Apple-Keynote 2017Apple präsentiert sein neues iPhone X

In seinem neuen Campus in Cupertino präsentierte Apple sein neues iPhone. Zwei Modelle tragen den Namen iPhone 8 und 8+. Das neue Spitzengerät ist das iPhone X.

Tim Cook am Ende der Keynote
Tim Cook am Ende der Keynote © 
 

 

20.50 Uhr: Zum Abschluss fasst Tim Cook die Keynote zusammen. Eine neue Apple Watch, Apple TV 4K, iPhone 8 und 8+ und als Highlight das iPhone X. Zum Abschied bedankt er sich bei den Apple-Mitarbeitern und bittet die geladenen Journalisten in die Hands-on-Area, wo sie die neuen Geräte ausprobieren können.

20.50 Uhr: Zu den Zahlen. Das iPhone X gibt es mit 64 und 256 Gigabyte. Es wird ab 999 US-Dollar zu haben sein. Vorbestellungen sind ab dem 27. Oktober möglich. Auslieferungen starten am 3. November.

20.45 Uhr: Philip Schiller ist zurück. Die Kamera ähnelt jener des iPhone 8. Allerdings hat es einen Stabilisator für beide Module der Dual-Kamera. Auch der Blitz ist besser. Durch die 3-D-Sensoren wird die Frontkamera deutlich aufgewertet. Die Selfies werden deutlich besser. Natürlich gibt es im iPhone X alle Features des iPhone 8. Aktuell wird auch an einem Gerät gearbeitet, mit der man mehrere Geräte gleichzeitig kabellos laden kann. Allerdings wird es diese Möglichkeit erst in einem Jahr geben.

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20.35 Uhr: Craig Federighi beschreibt die Funktionen des iPhone X genauer. Die Swipe-Bewegung nach oben ist die wichtigste Bewegung. Sie aktiviert das Gerät und man kann so zwischen den Apps wechseln. Mit einem Swipe nach unten - bekannt von Android-Geräten - kommt man in das Kontroll-Center des iPhone X. Das Entsperren Geräts mit FaceId hat ein nettes Zusatzfeature. Wenn man das Gerät nicht ansieht, lässt es sich nicht entsperren. Auch Snapchat funktioniert durch den 3-D-Sensor viel besser. Das Gesicht muss nicht erst erkannt werden, sondern die Filter können sofort verwendet werden.

20.30 Uhr: Philip Schiller betont die Sicherheit der FaceID. Die Chance, dass ein Fremder das Telefon entsperrt, liegt bei 1 zu einer Million. FaceID funktioniert mit Apple Pay und weiteren Apps, die bisher schon  TouchID verwendet haben.

Natürlich darf auch der Spaß nicht fehlen. Die 3-D-Sensoren machen es möglich, durch die eigene Mimik Emojis zu animieren. Die Funktion direkt in Messenger-Apps verwendet werden.

20.25 Uhr: Das durchgehende Display hat die Frage aufgeworfen, was mit dem Homebutton passiert. Beim iPhone X reicht eine Wischbewegung nach oben. Siri lässt sich über den Einschalt-Button ansteuern. Statt mit dem Fingerabdruck wird das iPhone X entsperrt, in dem es das Gesicht scannt. Philip Schiller nennt es "FaceID". Alle nötigen Sensoren sind in einer kleinen Leiste am oberen Bereich des Bildschirms angebracht. Um die vielen Informationen zu verarbeiten, wurde beim iPhone X eine A11 Bionic "Neural Engine" verbaut. Damit sind Prozessoren gemeint, welche die Struktur des Gehirns imitieren. Durch diesen Prozessor kann das Gerät das Gesichts zweifelsfrei erkennen. Es kann nicht durch Fotografien oder Masken getäuscht werden. Die nötigen Infos werden am iPhone X verarbeitet und nicht zu einem Server geschickt.

 

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20.20 Uhr: Tim Cook ist zurück und sagt, "wir haben da noch mehr". Er wird dramatisch. Es ginge um die Zukunft der Technologie und des Smartphones. Es ist das iPhone X. Philip Schiller kommt zurück und beschreibt die Details. Der Bildschirm reicht bis an den Rand. Verwendet wird ein sogenanntes Super-Retina-Display mit einer Auflösung von 458 ppi. Es verwendet ein Oled-Display. Das Super-Retina-Display soll dabei die Mankos der Oled-Technologie wettmachen. 

20.15 Uhr: Ähnlich wie bei anderen Geräten ist es nun möglich, das iPhone 8 und 8+ ohne Kabel zu laden. Verwendet wird der Standard Qi. Dementsprechend gibt es mehrere Anbieter von Ladestationen. Die Geräte gibt es mit 64 und 256 Gigabyte. Das iPhone 8 soll 699 US-Dollar kosten, das 8+ kostet 100 US-Dollar mehr. 

