Hilfe für die Virger Bauern
Die Murenschäden in Virgen sollen großteils aus dem Katastrophenfonds abgedeckt werden. An die Bauern appellierte Katastrophenschutz- und Agrarreferent Anton Steixner, Aufräumarbeiten mit der Agrarbehörde zu koordinieren.

Foto © KK/Land TirolAgrarlandesrat Anton Steixner mit Gemeindeführung beim Lokalaugenschein in Virgen
Bauern, 20 an der Zahl, hat die Murenkatastrophe in Virgen arg zugesetzt. Neben enormen Flurschäden wurden auch Schupfen und Gerät vernichtet. Anton Steixner, Katastrophenschutz- und Agrarreferent, machte sich nun mit eigenen Augen ein Bild über das Schadensausmaß. Was er beim Lokalaugenschein mit den geschädigten Bauern und in Filmaufnahmen zu sehen bekam, hat ihn nicht kalt gelassen. Noch ganz unter dem Eindruck der Bilder sagte Steixner in einem Gespräch mit der Kleinen Zeitung: "Mir war es wichtig, den Bauern in dieser Situation Mut zuzusprechen und finanzielle Hilfe zu versprechen."
Unterstützung
Auf die Frage, welche Unterstützung des Landes möglich sei, sagte Steixner: "Es muss drinnen sein, den Großteil der Schäden aus Mitteln des Katastrophenfonds zu zahlen. Maßgeblich ist die Schadenshöhe für den einzelnen Bauern." Anträge werden gesammelt von der Gemeinde bei der Agrarbehörde in Lienz (Leiter Hubert Mühlmann) abgegeben. Dieses Amt hat auch die Patronanz über die Aufräumarbeiten. An die Bauern appellierte Steixner, Aufräumarbeiten mit der Agrarbehörde zu koordinieren. "Dabei geht es auch darum, teuere Entsorgung von Murenmaterial durch Aufschütten von Flächen zu vermeiden." Dass Mittel zur Schadensbehebung und künftiger Schadensvermeidung dezidiert nach Virgen fließen, darauf pochte Landeshauptmann Günther Platter in Wien. Beim Ministerrat fand er Gehör.
















