aws-FördervergabeStaatsanwaltschaft ermittelt gegen Hammerschmid

Es geht um die Vergabe von Förderkrediten als damalige Abteilungsleiterin der staatlichen Förderbank aws (Austria Wirtschaftsservice). Die Ermittlungen befinden sich in der Anfangsphase.

Ministerin Hammerschmid
Ministerin Hammerschmid © Wien
 

Die Wirtschafts- und Korruptions-Staatsanwaltschaft (WKStA) ermittelt gegen Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) wegen des Verdachts der Untreue. Konkret geht es um die Vergabe von Förderkrediten als damalige Abteilungsleiterin der staatlichen Förderbank aws (Austria Wirtschaftsservice), berichtete die "Krone" am Samstag online. Die WKStA bestätigte die Ermittlungen gegenüber der APA.

Sowohl gegen Hammerschmid als auch gegen zwei weitere Verdächtige werde ermittelt, hieß es aus der Wirtschafts- und Korruptions-Staatsanwaltschaft (WKStA). Im Bildungsministerium bestätigte man ebenfalls die Ermittlungen, jedoch seien die Behörden an die jetzige Ministerin noch nicht herangetreten. Weiters wollte man dort die Causa nicht kommentieren. Hammerschmid leitete bei aws von 2003 bis 2010 den Bereich Technologie und Innovation und fungierte als Gesamtprokuristin.

Den Ermittlungen könnte als Basis ein vertraulicher Revisionsbericht dienen, wonach Millionendarlehen womöglich unsauber an konkursreife Firmen vergeben worden sein sollen. Nachdem die Behörden die Unterlagen erhalten haben, müssen diese nun den Sachverhalt prüfen. Die Ermittlungen befinden sich erst in der Anfangsphase.

Kommentare (7)

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Adler48
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SPÖ Staatsmacht!

Dieser Fall zeigt wieder mal, wenn man genug Links orientiert ist, gibt es bei solchen Delikten keine Meldung im ORF und es wird mit höchster Wahrscheinlichkeit auch keine Untersuchung des Staatsanwaltes geben? Wetten?

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Herzilein1103
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Rücktritt????

Wäre in jedem Land der zivilisierten Welt eine Selbstverständlichkeit.

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Spitzer Walter
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Ein

Minister kann bei uns nur sehr schwer zurücktreten, weil der nächste, der auf seinen Posten wartet, so dicht hinter ihm steht.

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furki
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Wieder so eine "Powerfrau".

Schwierigkeiten über Schwierigkeiten mit den Politikerinnen, in der SPÖ und den Grünen. Das ist keine "lustige" Politik mehr.Warum drängen sich immer mehr Frauen vor, und wo sind die Männer....

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sapientia
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furki, die Männer, welche offensichtlich von Ihnen bevorzugt und für

der Frau Minister vorgeworfene Taten als unverdächtig angesehen werden, befinden sich tatsächlich im Gericht und sitzen vor ihrem/er Richter/in ;-)

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notnaa
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Liebe/er sapientia

weiß nicht wie alt sie sind, aber wen man bedenkt da hat es mal einen Konsum, Bawag, Vöst, Steyer, Gewerkschaft, Puch, Junior Werke, gegeben das waren ja alles sozialistische Betriebe, ein Herr von der Gewerkschaft rennt noch immer mit Fußfessel umher glaub ich halt, an die will wein roter erinnert werden, aber die gab es mal, wieviel wurden damals verurteilt, bitte immer an die eigene Vergangenheit denken bevor man mit dem Finger auf andere zeigt, schönen Nachmittag noch.

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max13
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Lustig aber verurteilt werden blaue Gauner.

🤑

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