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Hypo Alpe Adria

Notverstaatlichung auf Kosten der Steuerzahler?

Laut Hypo-Chef Kranebitter könnten Österreichs Steuerzahler auf einem Teil der Kosten der Notverstaatlichung der Hypo Alpa Adria Bank sitzen bleiben. "Wichtig dass Haftungen nicht schlagend werden".

© Weichselbraun/Fotolia
 

Der Vorstandschef der notverstaatlichten Hypo Alpe Adria Bank, Gottwald Kranebitter, zweifelt offenbar selbst daran, dass die Bank die Geldspritzen von Republik Österreich und Land Kärnten zurückzahlen wird können. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "profil" (vorab) erklärt er, vordringlich sei es, dass "die Haftungen des Landes Kärnten und des Bundes nicht schlagend werden". Als Kaufpreis für die Hypo Österreich nannte Kranebitter 140 Mio. Euro, das entspricht dem Buchwert des Eigenkapitals.

Zu den Staatshilfen in der Höhe von rund 1,5 Mrd. Euro und deren Rückführung meinte Kranebitter, die Hypo müsse bis 2017 öffentlich garantierte Finanzierungen von insgesamt 20 Mrd. Euro zurückzahlen. "Erst danach stellt sich die Frage, wie viel die öffentliche Hand von ihren eingesetzten Geldern zurückbekommt." Das Ziel sei es, möglichst viel davon wieder hereinzuspielen. Man wolle ja die "drei guten Einheiten Österreich, Italien und Südosteuropa" in den nächsten Jahren veräußern. Zugleich soll der Abbau der Altlasten vorangetrieben werden, Kranebitter hofft dabei auf "Rückenwind in den Märkten".

Zum Verkaufsprozess für die Hypo Österreich sagte Kranebitter, man wolle zwar zügig verkaufen, aber "eine Wettbewerbssituation schaffen", denn das tue dem Preis gut. Derzeit würden "Vorsondierungen" erfolgen, man gehe erst in den offiziellen Verkaufsprozess, "wenn wir uns sicher sind, dass ein Verkauf auch gelingen kann".

Zerschlagung

Die Zerschlagung der Bank entspreche "den Vorgaben der EU und der Republik an den Vorstand und Aufsichtsrat", unterstrich der Vorstandsvorsitzende, der seit einem Jahr im Amt ist.

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