Agrarmesse So sieht der Bauernhof der Zukunft aus

322 Aussteller aus neun Nationen präsentieren sich auf der Agrarmesse, die von Freitag bis Sonntag in Klagenfurt stattfindet. Zu sehen: Roboter, Sensoren, Futterautomaten, GPS-gesteuerte Traktoren und Drohnen.

Drohne auf der Agrarmesse in Klagenfurt (2016)
Drohne auf der Agrarmesse in Klagenfurt (2016) © KLZ/Helmuth Weichselbraun
 

Selbstfahrende Maschinen ernten das Getreide und düngen. Drohnen bekämpfen Unkraut und tierische Schädlinge. Hühnereier werden automatisch sortiert. Ein Chip im Ohr bemerkt, dass eine Kuh brünstig ist. Aber was tun Bäuerin und Bauer?

Auf der Agrarmesse, die von 12. bis 14. Jänner in Klagenfurt stattfindet, geht es um nichts weniger als den Bauernhof der Zukunft. Datenmanagement, vernetzte Maschinen, überhaupt die Digitalisierung in der Landwirtschaft stehen im Fokus. 322 Aussteller aus neun Nationen sind da. Saatgut, Bio-Dünger, Melkroboter, Riesen-Traktoren, Drohnen und Güllefässer sind ausgestellt.

Klagenfurt: Agrarmesse eröffnet

Erster Auftritt "daham": die neue Ministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, Elisabeth Köstinger (VP)

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Von links: Agrarlandesrat Christian Benger (VP), Hermann Schultes, Präsident der Landwirtschaftskammer Oberösterreich und Johann Mößler, Präsident der Kärntner Landwirtschaftskammer

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Messepräsidentin und Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SP) begrüßte die Gäste

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Chorleiterin Hedi Pressegger kam mit einer stimmgewaltigen Kleingruppe des Grenzlandchor Arnoldstein.

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Landwirtschaftskammer-Präsident Johann Mößler

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Moderator Seppi Rukavina

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Franz Titschenbacher, Präsident der Landwirtschaftskammer Steiermark

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Landesrat Christian Benger (VP)

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Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner (SP)

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Raphael Urf und Robert Schöttl vom Klagenfurter Start-up Copter Log, das agrarische Dienstleistungen mit Drohnen anbietet.

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Helmut Laure aus St. Paul/Lavanttal und Michael Wurzer, Vertreibsleiter der Firma Gea, bieten einen Melkroboter namens "Mono-Box" an, denn man über App überwachen kann.

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Thomas Gruber (Kerbl Austria Handels GembH aus Poggersdorf) bietet Stall-Kameras an, mit denen man Kühe via Internet überwachen und beobachten kann.

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Andreas Prankl, Geschäftsführer des niederösterreichischen Start-ups Farmdok, bietet Smart-Farming-Lösungen zur Vereinfachung von Planung in der Landwirtschaft an. 

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2018 ist für Raiffeisen ein Jubiläumsjahr, denn es jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Das wird auch auf der Agrarmesse gefeiert.

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Hardi Schaarschmidt, Bianca Jacobi und ihr Border Collie zeigen im Freigelände, wie man Schafe hütet

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Elmar Stumpf samt jungen Interessenten mit dem Rolls Royce unter den Traktoren: dem Fendt X1000, dem größten Standardtraktor, den es gibt.

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Die Lavanttalerin Annemarie Malatschnig verkauft auf der Messe Bio-Schnäpse, Bio-Liköre und Bio-Marmeladen - ohne Gelierzucker.

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Margot Wieser von Biohof Malle in Ludmannsdorf macht köstliche Bio-Burger vom Gallowayrind, einer schottischen Hochlandrinderrasse.

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Roland Mutter aus Viktring gestaltet bzw. erneuert Bildstöcke quer durch Kärnten und sagt: "Zwei Drittel von ihnen sind im Besitz von Landwirten."

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Mit der Agrarmesse starten die Kärntner Messen ins Jahr 2018, in dem sie insgesamt elf eigene Messen und fünf Gastausstellungen plant. Messe-Geschäftsführer Erich Hallegger peilt mit seinem Team einen Umsatz von 8,3 Millionen Euro und 1,1 Millionen Euro Cashflow an. 

Kommentare (1)

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CuiBono
1
3
Lesenswert?

Schön, immer mehr vom Alten

und alle bekannten und neu auftretenden Spieler spielen mit.

Digitalisierung, Satellitennavi, Drohnenaufklärung von Unkraut und computergesteuerte Niederspritzung dieses, SatNav-Automatiksteuerung am selbstverständlich größeren Traktor als der Nachbar, Traktor reicht für US-Verhältnisse, kann auf unseren kleinen Äckern grad noch wenden, scheissegal, was sein muss, muss sein.

Es freut sich das Nebenerwerbsbäuerlein (das ohne implantierte Chips ((wem eigentlich?)) nicht mehr weiss, wann die Tiere empfängnissbereit bzw. schlachtreif sind).
Es freut sich die Industrie.
Es freut sich die Bauernvertretung.
Es freuen sich die Giebelkreuzler, die das alles gerne finanzieren.
Nicht zuletzt freut sich der (aus dem gleichen Stall stammende) Messedirektor.
Und n-a-t-ü-r-l-i-c-h die Politik, die sich wieder einmal im Scheinwerferlicht dämlichster Berichterstattung sonnen - sprich prostituieren - durfte.

Ab in die Zukunft!

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