Höhere Wohnbeihilfe gefordert
"Erhöhung ist seit Jahren ausständig", sagt Blanik (SPÖ).
LIENZ. Die Diskrepanz zwischen Einkommen und Kosten für Wohnungen kritisiert die Osttiroler Landtagsabgeordnete Elisabeth Blanik (SPÖ). Im selben Atemzug fordert sie eine Erhöhung der Wohn- und Mietzinsbehilfe: "Das ist seit Jahren ausständig." Nicht verstehen kann Blanik die Ungerechtigkeit zwischen Wohnbau- und Mietzinsbeihilfe. "Bei uns in Tirol bekommt man in einer geförderten Wohnung Wohnbeihilfe und in einer nicht-geförderten Wohnung Mietzinsbeihilfe", erklärt Blanik.
Die Abgeordnete spricht sich für eine Vereinheitlichung der beiden Zuschüsse aus sowie für den Wegfall der Zugangsbeschränkungen bei der Mietzinsbeihilfe. "Die Höhe des Mietzins ist von Gemeinde zu Gemeinde verschieden. Außerdem müssen die langen Wartezeiten, die zwischen drei und fünf Jahren liegen, fallen", ist Blanik überzeugt. Ein großes Problem sieht sie auch bei den geförderten Wohnbaudarlehen des Landes mit den steigenden Rückzahlungen.
KRISTINA PRANTER-KREUZER














