Stadt Lienz stoppt die Geisterfahrer
Gefahrenstelle "Bahnunterführung" wird jetzt entschärft.

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Hunderte Radfahrer aus Nah und Fern strömen in der Hauptsaison täglich vom Drauradweg, der beim Lienzer Dolomitenbad endet, Richtung Amlacher Kreuzung oder Bahnhof. Dabei müssen die Pedalritter die Unterführung bei der Pustertalbahnstrecke passieren, was im letzten Sommer durch das falsche Einfahren eines Sportlers zu einem tragischen Unfall geführt hatte.
Gefahrenstelle. Damit das nicht wieder passiert, und die tödliche Gefahrenstelle entschärft ist, heißt es zukünftig Stopp für alle Geisterfahrer, ob auf dem Rad oder auf den Rollerblades. Denn: "In der gestrigen Stadtratssitzung wurde die Anbringung von Dialog-Display-Anzeigen beschlossen, die auf den verhängnisvollen Fehler aufmerksam machen. Und das optisch und auch akustisch", verkündet der Lienzer Bürgermeister Johannes Hibler.
Kosten. Betrieben wird die "Anti-Geisterfahrer-Anlage" mittels Sensoren und über Solar, die Kosten belaufen sich auf 16.000 Euro. "Es ist eine schnelle und wichtige Maßnahme, aber keine endgültige Lösung. Das Radwegkonzept wird weiter verfolgt", sagt Bürgermeister Hibler.














