Globaler VergleichSchweiz ist Innovationsweltmeister - Österreich auf Platz 20

Was Innovationen angeht, ist die Schweiz Weltmeister - und dies bereits zum siebenten Mal in Folge. Österreich liegt auf Platz 20.

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Laut dem Globalen Innovationsindex der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO), der Cornell University und der französischen Wirtschaftsuniversität Insead ist die Schweiz besonders stark im Innovations-Output sowie in der Generierung und Verbreitung von Wissen. Schwächer seien in der Schweiz etwa die Online-Dienstleistungen der Regierung, der Import von Hochtechnologie oder die Leichtigkeit, ein Unternehmen zu gründen, heißt es.

Die weiteren Spitzenränge belegen Schweden, Holland, die USA und das Vereinigte Königreich. Österreich liegt im Globalen Innovationsindex der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO), der Cornell University und der französischen Wirtschaftsuniversität Insead wieder auf Platz 20.

Österreich punktet vor allem mit dem stabilen politischen und regulatorischen Umfeld, hoher Rechtssicherheit sowie mit gut ausgebildetem Personal und den relativ hohen Forschungsausgaben gemessen an der gesamten Wirtschaftsleistung. Auch die Online-Dienstleistungen der Regierung werden gut bewertet.

 

Globaler Innovationsindex 2017
Globaler Innovationsindex 2017 Foto © (c) APA

Eher schwächer schneidet Österreich hingegen bei der Entwicklung der Märkte ab, etwa beim Zugang zu Krediten oder dem Schutz von Minderheitsinvestoren. Beim Innovationsoutput ist Österreich gemessen an der Spitzengruppe eher schwach.

Befragungen in 130 Ländern

15 der Top 25 Weltwirtschaften sind laut Studie in Europa angesiedelt. Europa sei insbesondere stark in den Bereichen Humankapital und Forschung, Infrastruktur und dem hohen Entwicklungsstand seiner Unternehmen, schreiben die Forscher.

Die USA, die dieses Jahr den vierten Rang belegen, können unter anderem von ihren hoch entwickelten Finanzmärkten profitieren. Aber auch mit ihren "hochwertigen Universitäten und Unternehmen" können sie glänzen.

Für die zehnte Auflage der Studie wurden in rund 130 Ländern Befragungen durchgeführt, wobei Dutzende Schlüsselzahlen, wie Patentanmeldungen oder Bildungsausgaben, verwendet wurden.

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