Flugretter bargen Verletzten am Glockner in mondheller Nacht
Alpinist stürzte nachts am Fuße des Eisleitls ab, wurde verletzt, erlitt Unterkühlung. Bergung auf blankem Eis.
Die Vollmondnacht zum Donnerstag nützten drei Bergrettungsmänner aus Jochberg bei Kitzbühel, um den Großglockner zu erklimmen. Als die Alpinisten gegen 22.30 Uhr in 3530 Metern Seehöhe zum "Oberen Bahnhof" am Fuße des Eisleitls unterwegs waren - mit Steigeisen, aber nicht angeseilt - , rutschte einer von ihnen aus: Der 34-Jährige stürzte 30 Meter weit ab und brach sich das linke Bein.
Hilfe. Seine Kameraden leisteten Erste Hilfe, alarmierten die Landesleitzentrale. Alpinpolizei-Chef Franz Franzeskon weckte am Stützpunkt der Flugrettung C 7 den Piloten August Winter und startete gegen Mitternacht mit ihm zum Einsatz. "Die Sicht in der mondhellen Nacht war gut. Aber landen konnte ich auf dem total blanken Eis am Berg nicht." Angestützt schwebend setzte er Franzeskon ab. Dieser barg den bereits unterkühlten Verletzten. Der Mann wurde ins BKH Lienz eingeliefert.















