Der Opferwidder auf Wallfahrt
Geschmücktes Tier brachte hohen Erlös für "Maria Schnee".
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Schon traditionell wird am Weißen Samstag in Virgen der Opferwidder versteigert. Zuerst wurde das geschmückte Tier mit einer Prozession von Virgen nach Obermauern geführt. Dies geschieht zur Erinnerung an die Zeit des Dreißigjährigen Krieges, wo in Virgen und Prägraten die Pest wütete. Als das Tal von dieser Plage erlöst war, verlobten die Menschen die jährliche Wallfahrt mit dem Widder. Der vier Jahre alte Widder wurde heuer vom Niedermaurer Leopold Dichtl gestellt, der ihn mit seinem Sohn Georg und begleitet von zahlreichen betenden Menschen bis in die Wallfahrtskirche "Maria Schnee" brachte. Das Tier wurde vergangenen Herbst zur Verwendung als Opferwidder erworben, von Dichtl gefüttert und die Tage vor der Prozession gewaschen, gebürstet und hergerichtet.
An die 4200 Lose konnten für die Versteigerung verkauft werden. Am Ende der Verlosung ging er an Maria Winkler, die das Tier aber zur amerikanischen Versteigerung freigab. Schlussendlich ging der Opferwidder um 250 Euro an Cilli Raffler aus Virgen.











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