Vier Schwerverletzte bei Auto-Absturz in Osttirol
Landwirt stürzte über 100 Meter in die Tiefe. Er, seine Tochter und zwei Enkel wurden dabei schwer verletzt. Jäger verhinderte noch Schlimmeres.

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Virgen, ein Dorf im hinteren Osttiroler Iseltal, stand auch Samstag im Banne des Pkw-Absturzes auf einem Almweg. Der Unfall ereignete sich, wie kurz berichtet, am Samstag gegen 19 Uhr, forderte vier teilweise schwer Verletzte und löste einen Großeinsatz mit 120 Rettern und vier Hubschraubern aus.
Augenzeuge. Dass das Unglück so rasch entdeckt worden ist, ist Siegfried Hupf zu verdanken. Der war im Almgebiet auf der Jagd und wurde Augenzeuge der dramatischen Szenen. Er sah, wie ein Auto in die Tiefe stürzte und wie nach und nach Insassen aus dem Fahrzeug geschleudert wurden. Per Handy versuchte der Jäger einen Notruf abzusetzen - vergeblich. Es gab keine Netzverbindung. Unter größter Anstrengung hetzte er bergwärts und suchte verzweifelt nach einem Empfang für sein Handy. Fast 15 Minuten vergingen, ehe er am anderen Ende endlich die Polizei Lienz hatte.
Ursache unklar. Zum Pkw-Absturz kam es aus noch ungeklärter Ursache. Ein 71- jähriger Landwirt fuhr mit seinem Fahrzeug von der Merschenalm (2200 Meter Seehöhe) im Steinkaastal heim. Im Auto waren seine Tochter (25) und zwei Enkelkinder (6 und 14 Jahre). Plötzlich geriet der Pkw über den Weg hinaus, überschlug sich und stürzte in die Tiefe. Dabei wurden der Lenker und die Enkelkinder aus dem Wagen geworfen. Nach rund 100 Metern kam der Wagen, in dem noch immer die Frau war, auf den Rädern im Bett des Steinkaasbaches stehen.
Enkelkinder schwer verletzt. Die Enkelkinder mussten mit schwersten Verletzungen in die Klinik Innsbruck geflogen werden. Der Lenker und seine Tochter wurden mit Rettung und C7 in das Bezirkskrankenhaus Lienz gebracht.













