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WohnbauförderungGeschichten vom Bauen, Sanieren und Glücklichsein

Bauen, sanieren, umrüsten, aufrüsten – wenn es ums Eigenheim geht, sind die Möglichkeiten beinahe unbegrenzt. Wir haben vier Häuslbauer getroffen.

Einfamilienhaus
Alles unter Dach und Fach: Die Geschichten unserer Häuslbauer machen Mut zum Bauen, Sanieren und Erneuern. © stock.adobe.com / detailblick-foto
 

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Zum Wohnen gehört so viel mehr als nur vier Wände – aber der Weg zum Eigenheim schaut erst einmal weit und steinig aus. Zu dicht wirkt der Förder- und Genehmigungsdschungel, zu hoch scheinen die finanziellen Hürden auch wenn Sie gar nicht neu, sondern nur ausbauen oder sanieren wollen. Dennoch kann es sich lohnen, diesen großen Schritt zu wagen. Wir haben vier Häuslbauer getroffen und haben persönliche Geschichten mitgebracht, die Mut machen.
Hausplanung
Egal, ob Neubau oder Sanierung – gut geplant ist halb gewonnen. Foto © stock.adobe.com / REDPIXEL

Barrierefrei und unabhängig

Dass ein Neubau nur etwas für junge Leute ist – das ist das erste Klischee. Margit Stolz, die in Kürze ihr neues Haus in Ebenthal beziehen wird, genießt bereits die Pension und hat sich trotzdem an das Projekt Hausbau herangewagt. Der Grund: Die energiegeladene Rentnerin weiß, dass das Alter früher oder später seinen Tribut fordern und sie mit der isolierten Lage und den vielen Stufen in ihrem derzeitigen Eigenheim nicht mehr zurechtkommen wird. Ihre erste Idee war eine Stadtwohnung, diese verwarf sie jedoch schnell wieder: "Die hohen Betriebskosten haben mich abgeschreckt. Und da ich immer in einem eigenen Haus gewohnt habe, konnte ich mich mit dieser Situation absolut nicht anfreunden." Also machte sich Frau Stolz auf die Suche nach einem geeigneten Grundstück, das sie schließlich in Ebenthal fand.

Die Anforderungen waren groß, denn neben einer ruhigen Lage ist auch eine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz essenziell. Nun nennt die pensionierte Buchhalterin einen Bungalow mit stolzen 121,4 Quadratmetern Wohnfläche ihr Eigen. Dass so ein Bungalow ein besseres Ferienhaus mit wenig Platz ist – das ist das zweite Klischee. Denn Frau Stolz' neues Zuhause verfügt über ein Gästezimmer mit eigenem Bad und Dusche – falls einmal eine zweite Person für die Pflege im Haushalt leben muss. Besonderer Wert wurde natürlich auf Barrierefreiheit gelegt – dafür gibt es seit Kurzem sogar eine eigene Förderung.

Wohnbauförderung Journal Wohnbauförderungs-Journal - Margit Strolz - Schwarz Oktober 2018
Nur junge Leute bauen? Von wegen! Pensionistin Margit Stolz vor dem Rohbau ihres neuen Eigenheims. Foto © Markus Traussnig
 

Mit der Kraft der Sonne

Sie wärmt uns nicht nur nach einem langen Winter und sorgt im Sommer für gute Laune und entspannte Nachmittage am See, sie ist auch für den Energieverbrauch im Eigenheim ein Segen: die Sonne. Photovoltaikanlagen machen ihre Energie für den eigenen Haushalt nutzbar und das wollte auch Alexander Umfahrer ausprobieren. Im Juli des Vorjahres ließ er sein Einfamilienhaus deshalb mit einer PV-Anlage nachrüsten. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen, denn Herr Umfahrer kann sich über 80 Prozent Ersparnis freuen. Die Effizienz der Anlage bringt er schnell auf den Punkt: "Bei Tag bringt die Photovoltaikanlage einen Ertrag von bis zu 5 Kilowattstunden, mit dem sämtliche Geräte im Haus betrieben und der Akkuspeicher aufgeladen werden kann. Der Rest wird ins Netz eingespeist."

