Sieger knöpfte der Konkurrenz bis ins Ziel über vier Minuten ab
Alexander Lugger gewinnt Lesachtaler Tourenlauf. Der Tristacher Wolfgang Klocker sicherte sich dahinter den zweiten Rang im Klassement.

Foto © KK/PrivatDie drei Schnellsten der Herrenwertung
neben dem Laserzlauf zählt der Lesachtaler Tourenlauf in St. Lorenzen zu den bekanntesten Läufen in Osttirol und Oberkärnten. Über 100 Sportler nahmen heuer daran teil. Österreichs Aushängeschild im Schibergsteigen, Alexander Lugger, bewältigte die 12 km lange Strecke, mit einer Höhendifferenz von 872 Meter, erstmals deutlich unter einer Stunde.
Konkurrenz abgeschlagen. Mit 58:53,80 Minuten ließ Lugger die Konkurrenz weit hinter sich. "Die Bedingungen waren heuer ausgezeichnet. Die wenigen Zentimeter Neuschnee waren optimal für die Aufstiegsspur", bemerkte der Sieger, der diese Strecke so gut wie kein anderer kennt. Von 14 Rennen hat er sieben für sich entschieden. Der große Favorit übernahm gleich am Start die Führung. Beim Erreichen der 1992 Meter hoch gelegenen Samalm hatte er Vorjahressieger Heinz Verbnjak bereits über eine Minute abgehängt. Als ausgezeichneter Abfahrer bekannt, verwies der für die Bergrettung Lesachtal startende Lokalmatador den Tristacher Wolfgang Klocker und Heinz Verbnjak aus Klagenfurt auf die Plätze zwei und drei.
Sieg für Lydia Prugger In seiner Altersklasse (1967 und älter) war der Italiener Gini Caneva vom Team Aldo Moro Paluzza nicht zu schlagen. Die Damenklasse entschied Lydia Prugger aus der Ramsau mit 1:16:22,70 Stunden, vor der deutschen Meisterin Stephanie Koch aus Bayern und der Innsbruckerin Regina Sterr, für sich. Die Gruppenwertung, die drei Schnellsten jedes Vereines wurden gezählt, gewann wie in den vergangenen Jahren das Atomic-Suunto-Team aus der Steiermark (Heinz Verbnjak, Elmar Tritscher, Peter Oberauner) vor dem Tiroler Hagan-Martini-Rennteam (Wolfgang Klocker, Georg Wörter, Rene Fischer). Platz drei eroberte die Bergrettung Lesachtal (Alexander Lugger, Albert Tiefenbacher, Helmut Ortner).














