Neu: Georg Stumpf und Thomas PrinzhornAcht Österreicher in der Liste der Superreichen

Dietrich Mateschitz bleibt laut "Forbes" klar der reichste Österreicher. In der Liste des US-Magazins sind nun acht Österreicher vertreten - neu sind der Immobilieninvestor Georg Stumpf und der Papierindustrielle Thomas Prinzhorn.

OPERNBALL 2013: SCHALKO
Investor und Neo-Milliardär Georg Stumpf mit Partnerin Patricia Schalko © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Unter den laut dem US-Magazin "Forbes" 2.043 reichsten Menschen mit einem Vermögen von über 1 Milliarde US-Dollar finden sich acht Österreicher - um zwei mehr, als im vergangenen Jahr. Sowohl Immobilieninvestor Georg Stumpf als auch der Papierindustrielle Thomas Prinzhorn schafften es erstmals ins Ranking. Reichster Österreicher blieb aber Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz mit 13,4 Milliarden US-Dollar (12,5 Milliarden Euro).

Neueinsteiger Georg Stumpf katapultierte sich mit seinem geschätzten Vermögen von 1,5 Milliarden Dollar sogleich auf Platz 1.376 der Forbes-Liste. Der zweite Newcomer unter den heimischen Dollar-Milliardären, Thomas Prinzhorn, Ex-Spitzenpolitiker der FPÖ, kam mit 1,3 Milliarden Dollar auf Platz 1.567 zu liegen.

Mateschitz konnte laut der am Montag veröffentlichten Rangliste des US-Magazins sein Vermögen gegenüber dem Vorjahr zwar leicht von 13,2 auf 13,4 Milliarden US-Dollar vergrößern, fiel aber von Platz 64 auf 86 zurück. Ähnlich erging es dem zweitreichsten Österreicher, dem Gründer des Glücksspielkonzerns Novomatic, Johann Graf. Er fiel im Ranking von Platz 144 auf 194 zurück, sein geschätztes Vermögen verringerte sich zudem von 8,0 auf 7,2 Milliarden Dollar.

Die weiteren österreichischen Milliardäre sind Kaufhauserbin Heidi Horten, Andritz-Chef Wolfgang Leitner, Reeder Helmut Sohmen und L'Occitane-Eigentümer Reinold Geiger.

Gates reichster Mann der Welt

Microsoft-Mitgründer Bill Gates bleibt der reichste Mann der Welt. Laut der am Montag veröffentlichten Rangliste von "Forbes" führt der 61-Jährige das vierte Mal in Folge die alljährliche Rangliste der Milliardäre an - und zum 18. Mal in 22 Jahren. Plätze zwei bis fünf gingen an die Unternehmer Warren Buffet, Jeff Bezos, Amancio Ortega und Mark Zuckerberg.

"Forbes" gab das geschätzte Vermögen des einstigen Software-Unternehmers Gates, der sich heute in einer philanthropischen Stiftung engagiert, mit 86 Milliarden Dollar (rund 80 Milliarden Euro) an. Auf Platz zwei in der Rangliste kam der US-Investor Warren Buffet, er lag allerdings mit einem geschätzten Vermögen von 75,6 Milliarden Dollar deutlich hinter Gates.

Forbes-Milliardäre 2017: Die zehn reichsten Menschen

Microsoft-Mitgründer Bill Gates bleibt der reichste Mann der Welt. Laut der am Montag veröffentlichten Rangliste des US-Magazins "Forbes" führt der 61-Jährige das vierte Mal in Folge die alljährliche Rangliste der Milliardäre an - und zum 18. Mal in 22 Jahren. Sein Vermögen wird auf 86 Milliarden US-Dollar geschätzt

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Dahinter folgt US-Starinvestor Warren Buffett (86). Buffetts Vermögen wird derzeit auf 75,8 Milliarden Euro geschätzt. Die als "Orakel von Omaha" bekannte Investorenlegende Buffett verbuchte den höchsten Vermögensanstieg im Ranking.

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Jeff Bezos (53) landet mit 72,8 Milliarden US-Dollar am dritten Platz. Er gründete 1994 den Online-Versandhandel Amazon und entwickelte das Unternehmen zum größten Versandhändler der Welt. Inzwischen gehört ihm auch die Washington Post.