Der besagte Akkuspeicher wird für den Energiebedarf bei Nacht gebraucht, was einen weiteren angenehmen Nebeneffekt hat. "Es wird nicht einmal die Hälfte der zur Verfügung stehenden Energie verbraucht", freut sich Umfahrer. Sollten Sie sich die Anschaffung einer Photovoltaikanlage überlegen, schlagen erst einmal höhere Kosten zu Buche. Diese können durch entsprechende Förderungen jedoch gedämpft werden.

WBF Wohnbauförderung Umfahrer Feistritz
Freut sich über 80-prozentige Energieersparnis: Familienvater Alexander Umfahrer hat sich eine Photovoltaikanlage montieren lassen. Die Steuerung mittels App ist kinderleicht. Foto © Helmuth Weichselbraun

Power dank Pellets

Sie besitzen bereits ein Haus – vielleicht sogar ein etwas älteres? Dann haben Sie vielleicht eine Ölheizung und überlegen sich den Umstieg auf eine effizientere Heizart. Eine Investition, die gut überlegt sein will, schließlich soll sie sich am Ende auch amortisieren. Da ein Anschluss ans Fernwärmenetz bei ihm nicht möglich war, entschied sich Andreas Mikula schlussendlich für eine Pelletsheizung. Der Tischler legt viel Wert auf Effizienz und Ökologie, wie er selbst betont: "Der umwelttechnische Aspekt, aber auch die Tatsache, dass Holzpellets nahezu CO2-neutral verbrennen, waren für mich entscheidende Fakten beim Heizungstausch."

Als nachhaltige Heizart werden Pellets außerdem häufig gefördert, was auch Mikula seine Entscheidung leichter machte. Nicht zuletzt kann er die Pellets aus heimischer Produktion beziehen und ist nicht mehr vom schwankenden Ölpreis abhängig: "Das Öl wird auf lange Sicht gesehen sicher wieder teurer. Pellets hingegen werden bei uns produziert, was auch versorgungstechnisch wichtig ist." Auch, was Komfort und Bedienung angeht, ist Andreas Mikula von seiner neuen Heizung überzeugt. "Sie braucht kaum mehr Platz als die alte Ölheizung und der unangenehme Heizölgeruch im Keller gehört auch der Vergangenheit an", freut sich der Tischler.

WBF Wohnbauförderung Mikula Arnoldstein
Nachhaltig und lokal: Tischler Andreas Mikula setzt beim Heizen neuerdings auf Pellets. Foto © Helmuth Weichselbraun
 

Großer Traum vom Haus mit kleinem Budget

Spätestens, wenn kleine Füßchen durch die Wohnung trippeln, wird das Eigenheim zum Thema – schließlich soll sich der Nachwuchs nicht nur über genügend Platz, sondern idealerweise auch über einen eigenen Garten zum Austoben freuen. So auch bei Markus Gugganig aus Laas. Zusammen mit seiner Frau Stefanie und Töchterchen Laura-Sophie lebte der Familienvater in einer Genossenschaftswohnung. "Die finanziellen Mittel sind natürlich beschränkt", räumt Gugganig ein. Dennoch will er auf den Traum vom Eigenheim nicht verzichten und kann dafür einen bereits im Familienbesitz befindlichen Grund nutzen.

Gleichzeitig werden Jungfamilien mit Bauvorhaben häufig gefördert, ebenso Bauprojekte in strukturschwachen, ländlichen Gebieten. Beides konnte Familie Gugganig für sich nutzen und ihre finanzielle Belastung mildern. Ein ganz besonderes Geschenk war das erste Weihnachtsfest im neuen Haus, und auch für das neue Jahr hat sich Andreas Gugganig viel vorgenommen: "Die Errichtung des Nebengebäudes inklusive Carport wird noch dieses Jahr umgesetzt. Und natürlich ist auch noch die Gestaltung der Außenanlagen ein Thema."

WBF Wohnbauförderung Markus Gugganig mit Vater Flattach
Markus Gugganig konnte Förderungen nutzen und sich so den Traum vom Familienhaus erfüllen. Foto © Helmuth Weichselbraun

Sie wollen bauen oder sanieren?

Dank unterschiedlicher Förderungen können Sie jede Menge sparen. Hier finden Sie alle Infos zur Wohnbauförderung!

 

Entstanden in Kooperation mit dem Amt der Kärntner Landesregierung.  

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