weiter.

Wichtig ist nicht nur wie viel, sondern auch woher du Geld für dein Startup bekommst. © Unsplash
 

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Eine innovative Idee, ein starkes Team, ein valides Geschäftsmodell – das ist schon einmal eine gute Basis für ein Startup. Viele junge Unternehmerinnen und Unternehmer träumen davon, mit ihrer Firmen-Rakete so richtig durchzustarten und der nächste Mark Zuckerberg zu werden. Dafür braucht es aber Geld, das am Anfang oft nicht vorhanden ist. Was also tun, um richtig in die Gänge zu kommen? Wir haben für dich fünf wertvolle Tipps zusammengefasst, die dir beim Finanzieren deines Startups helfen sollen.

Du brauchst einen (Business-)Plan

Wenn jemand in dein junges Unternehmen investieren soll, sollte sich das für ihn bzw. sie auch lohnen. Egal zu welchem Termin du gehst, ob bei einem Privatinvestor oder zur Bank, arbeite davor einen Businessplan aus und nimm ihn mit. Darin enthalten sollten auf jeden Fall die Stärken und Schwächen deines Startups, eine Analyse des Marktes, die Erfolgsaussichten und ein Finanzplan sein. Im Internet findest du, zum Beispiel über den Gründerservice der WKO, detaillierte Tipps dazu, wie du den Businessplan aufbauen sollst. Wichtig: Der Plan soll realistisch sein. Natürlich kannst du die Aussichten positiv darstellen, aber immer bei der Wahrheit bleiben.

Bevor es an die Finanzierung geht, nimm dir ausreichen Zeit für einen Businessplan. Foto © Unsplash

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Wertvolle Tipps und Hintergründe bekommst du auch im Startgespräch, dem Wirtschaftspodcast der Kleinen Zeitung. Du findest ihn unter dem Suchwort "Startgespräch" auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts, oder direkt hier.

Informiere dich über Förderungen

In Österreich vergeben die Austria Wirtschaftsservice AWS und die Forschungsförderungsgesellschaft FFG öffentliche Förderungen für Startups. Auch in den Bundesländern gibt es verschiedene Ansprechpartner und Förderstellen. Wichtig bei Förderungen ist es, dass der Antrag vor dem Beginn eines Projektes eingereicht wird. Bereits getätigte Ausgaben sind im Nachhinein nicht förderbar. Manche Förderungen müssen auch zurückgezahlt werden, weil sie wie Kredite funktionieren, aber günstiger sind.  

In Österreich gibt es eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten. Foto © Unsplash

Überlege dir gut, ob bzw. wann du dir Investoren ins Boot holst

Sogenannte Business Angels können dir nicht nur mit ihrem Geld, sondern auch mit Know-How weiterhelfen. In Österreich gibt es zum Beispiel mit der AAIA - Austrian Angel Investors Association oder der i2 Business Angels Austria verschiedene Netzwerke. Die Business Angels erhalten für ihr Investment Firmenanteile von Startups und haben ein dementsprechendes Mitspracherecht. Das kann in einem jungen Unternehmen Konfliktpotenzial schaffen. Sogenannte Venture-Capital-Gesellschaften sind in der Regel nur an Startups interessiert, die die ersten Schritte bereits gemacht haben. Sie sind außerdem zumeist nur auf einen ertragreichen Exit, also Verkauf des Startups aus.

Ein Investor kann dir helfen, er kann aber auch zu Problemen führen. Foto © Unsplash

Crowdfunding/Crowdinvesting ist nicht immer für dich geeignet

Richtest du dich mit deinem Produkt nicht an andere Firmen, sondern an Endkunden, kannst du mittels Crowdfunding bzw. Crowdinvesting Geld lukrieren. Es gibt sowohl österreichische als auch internationale Plattformen, über die du deine Kampagne laufen lassen kannst. Du solltest aber sicherstellen, dass du ein Grundinteresse für den Produkt schon davor erzeugst und ein Grundstock an Interessenten auch dann über deine Kampagne investiert. Dann ist der positive Effekt der Crowd, also der Masse, wahrscheinlicher. Ist das nicht der Fall, kann deine Kampagne schnell floppen und auch andere Investoren lassen die Finger von deiner Idee.

Crowdfunding klingt oft reizvoll, kann aber auch schnell in die Hose gehen. Foto © Unsplash

Mache dir immer Gedanken, wie du sparsam wirtschaften kannst

Es ist nicht nur wichtig, Finanzquellen zu finden, sondern immer im Blick zu haben, wie man das Geld möglichst effizient einsetzt. Schon bevor jemand in dein Startup investiert, kannst du an einigen Punkten sparen, ohne an Produktivität einzubüßen. Vieles an gängiger Software für deinen Computer wird zum Beispiel als Open-Source-Software angeboten, mach dir Gedanken über günstige Ausstattung mit gebrauchten Möbeln oder informiere dich über Gründerzentren, wo du auch Küchen, Konferenz- oder Schulungsräume nützen kannst. Außerdem kannst du dort oft nützliche Kontakte mit anderen jungen Unternehmern knüpfen.

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Einblicke in die Startup-Welt und weitere Wirtschaftsthemen bekommst du im Startgespräch, dem Wirtschafts-Podcast der Kleinen Zeitung. Du findest ihn unter dem Suchwort "Startgespräch" auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts, oder direkt hier.