Kanzler durchkreuzte Evas Tour durch Osttirol
Glawischnig machte nur zwei von fünf Stationen.

Foto © JungwirthHohe Politik auf dem Lande. Grünen-Chefin Eva Glawischnig war gestern mit verkürztem Programm auf Sommertour in Osttirol
Eva Glawischnig, Bundeschefin der Grünen, lachte seit Tagen bis in Osttirols Täler hinein von Ankündern. Sie pries ihre Sommertour an und lud die Bevölkerung dazu ein. Wer sich in Lienz, Ainet oder Matrei darauf eingerichtet hat, Glawischnig zu sehen oder mit ihr zu diskutieren, hatte das Nachsehen. Die Grünen-Chefin konnte das geplante Tour-Programm im Bezirk nicht bis zum Ende durchlaufen. Ein kurzfristig terminisiertes Treffen mit Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) durchkreuzte die Pläne.
Nur die Tourstopps in Innervillgraten mit den Titeln "Eva lädt ins Paradies" und "Mit Herz & Hirn: Regionale Wertschöpfung in Osttirol" besetzte sie zwischen 10.30 Uhr und 12.30 Uhr persönlich. Dort erfuhren Glawischnig und Tour-Anhänger von Josef Schett, wie sich Regionen, die als strukturschwach gelten, neu erfinden und entwickeln können. Die Station in Lienz mit dem Schwerpunkt Radtourismus (Braugasthof Falkenstein) und jene an der Isel in Ainet bestritt die Grüne Nationalratsabgeordnete Christiane Brunner.
Futsch war auch die Isel-Kraftwerks-Diskussion, schon vor Monaten mit den Bürgermeistern Dietmar Ruggenthaler und Anton Steiner sowie Glawischnig abgesprochen. Hier musste ebenfalls Brunner im Kessler-Stadel in Matrei in die Bresche springen.















