Hochspannung in St. Jakob
Gesellschafter der Bergbahnen entscheiden über Zukunft.
ST. JAKOB. Die Gesellschafter der Bergbahnen- und Schilift AG St. Jakob haben heute Abend über eine wichtig Entscheidung für das gesamte Tal abzustimmen.
Kann Geschäftsführer Andreas Kleinlercher neben seiner Tätigkeit im Defereggental auch die Lienzer Bergbahnen AG managen? In Lienz hat sich der Aufsichtsrat klar für diese Variante entschieden. Kleinlercher konnte aufgrund seiner Perspektiven für beide Schigebiete die Aufsichtsräte überzeugen, dass er ab November 2007 die Nachfolge von Werner Stiebellehner antreten sollte. Kleinlercher kann sich nach dem Bau der Schischaukel Kals-Matrei nur ein Überleben vorstellen, wenn beide Schigebiete an einem Strang ziehen.
Gernot Gasser, Aufsichtsratsvorsitzender der St. Jakober Bergbahnen, sieht in der dualen Geschäftsführung einen "riesigen Vorteil". Von einer kolportierten Fusionierung der Liftgesellschaften will er nichts wissen. "Den Bergbahnen in Osttirol geht es nicht rosig, daher muss man zukunftsweisende Maßnahmen treffen." Rein rechtlich sieht er keine Probleme, dass Kleinlercher beiden Gesellschaften vorsteht: "Dazu gibt es vom OGH aus dem Jahre 2006 eine klare Entscheidung."
GÜNTHER HATZ














