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Agrarrat

EU denkt nicht an Rückkehr zur Milchquote

Bei einem Treffen der EU-Agrarminister kommenden Montag geht es wieder um die prekäre Lage auf dem Milchsektor. Die Wiedereinführung der Milchquote, die im April 2015 ausgelaufen ist, ist jedoch kein Thema.

AKTIONSTAG IG MILCH 'ENDE DER MILCHQUOTE'
© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die Wiedereinführung der Milchquote kommt garantiert nicht, hieß es am Freitag in EU-Ratskreisen. Die EU-Agrarminister werden Montag nächster Woche wieder einmal die prekäre Lage am europäischen Milchsektor unter die Lupe nehmen, neue Maßnahmen dürften aber nicht beschlossen werden. Vielmehr sollen die im Herbst beschlossenen Schritte erst umgesetzt werden.

Regulierung nur freiwillig

Die damals vereinbarten 500 Millionen Euro Hilfe für die Landwirte seien derzeit noch gar nicht vollständig abgerufen worden. Dies dürfte aber bis Sommer 2016 passieren. Österreich erhält davon sieben Millionen Euro.

Ein Mengenregulierungssystem für Milch gebe es nur auf freiwilliger Basis. Dafür treten die Österreicher, die Slowenen oder die Slowaken ein. Dagegen sind die Iren, die Dänen, die Letten, die Polen und die Luxemburger für ein freies Spiel der Kräfte am Markt.

Zwischen 20 und 50 Cent je Liter

Der Milchpreis selbst ist weiterhin sinkend. In der EU betrug er im Durchschnitt zuletzt 30 Cent je Liter für die Bauern. In Österreich lag er bei 28 Cent. Am höchsten ist er - wegen der hohen Nachfrage und der geringen Erzeugung bzw. Lieferung - in Zypern mit 50 Cent. Am niedrigsten wird in den baltischen Ländern an die Landwirte bezahlt - weniger als 20 Cent. Allerdings seien die Preise für Biomilch mit 35 Cent in Österreich höher, für Heumilch reiche die Spanne sogar bis zu 50 Cent.

Seit Aufhebung der Milchquote vom April vergangenen Jahres hat die Produktion um 2,2 Prozent in der EU zugenommen. Dabei liegt Irland mit einem Plus von 15,9 Prozent deutlich an der Spitze, gefolgt von Belgien (10,3 Prozent) und Niederlande (9,1 Prozent). Österreichs Zuwachs der Milchproduktion betrug zwei Prozent.

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Danke für Ihr Verständnis.

Spitzer Walter
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Ist sowas von egal,stell ma halt noch 10 Turbokühe in den Stall.

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alsoalso
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EU ist zerstört Strukturen

Die EU als Organisation ist auf dem besten Weg sich selbst und Europa zu zerstören . Ähnlich liegt es in der Bewältigung der Flüchtlingsfrage . Man hält sich einfach nicht an Marktregeln von Angebot und Nachfrage . Mit der Überproduktion zerstört man den Preis und damit Bauernhöfe . Die Folge wird sein , dass wir noch mehr von der Lebensmittelproduktion aus Übersee abhängig werden . Bereits jetzt haben 40% der Lebensmittel die in Europa verzehrt werden , ihre Grundlage (Palmöl , Soja etc.) jenseits von Europa . Das ist dramatisch und davon spricht kaum jemand . Wie diese überseeischen Produkte erzeugt werden ist weithin bekannt : Chemie , Gentechnik und Monokulturen mit Umweltvernichtung !

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