20.10 Uhr: Die Videos werden ebenfalls verbessert. Der Grafikchip analysiert laufend die Videobilder und versucht so die Bewegung des Nutzers vorherzusehen, um die Kamera richtig zu kalibrieren. Eine weitere wichtige Anwendung der Kamera ist Augmented-Reality (AR). So kann man während eines Baseball-Spiels, das iPhone herausholen um aktuelle Statistiken im Spielfeld anzuzeigen. Natürlich gibt es auch AR-Spiele.

19.55 Uhr: Tim Cook ist zurück. Und nun endlich geht es um das iPhone. Zu erst geht es um das iPhone 8 und 8+. Philip Schiller stellt die Geröte vor. Optisch sehen sie den Vorgängermodellen sehr ähnlich. Angetrieben wird das Gerät vom neuen A11 Bionic-Chip. Der neue 12-Megapixel-Sensor soll "tiefere Pixel" bieten. Damit sehen die Bilder auch bei wenig Licht gut aus. Das iPhone 8+ hat ein zusätzliches Feature. Den "Portrait-Mode". Mit Hilfe von Machine-Learning verbessert es das Bild, in dem es gewisse Bereiche aufhellt.

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19.50 Uhr: Eddy Cue holt Jenova Chen auf die Bühne. Der Gamedesigner und Gründer von Thatgamecompany präsentiert das Spiel "Sky" für Apple TV. Das Spiel wird es auch für das iPad und iPhone geben. Der Preis für das neue Apple TV 4K wird in den USA 179 US-Dollar kosten, deutlich teurer als der Mitbewerb von Google und Amazon.

19.40 Uhr: Eddy Cue geht ins Detail. Apple TV bietet nicht nur eine 4K-Auflösung, sondern auch HDR-Farbspekturm. Angetrieben wird Apple TV 4k vom selben Chip wie das iPad. Natürlich gibt es bei iTunes auch die nötigen Filme der großen Studios. Netflix und Amazon Video sollen auch bald 4K-Auflösungen bei Apple TV anbieten. In den USA will Apple auch Live-Sportübetragungen bieten. Die Apple-TV-App für iPhone und iPad bietet die selben Features.

19.40 Uhr: Tim Cook ist zurück. Der nächste Punkt ist Apple TV. Bisher konnte sich die TV-Box nur schwer gegen die Mitbewerber Amazon und Google durchsetzen. Aber gleich wie die Mitbewerber setzt Apple inzwischen auf eigene Filme und Serien und wurde dafür schon ausgezeichnet. Der nächste Schritt muss für Tim Cook eine kinoähnliches Erlebnis sein. Deshalb bietet Apple TV nun eine 4K-Auflösung.

19.30 Uhr: Wie erwartet, hat die neue Apple Watch ein LTE-Modul und ist damit ohne Smartphone mit dem Internet verbunden. Als Antenne wird das Display verwendet. Statt einer normalen Simkarte, wie eine eSim verwendet, wie auch schon bei einigen Produkten der Mitbewerber. Das Gerät lässt sich auch mit Apples AirPods verbinden und man kann direkt über die Uhr, Musik streamen. Angetrieben wird die Uhr durch einen Dual-Core-Prozessor. Natürlich ist Siri mit an Bord. Im Unterschied zu den Vorgängern kann der digitale Assistent nun auch "sprechen". Der Verkauf der Apple Watch Series 3 startet auch in Österreich am 19. September. In den USA starten die Preise bei 329 Dollar.

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19.25 Uhr: Jeff Williams stellt die neuen Features vor. Die Fitness-Programme wurden ausgeweitet. Immer mehr Sportarten werden von selbst erkannt. Die Heart-Rate-App bietet mehr Informationen, wie Ruhepuls. Die App warnt auch, wenn der Puls steigt, obwohl man inaktiv ist. Auch Herzrhythmusstörungen soll bald erkannt werden. Dafür wird zusammen mit der Stanfort-Universität eine Studie gemacht.

19.20 Uhr: Tim Cook ist zurück und präsentiert die neue Apple Watch. Die Apple Watch ist inzwischen die am besten Verkaufte Smartwatch der Welt. Genaue Zahlen verschweigt Cook wie jedes Jahr.

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19.15 Uhr: Angela Ahrendts betritt die Bühne und berichtet über die Erfolge der Apple Stores. Sie sieht die Apple Stores als eines der größten Produkte des Konzerns. In großen Städten sind die Stores mit Plätzen designed, es gibt die Möglichkeit sich zu treffen. Das neueste Produkt ist "Today at Apple". Es wird in den Stores eigene Ausbildungssessions geben. Kunden können in unterschiedlichen Bereichen ihre Fähigkeiten vertiefen - natürlich mit Apple-Produkten.

