Handelsabkommen

EU will vor dem Sommer in TTIP-Endphase

EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström will in den nächsten Verhandlungsrunden die sensibelsten Punkte klären. Ein abgespecktes Abkommen mit den USA schließt sie ausdrücklich aus.

BELGIUM EU US TTIP NEGOTIATIONS
© APA/EPA/OLIVIER HOSLET
 

Die EU-Kommission will vor dem Sommer die Endphase der Verhandlungen über das Handelsabkommen mit den USA (TTIP) erreichen. Ziel sei dabei weiterhin ein umfassendes Abkommen über alle bisher verhandelten Fragen, sagte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström am Dienstagabend nach einem Treffen mit EU-Ministern in Amsterdam.

Nach Wunsch von EU und USA soll der fertige Deal beschlossene Sache sein, wenn im Jänner 2017 der nächste US-Präsident ins Weiße Haus einzieht. Verhandlungsrunden sind für Februar, April und Juli angesetzt. In diesen sollen alle Fragen bis auf die sensibelsten - etwa Agrarquoten - ausverhandelt sein.

Malmström schloss ein abgespecktes Abkommen, ein "TTIP light", ausdrücklich aus. "Alles ist so miteinander verknüpft, man kann nicht wirklich diesen einen Punkt herausnehmen und später besprechen", sagte die EU-Kommissarin.

Kommentare (5)

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hermannsteinacher
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Und die österreichischen PolitikerInnen

machen diese Geheimpolitik zum Schaden der Bevölkerung brav mit, genauso wie die unsinnigen Sanktionen vs die Russische Föderation.

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kumpale
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Stoppt endlich diesen Wahnsinn!

Wenn nicht her mit der direkten Demokratie und Ausstieg aus der EU!

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xnots1109
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Nein, nein, nein,

und nocheinmal nein! Sogar der Präsidentschaftskandidat Sanders in den US und A hält das umstrittene Abkommmen für bedenklich! Da wird über Völker hinweg entschieden, dass einem schlecht wird. Den Gehaltsscheck der Malmström würd ich gerne sehen. Von den Boni red ich noch gar nicht!

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Hako2013
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Es gilt jetzt den TTIP Vertrag auf schnellsten Wege duchzupeitschen,die Politik und Bevölkerung könnte ja noch aus ihren Winterschlaf erwachen und sich dagegen wehren,und das will schliesslich keiner.

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KarlLiebknecht
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Die Endphase des TTIP ist schon da.

TTIP wird nämlich nicht durchzubringen sein.
Wenn gewählte Abgeordnete zwar in die TTIP-Vertragsentwürfe einsehen dürfen, sich aber darüber keine Notizen machen dürfen, darüber mit niemendem reden dürfen, was soll das dann?
Soll das etwa gar Demokratie sein?
Nein! Das ist Diktatur multinationaler Grosskonzerne! Und dazu ein klares nein!!!

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