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Graz

Blumenschmuck 2011

Im Kampf um jede Blüte

Das ganze Land blüht farbenprächtig auf. Selbst drei von Unwettern schwer getroffene Orte geben im Rennen um die Blumenkronen nicht auf.

 

Das ganze Land blüht. An sich ist das in der Steiermark, dem österreichischen Blumenland Nummer eins, längst keine Überraschung mehr. Beim genaueren Blick auf die Teilnehmer des 52. Landesblumenschmuckbewerbs ist die Pracht im Land aber alles andere als selbstverständlich. Die drei von Unwettern schwer gebeutelten Gemeinden Krakaudorf, Oberwölz und St. Lorenzen im Mürztal haben nach den schweren Schäden in den Orten ihre Teilnahme nicht zurückgezogen. Das lässt nun sogar die Bewerb-Profis staunen.

"Ich bin selbst total erstaunt. Es ist ein Wahnsinn, wie die Einwohner kämpfen", erklärt Blumenschmuck-Geschäftsführerin Renate Jausner-Zotter. Direkt nach den Überschwemmungen wurde in Oberwölz schon wieder gegartelt, beschädigte Pflanzen wurden durch neue ersetzt. "Die Blumenfreunde haben einfach die Hoffnung, dass das Wetter in den nächsten Wochen hält. Unsere Jury wird sich das Ergebnis ihrer Arbeit in der ersten Augustwoche noch einmal anschauen", so Jausner-Zotter weiter.

Ansonsten ist beim großen Wettgarteln alles im grünen Bereich. In einigen Bezirken wurden die Wertungsfahrten der drei Juryteams bereits abgeschlossen. Diese Woche liegen Weiz, Hartberg und Voitsberg auf der Route der strengen Adleraugen. Läuft alles planmäßig, kann der öffentliche Bewerb in den nächsten Tagen abgeschlossen werden. Eines lässt die Jury aber schon vorab durchsickern: Abgesehen von den schon wieder behobenen Problemen in den Unwetter-Regionen wachse und gedeihe das Land seit dem Frühjahr prächtig.

Begehrte "Floras"

Neu ist heuer, dass im öffentlichen Bewerb erstmals "Floras" vergeben werden. Die neue Auszeichnungsart, die mit den Sternen in der Hotellerie vergleichbar ist, hat neue Gemeinden auf die floralen Festspiele aufmerksam gemacht. "Man merkt, dass die Floras gut angenommen werden. Das freut uns natürlich enorm", bilanziert die Geschäftsführerin weiter.

Spannend bleibt es aber dennoch. Erst beim großen Finale, der Siegerehrung am 1. September in Fernitz bei Graz, werden alle Sieger im öffentlichen und privaten Bewerb feststehen.

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