Synergien im Tourismus schaffen
Nationalpark strebt Zusammenarbeit über Grenzen an.
MATREI. "Die touristische Zusammenarbeit der drei Nationalparkländer Tirol, Salzburg und Kärnten soll forciert werden", berichtete Landesrätin Anna Hosp, Vorsitzende des Nationalparkkuratoriums im Anschluss an die gestrige Arbeitssitzung in Matrei.
Derzeit höre laut Hosp das Schutzgebiet Nationalpark Hohe Tauern an den Landesgrenzen auf. "Jeder hat einzelne Prospekte, die sich nur auf das eigene Land beziehen. Das soll sich ändern", sagte Hosp. Sobald Salzburg und Kärnten zustimmen, werden ab 2008, wenn Tirol den Vorsitz übernimmt, erste Arbeitsgruppen entstehen.
Erfreuliches wusste Nationalparkdirektor Hermann Stotter zu berichten. Eine Besucherumfrage zeigt die steigende Bedeutung des Schutzgebietes. Von 500 Personen sehen 55 Prozent den Nationalpark als Hauptgrund oder zusätzlichen Anreiz für einen Aufenthalt. Im Sommer besuchten den Nationalpark Hohe Tauern an die 450.000 Personen, 25.800 nutzten die Besucherbetreuung, das Nationalparkhaus besichtigten 17.600 Gäste.
KRISTINA PRANTER-KREUZER















