NEFZ vs. Straße Hersteller mit starken Abweichungen

Jeder Autofahrer kennt das. Der reale Spritverbrauch weicht von den Angaben im Zulassungsschein ab. Bei diesen zehn Herstellern war der Unterschied laut der Organisation Transport & Environment im Jahr 2016 am höchsten.

Mercedes

Im Schnitt weichen die Abgaben des NEFZ-Tests bei Mercedes 54 Prozent vom Realverbrauch ab. Vor allem die A-Klasse und die E-Klasse verhageln Mercedes die Statistik.

APA/EPA/BOB RIHA JR

Audi

Manipulation ist beim VW-Konzern seit Jahren ein Thema. Auch der Spritverbrauch stimmt nicht immer mit der Realität überein. Allerdings werden hier legale Schlupflöcher im NEFZ-Test genutzt. Bei Audi führt das zu einer Abweichung von durchschnittlich 49 Prozent.

APA/AFP/THOMAS KIENZLE

Smart

Der Daimlerkonzern belegt hat gleich zwei Stockerlplätze. Denn auch beim Kleinwagen Smart stimmen die Werte aus dem NEFZ gar nicht mit dem realen Verbrauch überein. Der Unterschied beträgt 49 Prozent.

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Volvo

Bis 2021 will Volvo bei allen Neuwagen zumindest einen Hybridantrieb anbieten. Das ist auch dringend nötig, denn beim Spritverbrauch erreicht der Autobauer nur dank legaler Schlupflöcher akzeptable Werte. Im Schnitt liegt die Abweichung bei 47 Prozent.

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Peugeot

Der französische PSA-Konzern (Peugeot, Citroen, Opel) hat inzwischen auf die Kritik an den Verbrauchsangaben reagiert und testet unter Straßenbedingungen. Die Technologie dafür wurde unter anderem in Graz entwickelt. Die neuen Tests sind auch nötig, denn mit 45 Prozent Abweichung liegt Peugeot auf Platz fünf der Spritverbrauch-Beschöniger.

Groupe PSA

Mini

Ebenfalls 45 Prozent mehr als mittels NEFZ getestet, verbrauchen die Autos von Mini.

AP

BMW

Neben dem Mini hat auch die Hauptmarke des BMW-Konzers Probleme mit der korrekten Angabe des Spritverbrauchs. Vor allem die 5er-Serie hat im Straßenverkehr massive Abweichungen zum NEFZ. Im Schnitt kommt BMW auf eine Abweichung von 43 Prozent.

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Toyota

Mit seinen Hybrid-Autos hat sich Toyota das Image eines sparsamen Herstellers erarbeitet. Leider entsprechen die Verbrauchswerte im NEFZ jenen unter Realbedingungen gar nicht. Vor allem der Kleinwagen Aygo sorgt für eine durchschnittliche Abweichung von 43 Prozent.

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Ford

Der US-Hersteller Ford steht nicht gerade für spritsparende Autos. Dennoch stimmen die offiziellen Angaben zum Verbrauch nicht mit der Realität überein. Abweichung: 42 Prozent.

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Nissan

In Japan wurde nachgewiesen, dass Nissan die Verbrauchswerte manipuliert hat. In Europa nutzt der Hersteller die Schlupflöcher im NEFZ. Die Abweichung zwischen Herstellerangaben und Realität weichen im Schnitt um 41 Prozent ab. Mehr Infos gibt es in der Studie von Transport&Environment.

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feiertag46
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Schlechter kann man einen Artikel nicht recherieren und so wird er manipulierend

@Toyota: Mit seinen Hybrid-Autos hat sich Toyota das Image eines sparsamen Herstellers erarbeitet. Beim Aygo weichen sie aber 43% von den Realbedingungen ab. Liebe Kleine Zeitung Redaktion: Es gibt aber keinen Toyota Aygo Hybrid in Europa.
@Mercedes A&E Klasse: +54% heißt für einen modernen E220D BlueTec statt den angegeben 6L -> 9,24L Das habe ich noch nie geschafft, weder in der Stadt noch bei schnellen Autobahnfahrten. Ganz im Gegenteil, bei einer Fahrweise die etwa den NEFZ Testbedingungen entspricht, kommen die Verbrauchswerte sehr genau hin.

Ich halte diesen Kleine Zeitung Artikel für sehr fragwürdig.