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Der Zara-Mitgründer Amancio Ortega (80) landet auf dem vierten Platz. Der reichste Europäer hat ein Vermögen von 71,3 Mrd. Dollar.

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Mit dem Börsegang von Facebook wurde auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (32) zum Dollar-Milliardär. Denn der Börsewert der Firmenbeteiligungen ist ein wichtiges Kriterium in dem Ranking. Und so kommt Zuckerberg auf ein Vermögen von 56 Milliarden US-Dollar.

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Auf dem zweiten Platz findet sich mit 54,5 Milliarden Dollar der mexikanische Telekom-Tycoon Carlos Slim Helu (77). Er hat auch die Kontrolle über die Telekom Austria.

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Bereits 1977 gründete Larry Ellison die Datenbank-Firma Oracle. Der Segelfan baute das Unternehmen laufend aus. Ellison hat ein Vermögen von 52,2 Milliarden Dollar.

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Sehr zurückgezogen leben die Gründer des Industrie-Konzerns Koch Industries. Charles Koch hat ein Vermögen von 48,3 Milliarden Dollar.

Koch Industries

David Koch, der zweite Gründer von Koch Industries, hat ebenfalls ein Vermögen von 48,3 Milliarden Dollar.

Koch Industries

Michael Bloomberg, der ehemalige Bürgermeister von New York, wurde mit dem gleichnamigen Medienkonzern reich. Sein Vermögen beläuft sich auf 47,5 Milliarden Dollar.

APA/AFP/NICHOLAS KAMM
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Buffet löste auf Platz zwei den Spanier Amancio Ortega ab. Der 80-jährige Gründer des Textilunternehmens Inditex, zu dem etwa die Modekette Zara gehört, kam mit einem Vermögen von 71,3 Milliarden Dollar auf Platz vier.

Amazon-Chef überholt Ortega

Überholt wurde Ortega auch von Amazon-Chef Jeff Bezos. Der 53-jährige Gründer des Internet-Versandhändlers, der seine Geschäftsbereiche stetig erweitert, landete mit einem geschätzten Vermögen von 72,8 Milliarden Dollar auf dem dritten Platz der Rangliste.

Der erst 32 Jahre alte Facebook-Chef Mark Zuckerberg kam auf den fünften Platz. "Forbes" zufolge hat der Gründer des sozialen Netzwerks ein Vermögen von 56 Milliarden Dollar angehäuft.

Unter den reichsten 20 Milliardären sind nur Zuckerberg, Bezos sowie die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin jünger als 60 Jahre. Internet-Unternehmer sind in der diesjährigen Rangliste auf dem Vormarsch.

Spitzenreiter Bill Gates hatte als 19-Jähriger sein Harvard-Studium abgebrochen, um gemeinsam mit Paul Allen die Software-Firma Microsoft aufzubauen. Heute hält Gates nur noch 2,5 Prozent der Anteile. Gemeinsam mit seiner Frau Melinda setzt er sich für die Bekämpfung von Armut und Krankheiten ein. Er ist einer der Initiatoren der globalen Impfallianz Gavi und engagiert sich für den Kampf gegen Malaria.

 

Kommentare (7)

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herbi
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......is halt

SOZIALE - NACHHALTIGE -MARKTWIRTSCHAFT 1% = 99% ;)

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hobamain
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Unverdiente Erben!

Ich finde, die Erben, denen unverdient und steuerfrei (in Ö) dieses Vermögen zufallen wird, werden unter der laufenden Besteuerung des Ertrages (25 bzw. 27,5% beim weiteren Kapitalertrag in Ö) sehr leiden! Steuerschlupflöcher sind leider fast keine mehr möglich! Seufz!!😇

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liberal
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Ja, aber nur weil...

Konsorten wie Rockefellers, Rothschilds, Warburgs und andere gar nicht in der Forbesliste geführt werden.

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schadstoffarm
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weil deren Namen zu lang sind für

die schmalen Spalten ?

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liberal
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Glaubens wirklich,

daß es die Eigentümer der FED in über hundert Jahren nicht geschafft haben mehr Geld auf die Seite zu schaffen wie der Bill Gates? Haha...

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earlofcarinthia
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möchte trotzdem mit keinen tauschen

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wussly
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earlofcarinthia!

Da können Sie aber durchaus beruhigt sein - von denen will mit Ihnen ohnehin keiner tauschen....

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