Angst vor Tierquäler
Hausfrau aus Nußdorf-Debant hat Angst vor "Katzenmörder". Seit Tagen ist ihr neun Monate altes Kätzchen spurlos verschwunden. Kein Einzelfall.

Foto © Hatz
In Osttirol häufen sich die Fälle von Tierquälerei. Erst kürzlich kam ein Hund in Assling zu Tode, nachdem er vergiftet wurde. Seit den Silvesterknallereien sind eine Katze und ein Hund in Lienz spurlos verschwunden. Jetzt wird eine Katze vermisst.
Den Morgen des 25. Jänner 2012 wird Irmgard Pichler aus Debant nicht mehr so schnell vergessen. "Da sah ich mein Kätzchen Janette zum letzten Mal", so Pichler. An diesem Wintertag war ihre zweite Katze Jasmin total verändert. Immer wieder wäre sie im Haus herumgetanzt und miaute. Pichler: "Als Janette nicht wie gewohnt mittags auf der Kommode lag, rief ich laut nach ihr." Als die Dunkelheit hereinbrach, ging die Frau abermals auf Suche. Pichler: "Da hörte ich plötzlich ihr Stimmchen, laut in höchsten Nöten schreien. Unmittelbar darauf gab es einen dumpfen Schlag - wie mit einem Hammer. Dann war es still."
Mit einer Plakat-Aktion über den Tierschutzverein Osttirol versuchte sie ihr "Janettchen" zu finden, vergeblich. Bis heute gibt es keine Spur. Pichler: "In meinen Ohren klingt ihr Todesschrei, immer wieder." Die Katze sei im Alter von zehn Wochen krank und hungrig im Herbst 2011 plötzlich in ihr Haus gekommen. Ein Tierarzt päppelte sie auf und schließlich wurde es für das ältere Tier Jasmin zum "Pflegetierchen".







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