GehaltsstreitSlowenien: Öffentlicher Dienst weitet Proteste aus

9000 Polizisten traten am Montag in Slowenien in einen unbefristeten Streik. Am Dienstag folgen Beschäftigte im Gesundheitsbereich.

© Fotolia/Jerome Dancette
 

Mit einem Streik der Polizeibeamten hat am Montag in Slowenien die Protestwelle im öffentlichen Dienst begonnen. Am Dienstag werden die Krankenpfleger und andere Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegewesen die Arbeit niederlegen, einen Tag später dann die Lehrer.

Rund 9.000 Polizeibeamte und andere Beschäftigte im Innenministerium traten am Montag in einen unbefristeten Streik, in dem ihre Streikaktivitäten jedoch gesetzlich begrenzt sind. Die beiden Polizeigewerkschaften haben vor dem Regierungsgebäude einen lautstarken Protest veranstaltet, wie die Medien berichteten.

Der letzte Polizistenstreik, der vom November 2015 bis Juni 2016 dauerte, endete mit einer Gehaltserhöhung. Nun beklagen die Gewerkschaften, die Regierung hätte mit späteren Tarifvereinbarungen für andere Beschäftigte im öffentlichen Dienst die errungenen Gehaltserhöhungen wieder zerstört.

Am Dienstag folgen dann die Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen mit einem zweistündigen Warnstreik. Rund 10.000 bis 15.000 Personen werden sich Berichten zufolge an der Arbeitsniederlegung beteiligen.

Am Mittwoch bleiben die öffentlichen Kindergärten und Schulen wegen des Lehrerstreiks geschlossen. Rund 37.000 Lehrkräfte sollen an diesem Tag für höhere Gehälter streiken. Die Lehrergewerkschaft kündigte dazu für Mittwochmittag eine große Protestkundgebung auf dem Laibacher Kongressplatz an.

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