Linzer stürzte in den Dolomiten rund zehn Meter in die Tiefe
Ein 34-Jähriger stürzte am Sonntagnachmittag in den Lienzer Dolomiten rund zehn Meter ab. Er erlitt Verbrennungen an der Hand, einen Knöchelbruch und erlitt Abschürfungen und Prellungen. Auch am Großglockner kam es zu einem Alpinunfall. Ein Mann schlitterte rund 50 Meter über den Gletscher.

Foto © APA/Sujetbild
Ein 34-jähriger Linzer und ein 43-jähriger Mondseer wollten am Sonntag in den Lienzer Dolomiten vom Schmittsattel über den Schmittkamin mit einem Seil gesichert auf den Roten Turm.
Die zwei Männer stiegen ungesichert über den "Direkten Ostabstieg" in Richtung Roten-Turm-Scharte ab. Von dort wollten sie sich mit dem mitgeführten Einfachseit mittels Abseilachter abseilen.
Noch bevor sich der 34-Jährige einhängen konnte, rutschte er aus und stürzte rund zehn Meter über die Südschlucht hinunter. Er hielt sich am Seil fest, wodurch er Verbrennungan an der linken Hand erlitt. Desweiteren brach er sich den Knöchel und zog sich Abschürfungen und Prellungen zu.
Sein Begleiter stieg in der Folge zur Karlsbaderhütte ab und holte Hilfe. Der Verunfallte wurde vom Rettungshubschrauber "Martin 4" mittels Tau geborgen und ins Bezirkskrankenhaus Lienz geflogen.
Weiterer Alpinunfall am Großglockner
Zwei Polen stiegen am Sonntagmittag von der Stüdlhütte über den Stüdlgrat zum Gipfel des Großglockners auf, um kurz darauf über den Normalweg in Richtung Adlersruhe abzusteigen. Auf einer Seehöhe von rund 3660 Metern seilten sich sich im Bereich des Glocknerleitls ab und stiegen ohne Seil weiter.
Dabei rutschte ein 27-Jähriger aus und schlitterte rund 50 Meter über den Gletscher talwärts. Er erlitt dabei Prellungen und Abschürfungen.
Der Mann wurde bis zur Adlersruhe gebracht und nach ärztlicher Erstversorgung mti dem Notarzthubschrauber "C7" ins Bezirkskrankenhaus Lienz geflogen.















