Parteien nehmen Anteil an Hubers Tod
Platter bezeichnet Altbürgermeister als "prägnante Persönlichkeit".
LIENZ. Durch alle Parteien herrscht tiefe Betroffenheit über das Ableben von Altbürgermeister Hubert Huber aus Lienz. "Die Nachricht vom Ableben Hubert Hubers hat mich tief berührt", sagt Landesparteiobmann Günther Platter (ÖVP). Huber sei eine prägende Persönlichkeit im politischen Leben gewesen, der durch Jahrzehnte hindurch seine Heimatstadt und seinen Heimatbezirk maßgeblich gestaltete. Platter: "Seine Verdienste für Lienz und Osttirol sind so vielfältig, dass eine Aufzählung den Raum sprengen würde." Beispielgebend seien der Bau des Altenheimes und der Ausbau des Spitals erwähnt. Bezirksobmann Erwin Schiffmann erinnert sich an viele Gespräche: "Huber hat über viele Jahre an der Entwicklung Osttirols mitgebaut und war auch als ÖVP-Bezirksparteiobmann erfolgreich tätig."
Für Sepp Brugger, Regionalsprecher der Grünen, war "Huber wohl der bedeutendste Osttiroler Politiker der letzten drei Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts". Huber habe wesentlich dazu beigetragen, dass Lienz zur Schulstadt wurde. Brugger: "Der Altbürgermeister gehörte noch der Generation von Politikern an, die nicht um ihrer Karriere und Eigeninteressen willen ihr politisches Amt ausübten. Ihm ging es um die Interessen der Osttiroler Bevölkerung und deren Lebensbedingungen im Bezirk." Der Abgeordnete zum Nationalrat, Gerhard Huber (BZÖ) erklärte: "Hubert Huber hat in seiner Amtszeit viel für Lienz und die ganze Region Osttirol bewegt, er war eine treibende Kraft bei der Modernisierung." Unter Hubers Amtszeit sei etwa die wichtige Nord-Süd-Achse durch den Felbertauern gebaut worden.







