Merkel und Abe bei Eröffnung Merkel und Abe eröffnet IT-Messe

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Technologiemesse CeBIT mit dem eindringlichen Appell eröffnet, vom digitalen Wandel verunsicherte Menschen nicht zu missachten.

Bei der Eröffnung der Fachmesse Cebit zusammen mit Japans Premierminister Shinzo Abe hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel das Thema Digitalisierung angesprochen: "Es geht um Millionen von Menschen, die zum Teil noch nicht wissen, was sie erwartet."

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Die CeBIT sieht sich mit ihrer Neuausrichtung auf Geschäftskunden auf Erfolgskurs. Zur fünftägigen Veranstaltung mit über 3.000 Ausstellern aus 70 Ländern werden rund 200.000 Besucher erwartet. Der

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Bereits am Sonntag gaben die ersten großen Unternehmen einen Einblick in die Trends der Veranstaltung. Die Deutsche Telekom will die Vernetzung aller möglichen Techniken im Internet der Dinge mit einem speziellen "Schmalband"-Netz ankurbeln. Der Service soll im zweiten Quartal starten.

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Gemeinsam mit dem Abe,will Merkel sich am Montag auf einem traditionellen Messerundgang die diesjährigen Trends anschauen.

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Auch Abe sprach die sozialen Folgen der Digitalisierung an: "Wir dürfen keine Situation entstehen lassen, in der nur bestimmte Menschen Reichtum anhäufen oder Gesetzlose profitieren."

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Europa und Deutschland könnten von Japan lernen, wie man Technologie offen gegenübertrete, sagt Merkel.

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Nach einem ersten Versuch im Vorjahr sind sie nun eins der großen Trendthemen. Unter anderem Chip-Gigant Intel setzt durch sie auf erhebliche Einsparungen bei der Wartung und führt ihren Einsatz im Freien bei Modellen von Bohrplattform- und Windkraftanlagen vor. Neben den Modellen der führenden Hersteller für den industriellen Gebrauch werden auch Drohnen für den Unterwasser-Einsatz gezeigt.

 

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Roboter sind ein weiteres Trendthema. Ob humanoid oder Industriehelfer: Sie ermöglichen es, in neue Dimensionen vorzustoßen. Das gilt auch für Exo-Skelette - Anzüge, mit denen man schwere Lasten heben oder auch Querschnittsgelähmte gehen lassen kann. Das Bundesforschungsministerium und Vodafone zeigen einige Modelle.

 

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Da Japan ein immer größer werdendes Problem mit Überalterung hat, setzt man auf Roboter mit menschlichen Zügen. Sie sollen Aufgaben der Altenpflege übernehmen.

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Weiteres Beispiel für die Digitalisierung im Verkehr auf der CeBIT: IBM setzt mit seinem Computer-System "Watson" auf den intelligenten Bus. Genauer: den personalisierten Nahverkehr. Der autonome Kleinbus "Olli", der in Las Vegas, Washington und Berlin getestet wird, spricht mit Fahrgästen und berechnet optimale Routen für sie - allerdings dauert es noch, bis Antworten kommen. Navya, ein französisches Unternehmen, hat autonome Kleinbusse in der Schweiz und in Frankreich auf die Straßen gebracht - 4,80 Meter lang, Platz für bis zu 12 Menschen, ohne Lenkrad und Bremspedal unterwegs. Sensoren erkennen, ob Radfahrer oder Fußgänger auf die Fahrbahn laufen.

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