19-jähriger Osttiroler stürzte 250 Meter in den Tod
Für den jungen Bergsteiger war der Tritt auf einen lockeren Stein tödlich. Der 19-jährige Virgener galt bereits als erfahrener Alpinist.

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Ein erschütterndes Alpinunglück ereignete sich Sonntagmittag im Venedigergebiet. Martin Mariacher (19) aus Virgen, Sohn des ehemaligen Osttiroler Bezirksleiters der Bergrettung und trotz seiner jungen Jahre erfahrener Bergsteiger, stürzte vor den Augen seines Freundes in die Tiefe und starb.
Mitteregg-Spitze. Mariacher war mit seinem 19-jährigen Begleiter, ebenfalls aus Virgen, in den Morgenstunden zu einer Bergtour aufgebrochen. Die Route der beiden führte von Virgen aus auf die Mitteregg-Spitze (3045 Meter). Dort legten sie kurz Gipfelrast ein. Ihr nächstes Ziel waren Galtenkogel (2986 Meter) und Galtenscharte.
Keine Chance. Auf dem Weg dorthin passierte das Unglück: Martin Mariacher, der seinem Freund vorausging, stieg auf einen Stein, der locker war, verlor den Halt und stürzte 250 Meter über steiles, felsiges Gelände in das Frosnitztal ab. Sein Begleiter hatte keine Chance, Hilfe zu leisten, selbst ein Notruf war nicht möglich. Das Handy hatte der Abgestürzte bei sich. Der Freund musste zur Bonn-Matreier-Hütte absteigen um Alarm zu schlagen.
Jede Hilfe zu spät. Trotz raschen Einsatzes vom Flugrettungsteam Heli 4 aus dem Zillertal kam für den Verunglückten jede Hilfe zu spät. Nach Angaben der Polizei hatte der junge Mann während des Absturzes tödliche Verletzungen erlitten.














