Innovative TherapieTyromotion: Großer Schritt für den Grazer Weltmarktführer

Nun bietet der Reha-Experte auch ein Gerät für untere Extremitäten an: Tyromotion bringt das erste Gerät für Gang-Rehabilitation auf den Markt und wälzt große Umsatzziele.

Tyromotion-Chefs David Ram und Alexander Kollreider
Tyromotion-Chefs David Ram und Alexander Kollreider © Tyromotion
 

Modernste Sensorik in der Bewegungsanalyse, gewiefte Robotik für die Bewegungstherapie und videospielbasierte Anwendungen, die Rehabilitation ein wenig Leichtigkeit einhauchen sollen.

Das sind bekannte Zutaten, die man mit den Grazer Rehabilitationsexperten von Tyromotion in Verbindung bringt. Was nun aber völlig neu ist: Mit „Omego“ bringt Tyromotion erstmals ein Produkt für die Therapie von unteren Extremitäten auf den Markt.

„Mit diesem Gerät schließen wir eine Lücke für Menschen, die nicht oder noch nicht mit herkömmlichen Gangrobotern therapiert werden können“, heißt es dazu von den beiden Geschäftsführern Alexander Kollreider und David Ram. Ziel sei es, die Gehfähigkeit der Patienten - etwa nach Schlaganfällen oder einer Querschnittslähmung - im Vergleich zu einer herkömmlichen Therapie in kürzerer Zeit deutlich zu verbessern. Omego fungiert dabei gewissermaßen als Universalgenie, das gleichsam zum Fußheben, Pressen, Steppen oder Radeln dient.

Ausbau vorwiegend am Standort Graz

Das Gerät selbst soll außerdem nur der erste Schritt sein, bis Ende des nächsten Jahres will Tyromotion in der Serie insgesamt sechs Produkte vorstellen.

Gleichzeitig setzt sich das 2007 gegründete Unternehmen auch wirtschaftlich ambitionierte Ziele: Tyromotion peilt bis 2020 eine Vervierfachung des Umsatzes an, gelingen soll das durch Forcieren der „Wachstumsmärkte USA und China“.

Der Weltmarktführer

20 Prozent des Umsatzes investiert Tyromotion in neuartige Technologien und Therapieformen. Bei roboter- und computergestützten Therapiegeräten gilt das Unternehmen heute als Weltmarktführer.

Auch auf Produktseite will der Therapiespezialist, bei dem seit 2016 die deutsche Beteiligungsgesellschaft SHS als Kapitalgeber mit an Bord ist, das Tempo erhöhen. „Jährlich“, so heißt es aus dem Unternehmen, sind „Einführungen weiterer Neuheiten geplant“. Der Ausbau soll vorwiegend am Standort Graz stattfinden, einige kleinere Niederlassungen könnten aber auch in wichtigen Märkten dazukommen.

Was zudem in Planung ist: Portable, einfach zu bedienende Therapiegeräte, die von Patienten zu Hause verwendet werden können. Getestet werden in diesem Zusammenhang von Tyromotion aktuell etwa Virtual-Reality-Brillen.

Tyromotion-Therapiegerät "Omego"
Tyromotion-Therapiegerät "Omego" Foto © Tyromotion

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