19.10 Uhr: Tim Cook stellt den Apple Park vor. Bereits Steve Jobs hat an dem neuen Apple-Headquarter gearbeitet. Es ist so geplant, dass es sich in die Landschaft einfügt und der Strom kommt zu 100 Prozent aus erneuerbare Energie, nicht selbstverständlich in den USA.

19.05 Uhr: Wer einen Apple-Computer, iPad, iPhone oder Windows 10 mit Edge hat, kann das Event auf der Webseite von Apple live verfolgen. Vor dem Auftritt von Apple-Chef Tim Cook wurden einige Worte von Steve Jobs eingespielt. Cook findet es passend, dass Steve Jobs sein Theatre eröffnet.

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19.00 Uhr: Während alle wie gebannt auf den Start der Keynote warten, gibt es weltweit Ausfälle bei Google und Amazon Webservices.

18.40 Uhr: Die Halle füllt sich langsam. Es ist der erste große Event im neuen Headquarter des Konzerns.

Seit April haben nach und nach die rund 12.000 Mitarbeiter ihre neuen Büros bezogen. Und natürlich wurde Apple-Gründer Steve Jobs in dem Bau verewigt. Der größte Saal in dem Komplex wurde nach ihm benannt.

 

18.30 Uhr: In Cupertino sind die Medienvertreter vor dem Steve-Jobs-Theatre versammelt und warten geduldig auf Einlass. Um 19 Uhr geht es mit der Präsentation los.

Vieles wurde bereits im Vorfeld bekannt. So soll das Top-Gerät den Namen iPhone X tragen. Es wird wohl mehr als 1000 US-Dollar kosten. Die Besonderheit: Ein rahmenloses Display und ein 3-D-Scanner.

 

Zehn Jahre iPhone: Die Modelle im Wandel der Zeit

Das erste iPhone 2007

Für das Jahr 2007 waren der große Touchscreen ganz ohne Tastatur und die Bedienung per Finger ein radikales Konzept, das die Smartphone-Revolution entscheidend anschob. Dabei verzichtete Apple bei der ersten Version sogar auf den schnellen UMTS-Datenfunk.

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iPhone 3GS

Ein iPhone 2 gab es nie - stattdessen kam im Sommer 2008 das iPhone 3G, was auf die Unterstützung des 3G-Standards UMTS hinwies. Das Aluminium-Gehäuse wurde durch eine Plastik-Schale ersetzt. Mit dem App Store öffnete Apple die Plattform für Programme verschiedener Entwickler.

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iPhone 4

Das letzte Modell, das Gründer Steve Jobs noch selbst vorstellte. Das kantige Design des iPhone 4 mit einer gläsernen Rückwand war 2010 aufsehenerregend, zugleich häuften sich zunächst Berichte über Empfangsprobleme mit der Antenne am Außenrand.

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iPhone 4S

Apple ließ sich 15 Monate Zeit bis Oktober 2011 mit einer Aktualisierung. Zu den Neuerungen gehörte neben technischen Verbesserungen die Sprachassistentin Siri.

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iPhone 5

Während die Smartphones der Wettbewerber immer größer wurden, erweiterte Apple 2012 zunächst vorsichtig die Bildschirm-Diagonale von 3,5 auf 4 Zoll. Zugleich wurde das Gerät deutlich dünner gemacht und bekam wieder eine Aluminium-Hülle.

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iPhone 5c

Greller - weil in verschiedenen Farben im Angebot - und auch etwas günstiger fiel das Modell "iPhone 5c" aus. Ein großer Erfolg wurde dieses Modell jedoch nicht.

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iPhone5S

Die wichtigste Neuerung im Herbst 2013 war der Fingerabdruck-Sensor zum Entsperren der Telefone. Zudem entwickelte Apple unter anderem die Kamera weiter.

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iPhone 6

Erstmals entschied sich Apple 2014 für zwei neue Modelle mit deutlich größeren Bildschirmen mit Diagonalen von 4,7 und 5,5 Zoll. Der Schritt löste einen Absatzsprung aus, Apple kam monatelang der Nachfrage nicht hinterher. Die Geräte wurden abermals dünner.

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iPhone 6S

Gleiches Gehäuse, bessere Technik - das reichte im Weihnachtsquartal 2015 knapp für den nächsten Absatzrekord von knapp 74,8 Millionen verkauften iPhones.

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iPhone 7

Zum ersten Mal geht Apple ins dritte Jahr mit einem weitgehend unveränderten äußeren Design. Aber Apple verzichtete unter anderem auf die klassische Ohrhörer-Buchse zugunsten des digitalen "Lightning"-Anschlusses.

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