BergbahnenNassfeld: Nun Gespräche oder Gericht

Nach Veto Arnold Puchers kommt Verkauf der Heta-Anteile am Nassfeld an Gailtaler Bieter ans Firmenbuchgericht, außer es gibt eine Einigung in Gesprächen, die Max Rauscher in den kommenden zwei Wochen erreichen will.

Hoch schwebt die Millenniumsbahn über dem Nassfeld mit dem Chaletdorf
© Winkler
 

Nassfeld-Pionier Arnold Pucher hat am Freitag erwartungsgemäß sein Veto gegen den Verkauf der Heta-Anteile am Nassfeld an die Gailtaler Bieter um Herbert Waldner und Friedl Seiwald eingelegt. In der Hauptversammlung hatten seitens des Landes Horst Felsner und Reinhard Zechner für den von Heta-Vertreter Mario Deliner beantragten Verkauf gestimmt. Die Gailtaler Bieter hatten dem Vernehmen nach 500.000 Euro mehr geboten als der slowakische Investor Igor Rattaj.

Nun geht das Protokoll des gescheiterten Verkaufs an das Firmenbuchgericht in Klagenfurt. Bei diesem kann die Heta ein Außerstreitverfahren beantragen. Das Gericht befragt dann dazu den Vorstand der Bergbahnen Nassfeld Pramollo AG, Christian Krisper. Gegen einen Entscheid des Gerichts könnten Aktionäre Rechtsmittel ergreifen, ein Verfahren könnte dauern.

Aufsichtsratschef Max Rauscher will die Zeit über Ostern zu Gesprächen nutzen, um eine Einigung aller Interessenten herbeizuführen. Denkbar wäre, dass Waldner & Co die Heta-Anteile am Nassfeld kaufen und Rattaj die 33,3 Prozent des Landes. Letztendes hat Landeshauptmann Peter Kaiser eine Einigung in der Hand.

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Danke für Ihr Verständnis.

dude
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Da hoffe ich wohl sehr,

daß das Land diese Goldgrube, die die Naßfeld Bergbahnen durchaus sind, nicht aus der Hand gibt! Insbesondere deshalb, weil dort ja auch sehr viel öffentliche Subventionen drinnen stecken, also unser aller Geld!

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