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DukeNude
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Bei mir kommts drauf an, wie und wo ich fahre

BMW 525d, Schnitt über mehrere Jahre mit Stadt und Autobahn in ähnlichem Verhältnis laut Aufzeichnungen der Rechnungen für Fahrtenbuch: 8,9 Liter. Und da bin ich eigentlich immer der Schnellste auf der Autobahn. Habs auch mal mit den Tempolimits und bewusst sparsamer Fahrweise in der Stadt probiert, da sind sogar 6,9 Liter möglich gewesen. Die Wahrheit bei den Tests wird irgendwo in der Mitte liegen.

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Kristianjarnig
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Hmm, da fragt man oft wie dann die "Gegentests" gemacht wurden.

Beispiel: Meine 2001er E-Klasse braucht im Schnitt zwischen 5 und 6 Liter(220 CDI) bei normaler Fahrweise.
Bei Fahrten auf deutschen Autobahnen(vor langer Zeit) und doch einige km mit fast maximal möglicher Geschwindigkeit(etwa 210km/h mit dem 220er) war der Verbrauch zwischen 8 und 10 Litern was ich durchaus für nicht durstig halte.

3er BMW Touring(2011er Modell, 2 Liter Diesel, 184 PS, X-Drive der sogar laut BMW Broschüre gut 1 Liter mehr verbraucht als sein 2 Rad "Bruder"), mit teilweise doch hohen Geschwindigkeiten auf Autobahnen und dann wieder normales fahren auf Bundesstraßen(wobei ich meine Autos nie wirklich "bummelnd" bewege) komme ich auf einen Durchschnittsverbrauch von etwas über 7 Liter über eine mehrere 1000km (ca.6000) gehende Meßstrecke.

Ich erinnere mich dunkel das die BMW Broschüre für dieses Modell von etwa 5 Liter warb. Wobei das der niedrigste Verbrauch auf Freilandstraßen mit 90 km/h ist. Ich denke den Wert kann man erreichen sofern man diese Geschwindigkeit hält(mache ich ehrlich gesagt nicht).

Man muß einfach etwas realistisch denken welche Leistung das Auto hat und welches Gewicht. Dann kombiniert man das mit seiner eigenen Fahrweise und man kann sich schon denken wo der eigene Durchschnittsverbrauch liegen wird.
Einzige die Stop and Go Angaben liegen in jedem Werbeheft falsch, im Stadverkehr säuft nun mal jedes Auto in klassischer Bauweise/Motorisierung. Da kann man realsistisch bei einem 2 Liter Diesel von 8-10 Liter Verbrauch ausgehen.

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Redridinghood
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der X1 meins Vaters (68J)

braucht zwischen 8-11L 2.0l MY 15, Diesel mit 190Ps und allrad und automatic

Werkangabe 4,8L

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Kristianjarnig
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@Redridinghood

Komisch. Ich fahre den selben Diesel(nur den Vorgänger mit 184 PS) und komme bestensfalls bei 200 auf der (deutschen) Autobahn in die Nähe von 11 Liter Durchschnitt. Defintiv was defekt an dem Motor Ihres Vaters.

Wie gesagt, ich fahre mit 7,3-7,5 Durchschnitt mit X-Drive(und 6 Gang Automatik)wobei teilweise doch einige schnelle Autobahnpassagen(und einige gemütliche "Rollpassagen" auch) drin sind.

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Ifrogmi
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die aufzeichnungen meines navis belegen...

... hieb- und stichfest, dass in graz das verhältnis fahr- zu stehzeit bei 1 : 2 liegt.

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Redridinghood
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wir hatten eine A250 mit 211Ps

meine Frau fuhr ihn mit 6.5L Werkangabe war 6.6L
ich für Strecke mit 8l und wenn man ihn trat waren über 12L auch drin!

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Sepp57
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Beim BMW i8

steht auf der Webseite immer noch groß "2,1 Liter", was den Verbrauch auf 100 km bezeichnen soll. Und was eine glatte Lüge ist, bzw. völlig unrealistisch. Wenn man mit dem Auto von Graz nach etwa München fährt, geht es nicht unter 8 Liter.
Diese "Norm"-Angaben sind sinnlos . . .

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duesentrieb1
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Alles Schwachsinn

Ich selbst fahre einen Mercedes und da stimmen die Werksangaben mit der Realität so ziemlich überein. 5,5 Liter/100 km sagt Mercedes, 5,6 fahre ich. Also was soll der Blödsinn

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Sepp57
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Was Sie da ablesen,

ist vermutlich die Verbrauchsanzeige vom Bordcomputer. Diese ist ebenso manipuliert.
Sie müssen die Liter nehmen, die Sie etwa in einem Monat an der Tankstelle tanken. Und auf die gefahrenen Kilometer umrechnen . . .

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fred4711
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5,6 mit einem benz...

schiebt da jemand das Auto die letzten 40 km?

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