Die Welthandelsorganisation WTO hat ihre Prognosen für den globalen Warenaustausch gekürzt. Dieser werde heuer nur um 1,7 Prozent statt der bisher erwarteten 2,8 Prozent zulegen, erklärte die WTO am Dienstag in Genf. Damit dürfte der Welthandel erstmals seit 2001 langsamer wachsen als das globale Bruttoinlandsprodukt.

Als Gründe wurden die schwächere Konjunktur in den großen Schwellenländern China und Brasilien genannt, aber auch die sich verlangsamenden Importe in den USA.

Für 2017 wird jetzt ein Zuwachs des weltweiten Handelsvolumens zwischen 1,8 und 3,1 Prozent erwartet. Noch im Frühjahr war die WTO von 3,6 Prozent ausgegangen.