"Flüssige Schätze" als Buch
Gewässerbuch zeigt die Lebensadern des Nationalparks.
MATREI. Über 1000 Kilometer lang ist das Netz an Gebirgs- und Gletscherbächen im Nationalpark Hohe Tauern. Vertreten sind alle für das Hochgebirge typischen Bachsysteme - eiskalte Gletscherbäche, in denen nur Zuckmückenlarven überleben können, belebte Gebirgsbäche und Mäander auf blumenreichen Almwiesen und zahlreiche Seen.
Jetzt sind die "flüssigen Schätze" des Nationalparkes in einem Buch "gesammelt". Anlässlich des "Europäischen Tages der Parke" gibt die Nationalparkverwaltung Tirol das "Gewässerbuch", verfasst von Universitätsprofessor Leopold Füreder, heraus. Füreder durchleuchtet in seinem 220 Seiten starken und bebilderten Werk die Lebensadern des Nationalparkes und lässt in eine Welt schauen, die für viele Menschen bisher verschlossen war.
Am 24. Mai leitet Füreder eine fünfstündige Exkursion zu den Gewässern des Innergschlöß. Tosende Wasserfälle, Gletscher- und Gebirgsbäche aber auch Quellfluren und Moore säumen den Weg. Treffpunkt ist um 13. Uhr beim Tauernhaus.
MICHAELA RUGGENTHALER















