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Im Februar holte der Tourismus kräftig auf
Bester Februar seit zehn Jahren in Parkregion.
LIENZ. Erfreuliche Meldungen gibt es von der Osttiroler Tourismusfront. Der Februar wurde zum positiven Ausreißer in der Winterstatistik. Gegenüber dem Vergleichsmonat 2011 freut man sich über einen Zuwachs von 15,56 Prozent Nächtigungen. "Damit konnte das schwache Dezemberergebnis ausgeglichen werden", sagt Barbara Nussbaumer, die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Osttirol (TVBO). Damit liegt die bisherige Gesamtwinterbilanz bei einem Plus von über fünf Prozent. Von November 2011 bis Ende Februar 2012 verbuchte Osttirol somit 621.000 Übernachtungen.
Den stärksten Februar der vergangenen zehn Jahre erlebte die Nationalparkregion. Dort erreichte man eine Steigerung von 19,19 Prozent gegenüber dem Februar 2011. In absoluten Zahlen sind die Nächtigungen von 77.764 auf 92.684 hinaufgeschnellt. Das Gros der Zuwächse verbuchten die Skischaukel-Gemeinden Matrei und Kals. In der Urlaubsregion Defereggental betrug das Plus 14,66 Prozent. Hier punktete neben St. Jakob auch Hopfgarten recht stark. Um 9,52 Prozent stiegen die Nächtigungen in der Ferienregion Lienzer Dolomiten an. Mit Ausnahme von Leisach und Lavant gab es in allen Orten der Region Zugewinne. 16,64 Prozent mehr Übernachtungen als im Februar 2011 zählte die Ferienregion Hochpustertal, wo sich die Steigerungen wie im Defereggental oder in der Nationalparkregion durch alle Orte ziehen. Nussbaumer führt den erfolgreichen Februar auf gezielte Marketingmaßnahmen in Ostösterreich und in Bayern zurück. MICHAELA RUGGENTHALER




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